Als Ulmer Modell wird das Kooperative Studium der Technischen Hochschule Ulm bezeichnet, das ähnlich wie beim System der Berufsakademien sowohl praktische als auch theoretische Phasen enthält.

Das Ulmer Modell beinhaltet im Gegensatz zur BA zwei Abschlüsse. Zum einen den Facharbeiterabschluss (z. B. Mechatroniker, Elektroniker, Kaufmann) und zum anderen den Bachelor. Als Studienrichtungen werden Digitale Produktion, Elektrotechnik und Informationstechnik, Energietechnik, Fahrzeugtechnik, Informatik, Maschinenbau, Mechatronik, Medizintechnik, Produktionsmanagement, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen angeboten. Als Partnerbetriebe bieten dieses Studium hauptsächlich Unternehmen aus der Umgebung, aber auch vereinzelt aus ganz Deutschland an.

Zu den Mitgestaltern des Ulmer Modells gehörte der Maschinenbauprofessor Dr.-Ing. Werner Schweizer von der Hochschule Ulm. Er wirkte an der Entwicklung und Etablierung des Studienmodells mit, das die Verbindung von Berufsausbildung und Ingenieurstudium zum Ziel hat.

Spezifische Merkmale Zwei Abschlüsse in 4½ Jahren Kooperationsverhältnis zwischen Student und Unternehmen Doppelqualifikation und dadurch als Ziel: verbesserte Arbeitsmarktchancen

Siehe auch Ausbildungsintegrierter dualer Studiengang

Weblinks Neue Webseite der HS-Ulm

Einzelnachweise

Kategorie:Bildung und Forschung in Ulm