Christine Krüger (* 23. Februar 1947; auch: Christine Schmidt-Schaller) ist eine deutsche Schauspielerin und Regisseurin.

Leben Nach dem Schauspielstudium von 1965 bis 1969 an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig war Krüger als Schauspielerin zunächst an den Städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt und dann an den Bühnen der Stadt Magdeburg engagiert. Zu ihrem Repertoire gehörten die Titelrollen in Hedda Gabler und Minna von Barnhelm.

Von 1981 bis 1985 absolvierte sie ein Studium am Institut für Schauspielregie der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. In den Folgejahren führte sie Regie bei mehreren Fernsehproduktionen des DFF und des MDR.

Von 1993 bis 2006 war Christine Krüger Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Nach ihrem dortigen Ausscheiden arbeitet sie wieder ausschließlich als Schauspielerin. Sie gründete das Schauspielerensemble Compagnia die Prosa, mit dem sie szenische Lesungen abhält, und erhielt kleinere Filmrollen. So spielte sie Lehrerinnen in der Folge Aysha der ZDF-Serie SOKO Leipzig und in Tim Tragesers Fernsehfilm Die Lehrerin. In Doris Dörries Kinofilm Die Friseuse war sie die Kundin in der Anfangs- und Schlusssequenz. In Sönke Wortmanns Rewe-Werbespot mit Lukas Podolski war sie 2010 als eine der Hauptakteurinnen zu sehen., Horizont.net, abgerufen am 1. September 2010

Christine Krüger lebt in Berlin. Sie war mit Andreas Schmidt-Schaller verheiratet. 2009 und 2013 trat sie mit ihm in der Serie SOKO Leipzig auf. Ihre gemeinsame Tochter Petra Schmidt-Schaller ist ebenfalls Schauspielerin.Vgl. dazu Horst Wörner, Andreas Schmidt-Schaller: Über Gott und die Welt, Gerhard-Hess-Verlag, Bad Schussenried 2006, ISBN 3-87336-338-0, S. 90–91

Filmografie (Auswahl) Als Regisseurin 1988: Bei Neuhaus’ zu Haus (Familienserie, DFF) 1990: Bahnhof für Robert (DFF) 1991: Ein kleiner Knall am Nachmittag (DFF) 1992: Die Gespenster von Flatterfels (Kinderserie, MDR)

Als Schauspielerin 1969/1977: Die seltsame Reise des Alois Fingerlein (Theateraufzeichnung) 1979: Addio, piccola mia 1985: Der Staatsanwalt hat das Wort (Fernsehserie; Folge: Sachlich richtig) 1987: Kiezgeschichten (Fernsehserie; Folge: Heiratsanträge) 2009: SOKO Leipzig (Fernsehserie; Folge: Aysha) 2010: Die Friseuse 2010: SOKO Wismar (Fernsehserie; Folge: Die Prophezeiung) 2011: Die Lehrerin (Fernsehfilm) 2011: Stromberg (Fernsehserie; Folge: Herr Rüther) 2012, 2016: In aller Freundschaft (Fernsehserie; Folgen: Hoffnungsschimmer, Herz und Maschine) 2013: SOKO Leipzig (Folge: Der Prozess) 2016: Lotte Jäger und das tote Mädchen (Fernsehfilm) 2017: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei (Fernsehserie; Folge: Jenseits von Eden) 2019: Familie Dr. Kleist (Fernsehserie, Folge 9x3: Der Schein trügt) 2021: Blutige Anfänger (Fernsehserie; Folge: Babyshopping) 2021: SOKO Leipzig (Folge: Entrissen) 2025: Mensch Mutti! (Fernsehfilm)

Theater Als Regisseurin 1983: Joachim Knauth "Die Nachtigall" Schauspielhaus Erfurt 1985: Ludvig Holberg: Henrik und Pernille – (Das Ei im Hof des Nicolaihauses in Berlin)

Weblinks

Christine Schmidt-Schaller bei der Schauspieleragentur alaimoactors

Einzelnachweise

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