mini|hochkant|Sakis Rouvas beim Eurovision Song Contest 2009 Anastasios „Sakis“ RouvasSakis Rouvas beim ESC 2009 (* 5. Januar 1972 auf Korfu; ) ist ein griechischer Sänger.

Leben Sakis Rouvas wuchs auf Korfu auf. In einem Interview gab er selbst an, dass ihn die Scheidung seiner Eltern geprägt habe. Er war damals zwölf Jahre alt. Als Jugendlicher trieb er Leistungssport. In der olympischen Disziplin des Stabhochsprungs wurde er in die nationale Auswahl Griechenlands aufgenommen. Die Karriere als Sportler gab er zugunsten der künstlerischen auf.

Zusammen mit seiner Mutter machte er an der Abendschule den griechischen Lyzeumsabschluss nach.

Regelmäßig engagiert er sich im sozialen Bereich, sowohl bei Organisationen und Initiativen zur Unterstützung von Kindern in Not als auch für den Umweltschutz. Er gehört seit 2009 zu den Botschaftern des griechischen gemeinnützigen Vereins Elpida, der Kinder mit Krebs und deren Familien unterstützt.https://elpida.org/en/artists-and-athletes-for-elpida-en/ Außerdem veranlasste ihn sein Engagement für die Umwelt, in den Sektor der erneuerbaren Energien zu investieren, zunächst in Karditsa und dann in Elassona. Er forderte im August 2019 seine Anhänger über Social Media zur Teilnahme an einer Online-Kampagne zur Rettung des Amazonas auf.

2017 heiratete er die als Fotomodell bekannte Griechin Katia Zygouli, mit der er vier Kinder hat.

Karriere Sein Debüt als Sänger machte Rouvas 1991 mit dem Lied Par Ta beim Thessaloniki Song Festival, wo er den ersten Platz einnahm. Durch sein erstes Solo-Album Sakis Rouvas, das schnell den ersten Platz einnahm, wurde er zum Popstar mit zahlreichen Fans. Der „Sakis Rouvas Fan Club“ zählt zu den größten Fanclubs dieser Art in Griechenland. Vier Jahre hintereinander gewann er die griechischen Musikpreise des besten neuen Sängers, des besten Songs und des besten Bühnenauftritts. Er gab Konzerte mit Tolis Voskopoulos, Anna Vissi und Kaiti Garbi. 1997 trat er zusammen mit dem türkischen Popstar Burak Kut in einem von der UNO kontrollierten Gebiet Zyperns auf, um den Willen zur Versöhnung der beiden dort lebenden Bevölkerungsgruppen zu dokumentieren. Für dieses Konzert wurde er mit dem „Ipeksi-Preis“ für das Verständnis und die Zusammenarbeit ausgezeichnet.

Mit seinem Album Kati apo mena erzielte Rouvas 1999 eine Goldene Schallplatte. Im Jahr davor erregte er großes Aufsehen, als er bei seinem Konzert in einem für ihn von Valentino Garavani entworfenem Rock auftrat.

Sakis Rouvas wurde für zahlreiche Werbekampagnen gebucht. Er war der erste griechische Popstar, der 2000 von Pepsi Cola engagiert wurde. 2004 nahm er an der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele in Athen teil. Einige Jahre lebte er in den USA, kehrte dann aber wieder nach Griechenland zurück.

Er war ab 2008 Moderator der ersten fünf The X-Factor Castingshows in Griechenland. Von 2016 bis 2023 gehörte er zu den Jury-Coaches in The Voice of Greece.

Teilnahmen am Eurovision Song Contest Rouvas erreichte beim Eurovision Song Contest 2004 mit seinem Lied Shake it! den dritten Platz und moderierte den Eurovision Song Contest 2006 in Athen, nachdem Elena Paparizou den Wettbewerb im Vorjahr gewonnen hatte. 2009 vertrat er sein Heimatland erneut beim Eurovision Song Contest 2009 in Moskau mit dem Popsong This Is Our Night, wo er beim Sieg des Norwegers Alexander Rybak einen siebten Platz belegte.

Diskografie Alben 1991: Sakis Rouvas 1992: Min Antistekesai 1993: Gia Sena 1994: Aima, Dakrya & Idrotas 1996: Tora Arhizoun Ta Dyskola 1998: Kati Apo Mena 2000: 21os Aktallilos 2002: Ola Kala 2003: To Hrono Stamatao 2005: S'eho Erotefthi 2006: Iparhi Agapi Edo 2008: Irthes 2010: Parafora 2021: Sta Kalytera Mou

Kompilationen 1999: Me Kommeni Tin Anasa 2001: Sakis Rouvas 2003: Remixes 2005: The Ultimate Collection: Music + Video – 1991–1996 2007: Ap'Tin Arhi: I Megaliteres Epitihies 2015: The Early Years

Livealben 2006: Live Ballads 2007: This Is My Live

Soundtracks 2007: Alter Ego 2015: Iraklis – Oi 12 Athloi

EPs 1998: Thelis I Den Thelis 2009: Sakis Rouvas

Singles (Auswahl) 1992: Min Antistekesai 1994: Ela Mou 1996: Tora Arhizoun Ta Dyskola 1997: Birgün/Otan (mit Burak Kut) 1997: Se Thelo Me Thelis (mit Anna Vissi) 1998: Den Ehi Sidera I Kardia Sou 1998: Meta Apo Sena To Haos 1998: Thelis I Den Thelis 1998: Ipirhes Pada 1999: Oso Eho Esena (mit Stelios Rokkos) 2000: Adexa 2001: Disco Girl 2002: Ola Kala 2003: Hronia Polla 2004: Shake It 2005: Na M’ Agapas 2005: S’eho Erotefthi 2006: Ola Giro Sou Girizoun 2008: + Se Thelo 2009: This Is Our Night 2009: Tharros I Alithia (mit Tamta) 2010: Emena Thes 2010: Parafora 2010: Spase To Hrono 2019: Ela Sto Horo 2020: Etsi Ine I Fasi (mit Helena Paparizou) 2021: Sta Kalytera Mou 2021: Pare Me Agkalia 2023: Ta Kaka Pedia 2023: SoK (mit Konstantinos Argyros)

Weblinks

Offizielle Website (griechisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Popfolksänger Kategorie:Musiker (Griechenland) Kategorie:Interpret eines griechischen Beitrags beim Eurovision Song Contest Kategorie:Moderator des Eurovision Song Contest Kategorie:Grieche Kategorie:Geboren 1972 Kategorie:Mann