mini|120px|Wappen bis 2010 mini|120px|Wappen von 2010 bis 2015 mini|120px|Wappen von 2015 bis 2021 Die Sportvereinigung 07 Elversberg e. V., kurz SV 07 Elversberg, SV Elversberg oder einfach nur SVE, ist ein Fußballverein in der saarländischen Gemeinde Spiesen-Elversberg, der 1907 gegründet wurde.SV Elversberg/Historie, SVElversberg.de, 7. September 2024. Der Verein hat 14.221 Mitglieder (Stand: 4. Juni 2026). Die Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß.Vereinsinfo SV Elversberg, transfermarkt.de, 21. April 2025. Die Mannschaft der SV wird auch als „Die Elv“ bezeichnet.Unsere Elv bezwingt Tabellenführer St. Pauli!, SVElversberg.de, 14. April 2024.
Gefördert wird der Verein durch den ehemaligen Trainer und Präsidenten Frank Holzer (jetzt Aufsichtsratsvorsitzender) und sein Unternehmen Ursapharm als Sponsor.
Der Verein stieg als Meister der Drittliga-Saison 2022/23 in die 2. Bundesliga auf.Neuling in der 2. Liga – das ist die SV Elversberg, ARD Sportschau, 27. Juli 2023. In der Saison 2025/26 gelang Elversberg mit Platz 2 der Aufstieg in die Bundesliga. Mit etwas über 13.000 Einwohnern in Spiesen-Elversberg (Stand: 31. Dezember 2024) wird der kleinste Bundesliga-Standort oft als „Dorfverein“ bezeichnet.Der kleinste Zweitligist aller Zeiten im Porträt, ARD Sportschau, 28. Juli 2023.
Spielstätte der ersten Herrenmannschaft ist die Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde (ursprünglich Waldstadion Kaiserlinde) in Spiesen-Elversberg mit einer Kapazität von 10.000 Zuschauern. Die Erweiterung der Kapazität auf mindestens 15.000 Zuschauer soll 2026 abgeschlossen sein.Schlaue Schaffer aus dem Saarland: Elversbergs Höhenflug, Süddeutsche.de, 18. Dezember 2024. Das TrainingsgeländeSpiel- und Trainingsstätte der Profis, SVElversberg.de, 26. Dezember 2024. und die GeschäftsstelleGeschäftsstelle, SVElversberg.de, Abruf 26. Dezember 2024. befinden sich in St. Ingbert.
Geschichte Der Verein wurde 1907 als FC Germania Elversberg gegründet, 1914 aufgelöst und nach dem Ersten Weltkrieg 1918 als Sportvereinigung VfB Elversberg wiedergegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg schlossen sich alle örtlichen Sportvereine zur Sportgemeinde Elversberg zusammen, aus der sich 1952 die heutige SV abspaltete – anfangs als SV Elversberg VfB 07.
Von 1951 bis 1960 sowie in der Saison 1962/63 gehörte die SV Elversberg der drittklassigen Amateurliga Saarland an. Überregional tauchte die SV erstmals 1980 durch den Aufstieg in die Oberliga Südwest auf. Bis 1987 gehörten die Elversberger der höchsten Amateurklasse an, spielten jedoch nie eine Hauptrolle. 1994 stiegen sie erneut in die Oberliga auf, nach zwei Jahren in die Regionalliga, wo sie im ersten Versuch scheiterten, aber 1998 den Wiederaufstieg schafften. Für 15 Jahre war Elversberg ein fester Bestandteil der Regionalliga West/Südwest bzw. Süd bzw. West.
Vor der Saison 2007/08 setzte Elversberg als Ziel den Aufstieg in die neue 3. Liga, was allerdings nicht gelang. Dies hatte zur Folge, dass Elversberg in der Saison 2008/09 in der neuen, viertklassigen Regionalliga West als klassenhöchster saarländischer Verein spielte. Im August 2008 wurde, wie vom DFB gefordert, ein Aufsichtsrat im Verein gebildet. Zur Wahl angetreten waren mit dem bisherigen Präsidenten Frank Holzer, dessen Sohn Dominik und Rolf Schneider drei Geschäftsführer von Ursapharm. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wurde Frank Holzer bestimmt.Aufsichtsräte haben nun bei der SV Elversberg das Sagen. In: Saarbruecker-Zeitung.de, 27. August 2008. Im Jahr 2009 gewann der Verein zum ersten Mal den Saarlandpokal und traf in der ersten Runde des DFB-Pokals 2009/10 auf den SC Freiburg. Die SV Elversberg unterlag dem Bundesligaaufsteiger mit 0:2. Im Jahr 2010 konnte sie den Saarlandpokal erneut gewinnen und traf in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals 2010/11 auf Hannover 96. Überraschend siegte Elversberg mit 5:4 nach Elfmeterschießen, nachdem es nach abgelaufener Verlängerung noch 0:0 gestanden hatte. Die SVE war damit für die zweite Runde qualifiziert, wo sie mit dem 1. FC Nürnberg erneut auf einen Bundesligisten traf und 0:3 unterlag.
Am Ende der Saison 2012/13 sicherte sich die Sportvereinigung als Vizemeister der Regionalliga Südwest die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga, wo sie gegen den Meister der Regionalliga Bayern, TSV 1860 München II antrat. Das Hinspiel wurde mit 3:2 gewonnen. Das für 2. Juni 2013 angesetzte Rückspiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes auf den 4. Juni verschoben. Durch das 1:1 in der Allianz Arena gelang schließlich der Aufstieg in die 3. Liga. Dort belegte man in der Folgesaison den 18. Tabellenplatz und stieg sofort wieder in die Regionalliga ab. Dort belegte die SVE in der Saison 2014/15 den dritten Platz, sodass die erneute Qualifikation zur 3. Liga knapp verpasst wurde.
Nach zwei Jahren Regionalligazugehörigkeit gelang in der Spielzeit 2015/16 abermals der Vizemeistertitel und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga. Gegner war der FSV Zwickau, Meister der Regionalliga Nordost. Das Hinspiel in Elversberg endete mit einem 1:1-Unentschieden. Aufgrund einer 0:1-Niederlage im Rückspiel wurde der Aufstieg in die 3. Liga verpasst. In der Saison 2016/17 wurde zum ersten Mal der Meistertitel errungen und anschließend, nach zwei Spielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern SpVgg Unterhaching, wieder der Aufstieg verpasst.
Am 13. September 2020 gewann die SV Elversberg in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 4:2 gegen den Zweitligisten FC St. Pauli und zog erstmals seit 2010 in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. In der zweiten Hauptrunde unterlag sie dem Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 22. Dezember 2020 mit 0:5.
In der Saison 2021/22 gelang als Tabellenerster der Aufstieg in die 3. Liga sowie der Gewinn des Saarlandpokals.
In der Saison 2022/23 gelang als Tabellenerster der Aufstieg in die 2. Bundesliga sowie der Gewinn des Saarlandpokals. In der ersten Runde des DFB-Pokals gewann Elversberg mit 4:3 gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, ehe es in der zweiten Runde mit 0:1 gegen den VfL Bochum ausschied. 2. Bundesliga (2023 bis 2026) mini|Mannschaftsbus der SV Elversberg am Tag vor ihrem Aufstieg in die Bundesliga mini|Mannschaft und Fans bei der Aufstiegsfeier am 18. Mai 2026 Erstmals spielte die SV Elversberg in der Saison 2023/24 in der 2. Bundesliga. Am 1. Spieltag holte die SVE ein Unentschieden gegen Hannover 96 mit 2:2. Im fünften Spiel gelang den Elversbergern beim VfL Osnabrück mit 1:0 der erste Sieg und am 6. Spieltag gegen den damaligen Tabellenführer Hamburger SV mit 2:1 der zweite Saisonsieg. Gegen den späteren Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli gewann die SV Elversberg ihr Auswärtsspiel am Millerntor am 14. April 2024 mit 4:3. Die SVE beendete die Saison 2023/24 auf dem 11. Tabellenplatz.
Nach Unentschieden gegen den 1. FC Magdeburg und gegen den 1. FC Köln und einer Niederlage beim Karlsruher SC gelang der SVE in der Saison 2024/25 am 4. Spieltag der erste Sieg mit 4:0 gegen die SV Darmstadt 98. Am 16. Spieltag übernahm die SV Elversberg nach dem 3:0-Auswärtssieg in Braunschweig erstmals in der Vereinsgeschichte am 15. Dezember 2024 die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga.So stürmte die SV Elversberg an die Tabellenspitze, Saarbrücker Zeitung online, 15. Dezember 2024. Nach der folgenden 1:4-Heimniederlage gegen Schalke 04 belegte die SV Elversberg nach Abschluss der Hinrunde mit 28 Punkten den 4. Tabellenplatz.Tabelle nach dem 17. Spieltag, Kicker.de, 22. Dezember 2024. Als zweitbestes RückrundenteamRückrundentabelle 2024/25, Kicker online, 18. Mai 2025. schloss Elversberg die Saison 2024/25 mit dem 3. Tabellenplatz ab und nahm an der Relegation zur Fußball-Bundesliga teil.Elversberg darf weiter träumen, Kicker online, 18. Mai 2025. Mit einem 2:2 im Hin- und einem 1:2 im Rückspiel gegen den 1. FC Heidenheim scheiterte die SVE in den Aufstiegsspielen zur Bundesliga und verblieb somit in der 2. Bundesliga.Bundesliga-Relegation - Spielbericht, Kicker online, 27. Mai 2025. Topscorer der Elversberger war Fisnik Asllani, welcher eine überragende Saison spielte und mit 18 Toren, sowie 9 Vorlagen zweitbester Scorer der Liga wurde. Nach der Saison beendete der langjährige Trainer Horst Steffen seine Tätigkeit bei der SV Elversberg und wechselte als Cheftrainer zum SV Werder Bremen.Acht Spieler verlassen die SV Elversberg, Sportschau.de, 28. Mai 2025.
Für die Saison 2025/26 wurde Vincent Wagner als neuer Cheftrainer verpflichtet. Er trainierte zuletzt die U23 der TSG Hoffenheim. In Elversberg erhielt Wagner einen Dreijahresvertrag bis 2028.Vincent Wagner wird neuer Cheftrainer bei der SV Elversberg, SV Elversberg, 6. Juni 2025. Nach dem personellen Umbruch mit elf Abgängen (darunter Kapitän Robin Fellhauer) und dreizehn Neuverpflichtungen gelang der SVE mit Siegen gegen Nürnberg, Kaiserslautern, Hertha BSC, Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel bei einem Unentschieden gegen Dynamo Dresden und einer Niederlage gegen Bochum ein unerwartet erfolgreicher Start in die Saison, wodurch sie nach dem 7. Spieltag mit 16 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz stand. Mit dem 4:0-Auswärtssieg in Magdeburg übernahm Elversberg am 8. Spieltag mit 19 Punkten erstmals in der Saison die Tabellenführung. Nach weiteren Siegen gegen Fürth, Karlsruhe, Paderborn und Düsseldorf, Unentschieden gegen Hannover 96, Darmstadt und Preußen Münster sowie Niederlagen gegen Bielefeld und Schalke 04 überwinterte die SVE nach der Hinrunde hinter Schalke mit 34 Punkten auf dem 2. Tabellenplatz. In der Winterpause verließ Younes Ebnoutalib, der in der Hinrunde zwölf Tore für die SV Elversberg erzielte und die Torjägerliste der 2. Liga zu diesem Zeitpunkt anführte, den Verein und wechselte in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt. Das Winter-Trainingslager absolvierte die SVE Anfang Januar 2026, wie in beiden vorherigen Jahren, im spanischen Málaga. Am 23. März 2026 gab die SV Elversberg den Wechsel von Sportvorstand Ole Book mit sofortiger Wirkung zum Bundesligisten Borussia Dortmund bekannt. Nach über acht Jahren endete somit die Ära Book in Elversberg, die mit dem Aufstieg in die 3. Liga und dem Durchmarsch in die 2. Bundesliga die bisher erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte der SVE war. Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung installierte der Verein den neuen Posten eines Technischen Direktors und verpflichtete hierfür den ehemaligen Fußballprofi Josef Welzmüller. Welzmüller ist zukünftig für die Spielphilosophie, Methodik und Spielerentwicklung vom Nachwuchsleistungszentrum bis zur Profi-Mannschaft verantwortlich. Den vakanten Posten des Sportvorstands (zukünftig Sportdirektor) übernahm Christian Weber. Nachdem die SV Elversberg auch im weiteren Verlauf der Saison immer auf einem Platz unter den ersten Vier stand, begannen ab dem 29. Spieltag die entscheidenden Spiele um den Aufstieg in die Bundesliga. Zunächst verlor die SVE ihr Heimspiel gegen Schalke 04 mit 1:2. Nach dem Sieg gegen den Karlsruher SC (3:0) und einem Unentschieden in Darmstadt (3:3) konnte Elversberg die Begegnung gegen den Mitkonkurrenten um einen Aufstiegsplatz SC Paderborn an der heimischen Kaiserlinde klar mit 5:1 für sich entscheiden. Aufgrund der anschließenden SVE-Niederlage in Düsseldorf (3:1), kam es erst am letzten Spieltag zur Entscheidung, wer dem bereits feststehenden Meister Schalke 04 ins Oberhaus folgen sollte. Mit jeweils 59 Punkten kämpften Elversberg, Hannover und Paderborn um die Vizemeisterschaft, wobei Elversberg mit dem deutlich besseren Torverhältnis als Favorit in den 34. Spieltag ging. Mit einem ungefährdeten 3:0-Heimsieg gegen den SC Preußen Münster sicherte sich die SV Elversberg den 2. Tabellenplatz und stand somit als direkter Aufsteiger in die Bundesliga fest. Mit 13 Treffern erzielte Lukas Petkov die meisten Tore für die SVE.
Bundesliga (ab 2026)