mini|Gemeindegebiet mit Ortsteilen Flörsbachtal ist eine Gemeinde im Südosten des hessischen Main-Kinzig-Kreises, die im Rahmen der hessischen Gebietsreform durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Flörsbach, Kempfenbrunn und Mosborn am 1. April 1972 unter diesem neu geschaffenen Namen entstand.

Geografie Geografische Lage Die Gemeinde liegt im Spessart unmittelbar an der hessischen Landesgrenze zu Bayern.

Auf dem Gemeindegebiet liegen unter anderem das Wiesbüttmoor, der Wiesbüttsee, der Wellersberg und das Bergfeld. Die Flörsbacher Höhe befindet sich nordöstlich der Bundesstraße B 276 von Flörsbachtal Richtung Biebergemünd, sie ermöglicht einen Ausblick auf den Main-Spessart. Der topographisch höchste Punkt des Gemeindegebiets befindet sich mit auf dem Gipfel der Hermannskoppe.

Nachbargemeinden Flörsbachtal grenzt im Norden an die Gemeinden Biebergemünd und Jossgrund, im Osten an das gemeindefreie Gebiet Forst Aura und die Gemeinde Fellen (beide Landkreis Main-Spessart), im Süden an die gemeindefreien Gebiete Haurain und Frammersbacher Forst und den Markt Frammersbach sowie im Westen an das gemeindefreie Gebiet Wiesener Forst (Landkreis Aschaffenburg).

Ortsteile Flörsbach Kempfenbrunn Lohrhaupten Mosborn

Geschichte Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die Gemeinde Flörsbachtal am 1. April 1972 durch den Zusammenschluss der bis dahin eigenständigen Gemeinden Flörsbach, Kempfenbrunn und Mosborn gebildet. Zwei Jahre nach der Entstehung kam am 1. Juli 1974 noch kraft Landesgesetz die Gemeinde Lohrhaupten hinzu. Auch danach blieb Flörsbachtal jedoch die kleinste Kommune im Main-Kinzig-Kreis.(IKEK) Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept "WIR sind VIER", Seite 4, abgerufen am 7. Oktober 2017.

Politik

Gemeindevertretung Für die Gemeindevertretung der Gemeinde Flörsbachtal erbrachte die Kommunalwahl am 15. März 2026 folgendes amtliche Endergebnis,Votemanager: Amtliches Endergebnis der Gemeindewahl am 15. März 2026 in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen: in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:

Wahlvorschläge%2026Sitze2026%2021Sitze2021%2016Sitze2016%2011Sitze2011%2006Sitze2006%2001Sitze2001 43,36 41,9645,1731,7524,3443,47 SBF Soziale BürgerfraktionGelnhäuser Neue Zeitung vom 21. September 2015: 33,9433,7435,65—————— BLF Bürgerliste Flörsbachtal22,8324,4319,2331,4441,46—— SBB Sozialer Bürgerblock Kempfenbrunn/Mosborn——————18,5318,0328,44 FBB Flörsbacher Bürgerblock——————18,4316,3218,03 ——————————10,11 Gesamt 100,0 13 100,0 13 100,0 15 100,0 15 100,0 15 100,0 15 Wahlbeteiligung in % 65,9 60,6 60,7 58,8 63,6 66,3

Bürgermeister Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Flörsbachtal neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein Erster Beigeordneter und vier weitere Beigeordnete angehören.Gremien der Gemeinde Bürgermeisterin ist seit dem 15. März 2024 Sibylle Hergert (SPD). Sie setzte sich am 22. Oktober 2023 in einer Stichwahl gegen den Amtsinhaber Frank Soer, der sich um eine dritte Amtszeit beworben hatte, bei 69,76 Prozent Wahlbeteiligung mit 52,50 Prozent der Stimmen durch.Votemanager: Bürgermeisterstichwahl Gemeinde Flörsbachtal 2023

Amtszeiten der Bürgermeister; Hinweis: für die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung index.html aus der Webadresse löschen und diese dann neu laden 2024–2030 Sibylle Hergert (SPD)Main Echo, 6. März 2024: Sibylle Hergert als Flörsbachtals Bürgermeisterin ins Amt eingeführt 2012–2024 Frank SoerGelnhäuser Neue Zeitung, 14. September 2023: Der pragmatische Amtsinhaber: Frank Soer bewirbt sich um eine dritte Amtszeit in Flörsbachtal: „Die Amtszeit läuft bis zum 14. März. Das sind fünf Monate. Da bleibt genug Zeit, sich Gedanken zu machen, was man denn tun möchte.“ 2006–2012 Richard Freund 1990–2006 Horst Sakschewski 1974–1990 Rainer Krätschmer (SPD)Osthessen News, 9. Oktober 2017: Main-Kinzig-Kreis trauert um Ex-Bürgermeister Rainer Krätschmer (72); 1990–2014 war er Bürgermeister von Wächtersbach

Kulturdenkmäler Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Flörsbachtal

Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Durch die Gemeindeteile Flörsbach und Kempfenbrunn verläuft in Nord-Süd-Richtung die Bundesstraße 276. Diese führt in südlicher Richtung nach Lohr am Main und in nördlicher über Biebergemünd zur A 66.

Flörsbachtal gehört zum Rhein-Main-Verkehrsverbund und ist über die Buslinie MKK-64 an den Bahnhof Gelnhausen angebunden. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2024 besteht mit der Buslinie MKK-86 eine direkte Verbindung nach Bad Soden-Salmünster und Bad Orb in die eine und nach Frammersbach und Partenstein in die andere Richtung.

Bildung Wilhelm-Hauff-Schule Flörsbachtal, Grundschule

Söhne und Töchter der Gemeinde Pitt Moog (1932–2017), Maler (geboren in Kempfenbrunn) Simon Krätschmer (* 1979), TV-Moderator (geboren in Lohrhaupten) Kevin Amend (* 1993), E-Sportler (geboren in Flörsbach)

Literatur

Weblinks

Internetauftritt der Gemeinde Flörsbachtal

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis

Kategorie:Gemeindegründung 1972