miniatur|Höhenprofil miniatur|Wegzeiger des HW 5 zwischen Steinhausen und Bad Waldsee, wo der HW 5 gemeinsam mit dem Oberschwäbischen Jakobsweg nach Süden führt. miniatur|Einkehr in einer kleinen Kapelle am Wachbühl bietet die St. Columban und St. Gallus-Kapelle; oder auch nur Unterstand. mini|Die letzte Etappe des HW 5 im Allgäu ist, wie viele andere Abschnitte, sorgfältig mit Metalltafeln ausgeschildert und vermessen Der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg, auch Hauptwanderweg 5 oder abgekürzt HW 5 genannt, ist ein 311 Kilometer langer Fernwanderweg des Schwäbischen Albvereins. Er führt von Pforzheim bis auf den Schwarzen Grat. Hierbei durchquert er zunächst den Rand des Nordschwarzwaldes, dann den Schönbuch, die Schwäbische Alb und Oberschwaben. Er endet im württembergischen Allgäu.
Wegverlauf Abschnitt Nordschwarzwald – Schönbuch – Neckar Der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg beginnt in Pforzheim-Kupferhammer nahe dem Punkt, an dem auch die drei großen Wanderwege des Schwarzwaldvereins (West-, Mittel- und Ostweg) ihren Anfang nehmen. Der Weg orientiert sich zunächst am Tal der Würm und führt hierbei auch über die Schwarzwald-Randplatte; Zwar verlaufen die ersten 13 Kilometer im Naturraum Schwarzwald, doch führt der Weg lediglich am Rand des Mittelgebirges entlang. Im Hecken- und Schlehengäu gelangt der Wanderer nach Weil der Stadt, und von dort aus weiter nach Bebenhausen im Herzen des Naturparks Schönbuch. Die Städte Herrenberg und Tübingen können mit Abstechern besucht werden. Bei Lustnau wird der Schönbuch verlassen, der HW 5 führt dort über den Neckar.
Abschnitt Neckar – Alb – Donau Nach der Querung des Neckars, der bei Lustnau auf einer Höhe von etwa fließt, steigt der Weg wieder an und führt hinauf auf die Hochfläche des Lias: Hinter Pfullingen beginnt der Aufstieg auf die Schwäbische Alb. Zugleich trifft der Weg hier auf das Biosphärengebiet Schwäbische Alb, das von der UNESCO im Jahr 2009 anerkannt wurde. Über den markanten Schönbergturm am Albtrauf führt der HW 5 zu Schloss Lichtenstein mit Höhe. Dort begegnet der HW 5 dem Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg, dem HW 1. Der linke Rand des Echaztales wird verlassen. Es kommt zu einem weiteren Anstieg, hinauf zum Sternberg mit einer Höhe von . Der Sternbergturm schenkt mit seinen Höhe dem Wanderer einen Fernblick über die Baumwipfel hinweg. https://tuerme-wanderheime.albverein.net/aussichtstuerme/sternbergturm-bei-gomadingen-kreis-reutlingen/ so die Homepage des Schwäbischen Albvereins, abgerufen am 14. September 2014 Nun folgt der Hauptwanderweg 5 dem Tal der Großen Lauter, quert den Schwäbische-Alb-Südrand-Weg und erreicht Obermarchtal am Südrand der Alb.
Abschnitt Oberschwaben Bei Obermarchtal überquert der Schwarzwald-Schwäbische Alb-Allgäu-Weg die Donau und führt zunächst auf den markanten Bussen mit seinen Höhe. Es geht nun weiter durch die Landschaft Oberschwabens nach Biberach und Steinhausen mit seiner berühmten Wallfahrtskirche. Der HW 5 führt sodann durch östliche Ortsteile von Bad Waldsee. Über das Wurzacher Ried gelangt der Wanderer nach Bad Wurzach.
Abschnitt Westallgäu Der Weg verlässt Oberschwaben und geht im württembergischen Allgäu weiter: Von Leutkirch aus führt der HW 5 hinauf in die Adelegg, und dort auf den Gipfel des Schwarzen Grat. Mit Höhe ist er der höchste Berg des früheren Landes Württemberg. Der Hauptwanderweg 5 endet hier.
Markierung und Wanderrichtung Der Weg ist entsprechend dem Schema der Hauptwanderwege des Schwäbischen Albvereins mit einem roten Querbalken markiert. Meist, aber nicht immer, findet sich die Bezeichnung „HW 5“ in schwarzer Farbe unter- oder oberhalb des Balkens auf einer weißen Plakette.
Der Weg ist sowohl in Süd-Nord-Richtung als auch in Nord-Süd-Richtung begehbar.
Vorteil der Süd-Nord-Richtung: die Anstiege verlaufen „milder“, in der Summe sind es mehr Abstiegsmeter Vorteil der Nord-Süd-Richtung: man geht zweimal spürbar und sichtbar auf ein Gebirge zu, zuerst auf den Albtrauf, dann zunächst in Oberschwaben und später im Allgäu zur Kette der europäischen Alpen mit Fernsicht
Sehenswürdigkeiten am Wege (Auswahl)
Schwarzwald und Gäu Würmtal Naturschutzgebiet Büchelberg Mittelalterliches Stadtbild von Weil der Stadt Mittelalterliches Stadtbild von Herrenberg – mit Abstecher zu erreichen
Schönbuch Naturpark Schönbuch Kloster Bebenhausen, bereits ein Ortsteil von Tübingen Tübingen (historische Altstadt mit Universität ist mit Abstecher zu erreichen)
Albvorland und Schwäbische Alb Käpfle Georgenberg Reutlingen – mit Abstecher zu erreichen Albtrauf Schönbergturm Wackerstein Nebelhöhle Giessstein Schloss Lichtenstein im Stil des Historismus Ruine Alt-Lichtenstein Großes Lautertal Sternberg Ruine Hohengundelfingen Burg Derneck Ruine Wartstein
Oberschwaben Soldatenfriedhof Obermarchtal Schwedenhöhlen Reutlingendorf Bussen Stationen der Oberschwäbischen Barockstraße: Klosterkirche Obermarchtal und Wallfahrtskirche Steinhausen Grabener Höhe Stationen der Schwäbischen Bäderstraße: Bad Wurzach
Allgäu Wachbühl Adelegg Schwarzer Grat
Besondere Stationen auf dem Weg
Literatur Willi Beck: HW 5 Schwarzwald Schwäbische Alb Allgäu, Konrad-Theiss-Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 3-8062-0344-X. Dieser Wanderführer ist inzwischen an zahlreichen Stellen veraltet. Helmut Hecht: Burgen-Weg, Verlag des Schwäbischen Albvereins, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-947486-01-4. Dieser Wanderführer beschreibt mit kleinen Abweichungen den Wegabschnitt von Reutlingen bis Zwiefalten.
Einzelnachweise
Weblinks
Hauptwanderweg 5 beim Schwäbischen Albverein Hauptwanderweg 5 bei OpenStreetMap https://jmos.net/wanderungen/hw5.rvt - private Webseite zum Weg
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