Das Haldenseehaus ist eine Selbstversorgerhütte der Sektion Hohenstaufen-Göppingen des Deutschen Alpenvereins.Heinz Groth, Dieter Seibert: Allgäuer Alpen: Gebietsführer für Wanderer und Bergsteiger, Bergverlag Rother, 1999, ISBN 978-3763336470, S. 127, Nr. 279 Haldenseehaus

Lage Das Haldenseehaus liegt auf mitten im Tiroler Teil der Allgäuer Alpen im Tannheimer Tal in der Gemeinde Nesselwängle, etwa einen Kilometer vom Ortskern in Richtung Westen entfernt, im Ortsteil Schmitte nahe der Tannheimer Straße (B199). Diese führt weiter nach Haller, einem weiteren Ortsteil von Nesselwängle.

Verkehrsanbindung per Zug bis Reutte, ab hier weiter mit dem Bus per Bus mit der Linie Reutte-Tannheim, ab hier ca. 100 m Fußweg per PKW bis direkt an die Hütte

Tourenmöglichkeiten Die Hütte dient als Stützpunkt für Wander- und Radtouren im Tannheimer Tal. In der Nähe befindet sich der Hochseilgarten Kletterwald Tannheimer Tal. Der ebenfalls nahegelegene Haldensee ist ein Badesee inmitten der Tannheimer Berge.

Übergänge zu Nachbarhütten Otto-Mayr-Hütte, Gehzeit: 3 Stunden Bad Kissinger Hütte über Grän, Gehzeit: 2 Stunden Gimpelhaus über Nesselwängle, Gehzeit: 1¼ Stunden Landsberger Hütte, Gehzeit: 4 Stunden

Gipfelbesteigungen Krinnenspitze (), Gehzeit: 3 Stunden Neunerköpfle (), Gehzeit: 3½ Stunden Rote Flüh (), Gehzeit: 3½ Stunden Gimpel (), Gehzeit: 3 Stunden Kellenspitze (), Gehzeit: 3–4 Stunden

Wintersport Im Winter dient die Hütte als Stützpunkt für Langläufer, Skitourengeher und Skifahrer. Vor Ort gibt es eine Doppelsesselbahn sowie drei Schlepplifte und einen Übungslift. Die Rodelbahn ist mit der Doppelsesselbahn erreichbar. Außerdem bietet das Tannheimer Tal viele Skipisten und Langlaufloipen. Auf dem Haldensee gibt es eine kleine Eisbahn.

Geschichte Das Haldenseehaus wurde 1962 von der Sektion Hohenstaufen-Göppingen des DAV erworbenDeutscher Alpenverein, Oesterreichischer Alpenverein, Alpenverein Südtirol (Hrsg.): „Alpenvereins-Hütten Band 1 Ostalpen“, 9. Auflage 2005, Bergverlag Rother, München, ISBN 3-7633-8073-6, S. 22 und 1963–64 umgebaut sowie 1977 und 1983–85 erweitert.Deutscher Alpenverein, Oesterreichischer Alpenverein, Alpenverein Südtirol (Hrsg.): „Die Alpenvereinshütten“, 6. Auflage 1990/91, Bergverlag Rother, München, ISBN 3-7633-8072-8, S. 31

Karten Alpenvereinskarte BY 5 Tannheimer Berge – Köllenspitze, Gaishorn (1:25.000) WK 352 Ehrwald – Lermoos – Reutte – Tannheimer Tal, 2013, Freytag & Berndt, ISBN 978-3850847490.

Literatur Heinz Groth, Dieter Seibert: Allgäuer Alpen: Gebietsführer für Wanderer und Bergsteiger, 1999, Bergverlag Rother, München, ISBN 978-3763336470. Dieter Seibert: Alpenvereinsführer Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen alpin, 16. Auflage 2004, Bergverlag Rother, München, ISBN 3-7633-1126-2. Toni Freudig: Klettern auf der Tannheimer Sonnenseite, Eigenverlag. ISBN 978-3980263986. Toni Freudig: Klettern im Herzen der Tannheimer, Eigenverlag. ISBN 978-3980263979.

Weblinks Das Haldenseehaus auf der Website der Sektion Hohenstaufen-Göppingen im DAV Das Haldenseehaus in der Datenbank von alpenvereinaktiv.com

Einzelnachweise

Kategorie:Alpenhütte in Tirol Kategorie:Nesselwängle