Transfamily ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2005 von Sabine Bernardi über das Thema Transgeschlechtlichkeit.

Handlung Der Film begleitet die beiden Transmänner Louis und Carsten.

Louis lebt seit 17 Jahren mit seiner Freundin Christina zusammen. Als sie sich kennenlernten, lebte er noch als Frau. Der Film erzählt die letzten Stationen dieser Verwandlung, den Kampf mit den Behörden und die standesamtliche Hochzeit des Paars.

Carsten und sein Freund Ralf beziehen gerade ihr gemeinsames Haus und sind mit Renovierungsarbeiten beschäftigt. Als Beamter hat er während seiner Geschlechtsangleichung auf seiner Dienststelle mit offenen Karten gespielt. Er erzählt von seinen Ängsten vor der Reaktion der Kollegen und wie sich seine Situation verändert hat.

Die befreundeten Protagonisten tauschen sich auch vor der Kamera über ihre Erfahrungen mit Penisprothesen und der Entfernung ihrer Brüste aus. Der Ton ihrer Unterhaltung bleibt dabei humorig, fast flapsig, was das Thema Transgeschlechtlichkeit entproblematisiert.

Kritiken

Auszeichnungen BMW Kurzfilmpreis, Internationale Filmschule Köln, 25. November 2005, abgerufen am 6. März 2009. 2005: Aufnahme in den Katalog der AG Kurzfilm

Festivals Pink Apple FilmfestivalFestival Pink Apple identities – queer film festivalidentities – queer film festival: Filmbesprechung FeminaleFeminale: Regensburger KurzfilmwocheRegensburger Kurzfilmwoche: Pryzmat Film FestivalPryzmat Film Festival: (polnisch)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Dokumentarfilm Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Filmtitel 2005 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Transgeschlechtlichkeit im Film