Die Großen Sundainseln sind eine Inselgruppe im Malaiischen Archipel. Zusammen mit den Kleinen Sundainseln bilden sie die Sundainseln.

Begriff und Abgrenzung Im engeren Sinne gehören nur die vier größten Inseln dazu: Sumatra Java Borneo (indonesisch Kalimantan) Sulawesi (früher: Celebes)

Mit 1,5 Millionen km² und etwa 180 Millionen Einwohnern handelt es sich um die größte Inselgruppe der Welt (nur Grönland ist flächenmäßig größer).

Außer dem Norden Borneos bilden die Inseln den Hauptteil Indonesiens. Im Norden der Insel Borneo befinden sich Staatsanteile von Ost-Malaysia (Sarawak und Sabah) und das selbständige Sultanat Brunei.

Im weiteren Sinne werden auch die vorgelagerten und dazwischenliegenden kleineren Inseln dazu gezählt, insgesamt sind dies mehrere hundert.

Die südlichen der Inseln bilden die Grenze zwischen dem Indischen Ozean und dem Pazifischen Ozean. Die Javasee als Teil des Australasiatischen Mittelmeeres zählt schon zum Pazifik, ebenso wie das Südchinesische Meer im Norden.

Kleinere Inseln Um die Hauptinseln der großen Sundainseln herum gibt es viele kleine Inseln und Inselgruppen. Dazu gehören:

Bei Sumatra: Bengkalis, Rupat und Padang vor der nordöstlichen Küste Riau-Inseln weiter im Osten Lingga-Inseln südlich der Riau-Inseln Anambas-Inseln weiter im Nordosten, im Südchinesischen Meer Nias, Siberut und Simeuluë vor der südwestlichen Küste Krakatau-Archipel zwischen Sumatra und Java

Bei Borneo: Natuna-Inseln: im Nordwesten, im Südchinesischen Meer

Bei Java: Madura Karimunjawa-Inseln Panaitan Peucang

Bei Sulawesi: Togianinseln Banggai-Inseln Sangihe-Inseln

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