Otto Wittmann (* 13. August 1921 in Straubing; † 3. Februar 2006 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 1969 bis 1980 Abgeordneter des Deutschen Bundestags.

Leben und Beruf Nach dem Schulbesuch absolvierte Wittmann zunächst eine Schlosserlehre und dann eine Ausbildung zum Lokomotivführer. Daneben engagierte er sich in der gewerkschaftlichen Arbeiterbewegung und schloss sich der Eisenbahnergewerkschaft an. In den Jahren 1940 bis 1945 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Im Anschluss war er als Betriebsinspektor bei der Deutschen Bundesbahn tätig.

Politik Wittmann beantragte am 5. Mai 1939 die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. September desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.084.832).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/49270469Helmut Gewalt: (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61 kB). Er schloss sich im Jahr 1956 der SPD an und war Vorsitzender des SPD-Unterbezirkes in Straubing. Wittmann war von 1960 bis 1991 Ratsmitglied der Stadt Straubing. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1969 bis 1980 an. Er war stets über die Landesliste Bayern ins Parlament eingezogen. Im Bundestag beschäftigte er sich als Mitglied des Innen- und des Landwirtschaftsausschusses vor allem mit dem Gewässerschutz.

Ehrungen Bundesverdienstkreuz I. Klasse Bayerischer Verdienstorden Goldene Bürgermedaille der Stadt Straubing Georg-von-Vollmar-Medaille

Literatur Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 967.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1921 Kategorie:Gestorben 2006 Kategorie:Mann