, auch oder ist ein (Stamm, Klan) der indigenen in Neuseeland. Er gehört dem (wörtlich: Boot, Kanu; hier in der Bedeutung Stammesvereinigung) an, dem außerdem die Hauraki, und angehören.

Der Stamm nannte sich selbst für einige Zeit , das 1946 gegründete und viele Neuseeländer nutzen heute den Namen oder .

Der ist auf der Nordinsel Neuseelands in der Region Waikato angesiedelt. Der diese Region durchfließende gleichnamig Fluss spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte und Kultur des .

Hamilton ist der wichtigste Bevölkerungsschwerpunkt der Angehörigen des . Auch die Ortschaft Ngaruawahia ist von historischer Bedeutung und Ort des nationalen Heiligtums () . Der Waikato-Tainui untergliedert sich in 33 (Unterstämme) und 65 (Familiengruppen). Der gesamte zählt heute über 52.000 Angehörige.

Die parlamentarische Organisation des ist die , der 195 Stammesangehörige, drei aus jedem der 65 Marae, angehören. Die 65 sind über ein großes Gebiet zwischen und Cambridge im Süden bis nach Auckland im Norden verteilt. Die Stammesverwaltung ist die , die aus dem hervorging, in bei .

Traditionell gibt es eine enge Verbindung zwischen den Tainui und der University of Waikato, die Schwerpunkte in und moderner Regionalgeschichte hat. Die Universität bewahrt auch Dokumente und Objekte mit Bezug auf den auf.

1999 investierte der Stamm zusammen mit einem Konsortium, dem außerdem Graeme Lowe und Malcolm Boyle angehörten, in den Rugbyverein Auckland Warriors. Der Verein war jedoch weder finanziell noch sportlich erfolgreich. In der Mitte der Saison 2000 übernahm der Stamm die Anteile des Konsortiums, um eine Trendwende bei dem Verein herbeizuführen. Am Ende der Saison war der Verein nahezu bankrott und die meisten Aktiva wurden an den Geschäftsmann Eric Watson verkauft, der aus ihnen den Nachfolgeverein New Zealand Warriors aufstellte.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Iwi und Hapu