mini|hochkant|Kamilla Hollay (1929) Camilla von Hollay (* 7. November 1899Geburtsdatum laut Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. IMDb und Filmportal.de geben dagegen als Geburtsdatum den 11. Juli 1899 an. als Kamilla Hollay in Budapest; † 9. Februar 1967 in Budapest) war eine ungarische Schauspielerin.

Leben Die Tochter des Industriellen Béla Hollay studierte gegen den Willen ihrer Eltern nach ihrem Schulabschluss 1915 nicht Medizin, sondern besuchte die Schauspielschule von Szidi Rákosi. Sie spielte dann zwei Jahre am Vígszínház in Budapest und anderen Bühnen in Stücken wie Az ördög (Der Teufel) und Liliom von Ferenc Molnár oder Pygmalion.

Ihre erste Rolle in einem ungarischen Stummfilm erhielt sie 1913, ab 1916 war sie häufiger auf der Leinwand zu sehen. 1922 kam sie nach Deutschland, um die Hauptrolle in dem Film Das Feuerschiff zu übernehmen. Erst von jetzt ab erschien sie unter dem Namen „Camilla von Hollay“. Sie wirkte während der 1920er Jahre in mehreren deutschen Filmen mit, doch schon vor Beginn des Tonfilmzeitalters wurden ihre Aufgaben immer unbedeutender. 1924 heiratete sie in Berlin den ungarischen Journalisten und Autoren Jenő Szatmári. Nach einigen Jahren in Berlin kehrten sie und ihr Mann in den 1930er Jahren nach Budapest zurück und sie beendete ihre aktive Zeit als Schauspielerin.

Filmografie 1916: János vitéz 1917: Mire megvénülünk 1917: Az elítélt 1917: Tatárjárás 1917: Siófoki történet 1917: Dorian Gray (Az élet király) 1918: A Régiséggyüjtö 1918: A Tüz 1918: A csábító 1918: Aphrodite 1918: Casanova 1919: A leányasszony 1919: A végrendelet 1919: Midas király 1919: Halcyone 1919: Isten hozzád, szerelem! 1919: Ki a gyöztes? 1919: Éva 1919: Kártyavár 1920: A becstelen 1920: Ámor 1920: Újjászületés 1920: A halál után 1921: Diána 1921: A falusi kislány Pesten 1921: Szép Ilonka 1921: Egy az eggyel 1921: Lilike kalandjai 1921: A Balaton leánya 1922: A gyerekasszony 1922: A szürkeruhás hölgy 1922: Das Feuerschiff 1923: Die brennende Kugel 1924: Ein Traum vom Glück 1924: Vitus Thavons Generalcoup 1925: Leidenschaft 1926: Die Wiskottens 1926: Die elf Schill’schen Offiziere 1926: Herbstmanöver 1926: Überflüssige Menschen 1926: Die Königin des Weltbades 1926: Madame wünscht keine Kinder 1926: Die sieben Töchter der Frau Gyurkovics 1927: Erinnerungen einer Nonne 1927: Potsdam, das Schicksal einer Residenz 1927: Einbruch 1927: Die Weber 1927: Das Mädchen von der Heilsarmee 1927: Gehetzte Frauen 1927: Am Rande der Welt 1927: Der fröhliche Weinberg 1927: Der Fahnenträger von Sedan 1928: Die Pflicht zu schweigen 1928: Der Biberpelz 1928: Wenn die Mutter und die Tochter... 1928: Die Rothausgasse 1928: Rasputins Liebesabenteuer 1928: Die Heilige und ihr Narr 1928: Der Raub der Sabinerinnen 1928: Unmoral 1928: Anastasia, die falsche Zarentochter 1929: Waterloo 1929: Die seltsame Vergangenheit der Thea Carter 1930: Liebe und Champagner 1930: Die zärtlichen Verwandten 1930: Die Csikosbaroneß 1930: Zapfenstreich am Rhein 1930: Tingel-Tangel

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Vierter Band H – L. Botho Höfer – Richard Lester, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 31.

Weblinks Hollay Kamilla bei Hangosfilm (ungarisch)

Camilla von Hollay bei cyranos.ch

Anmerkungen und Einzelnachweise

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