mini|Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille an Christian Rutishauser, 2026 Die Buber-Rosenzweig-Medaille wird seit 1968 jährlich in Erinnerung an die jüdischen Philosophen und Pädagogen Martin Buber (1878–1965) und Franz Rosenzweig (1886–1929) verliehen.

Die undotierte Auszeichnung wird im Rahmen der jährlich stattfindenden Woche der Brüderlichkeit vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR) mit Sitz in Bad Nauheim an Persönlichkeiten, Initiativen oder Einrichtungen vergeben, die sich um die Verständigung zwischen Christen und Juden verdient gemacht sowie einen Beitrag auf den Gebieten der Wissenschaft, Kultur, Politik oder Gesellschaft für die christlich-jüdische Zusammenarbeit geleistet haben.Im Geiste Martin Bubers und Franz Rosenzweigs… In: deutscher-koordinierungsrat.de, Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, abgerufen am 3. November 2013.

Preisträger 1968 Friedrich Heer, Wien, und Friedrich-Wilhelm Marquardt, Berlin 1969 Ernst Simon, Jerusalem 1970 Eva Gabriele Reichmann, London, und Rabbiner Robert Raphael Geis, Düsseldorf 1971 Bischof D. Kurt Scharf, Berlin 1972 Msgr. Antonius Cornelis Ramselaar, Utrecht und Rabbiner Georg Salzberger, London 1973 Helmut Gollwitzer, Berlin 1974 Hans Günther Adler, London 1975 Erzbischof George Appleton, Jerusalem und Wantage (GB), und Abt Laurentius Klein, Jerusalem 1976 Ernst Ludwig Ehrlich, Basel 1977 Friedrich Dürrenmatt, Neuchâtel 1978 Grete Schaeder, Göttingen, und Albrecht Goes, Stuttgart 1979 Manès Sperber, Paris, und James Parkes, Southampton (GB) 1980 Eugen Kogon, Königstein, und Gertrud Luckner, Freiburg im Breisgau 1981 Isaac Bashevis Singer, New York 1982 Schalom Ben-Chorin, Jerusalem 1983 Helene Jacobs, Berlin 1984 Siegfried Theodor Arndt, Leipzig, und Helmut Eschwege, Dresden 1985 Franz Mußner, Passau 1986 Heinz Kremers, Duisburg 1987 Newe Schalom, Israel 1988 Arbeitskreis Studium in Israel 1989 Yehudi Menuhin, London 1990 Charlotte Petersen, Dillenburg 1991 Leo-Baeck-Erziehungszentrum, Haifa 1992 Hildegard Hamm-Brücher, München, und Annemarie Renger, Bonn 1993 Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Berlin 1994 Jakob Josef Petuchowski, Cincinnati (USA), und Clemens Thoma, Luzern 1995 Richard von Weizsäcker, Berlin 1996 Franklin Hamlin Littell, Philadelphia, und Joseph Walk, Jerusalem 1997 Hans Koschnick, Bremen 1998 Leah Rabin, Tel Aviv 1999 Henryk Muszyński, Gnesen 2000 Johannes Rau, Berlin 2001 „Schule ohne Rassismus“, Berlin 2002 Edna Brocke, Essen, Rolf Rendtorff, Karben, und Johann Baptist Metz, Münster 2003 Joschka Fischer, Berlin 2004 Daniel Barenboim, Berlin 2005 Peter von der Osten-Sacken, Berlin und das Institut Kirche und Judentum an der Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin 2006 Leon de Winter, Amsterdam und der Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V.“, Berlin 2007 Esther Schapira, Frankfurt am Main und Georg M. Hafner, Frankfurt am Main 2008 Stef Wertheimer, Tefen zwischen Karmiel und Ma’alot in Galiläa im Norden von Israel / Tel Aviv 2009 Erich Zenger, Münster 2010 Daniel Libeskind, New York City 2011 Navid Kermani, Köln 2012 Nikolaus Schneider, Düsseldorf 2013 Mirjam Pressler, Landshut und Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main 2014 György Konrád, Ungarn 2015 Hanspeter Heinz und der Gesprächskreis „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken 2016 Micha Brumlik, Berlin 2017 Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK)Buber-Rosenzweig-Medaille 2017. Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden erhält Auszeichnung. In: juedische-allgemeine.de. Jüdische Allgemeine, 24. Mai 2016, abgerufen am 28. Februar 2017 (Quelle: epd). 2018 Peter Maffay, Tutzingjj/hk (epd, kna): Woche der Brüderlichkeit: Peter Maffay erhält Buber-Rosenzweig-Medaille. In: dw.com. Deutsche Welle, 11. März 2018, abgerufen am 18. März 2018. 2019: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA), Berlin, und das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC), DresdenBuber-Rosenzweig-Medaille für Berliner Antisemitismus-Verein. In: wdr.de, 10. März 2019, abgerufen am 22. Mai 2019. 2020: Angela Merkel, BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel erhält die Buber-Rosenzweig-Medaille 2020 In: deutscher-koordinierungsrat.de, 19. Mai 2019, abgerufen am 1. April 2022.Ehrung der Bundeskanzlerin. Bundesregierung. 31. August 2021, abgerufen am 1. April 2022. 2021: Christian Stückl wegen seines Einsatzes gegen Antisemitismus und Rassismus und seiner Geduld und Ausdauer bei der Überarbeitung der Oberammergauer Passionsspiele. Verliehen wurde die Medaille im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit am 7. März 2021 in der Liederhalle in Stuttgart.Leidenschaftliches Engagement gegen christlichen Antijudaismus. Buber-Rosenzweig-Medaille geht 2021 an den Regisseur der Oberammergauer Passionsspiele Christian Stückl. In: deutscher-koordinierungsrat.de, 21. Mai 2020, abgerufen am 22. Juni 2020. 2022: Peter Fischer (Präsident von Eintracht Frankfurt) und Makkabi Deutschland 2023: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum 2024: Igor Levit 2025: Saba-Nur Cheema und Meron Mendel 2026: Christian Rutishauser, Judaist an der Universität Luzern

Abbildung Abbildung der Buber-Rosenzweig-Medaille. In: deutscher-koordinierungsrat.de

Siehe auch Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Kassel Martin-Buber-Plakette

Weblinks Zur Medaille: Im Geiste Martin Bubers und Franz Rosenzweigs… auf der Homepage des Deutschen Koordinierungsrats Preisträger auf der Homepage des Deutschen Koordinierungsrats

Einzelnachweise

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