Lamentin (Guadeloupe-Kreolisch: Manten oder Lamanten) ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im französischen Überseedépartement Guadeloupe.

Geografie Lamentin liegt im nördlichen Teil der Insel Basse-Terre. Die Burg, die einst zum Schutze der Siedlung errichtet wurde, steht an der Meeresbucht namens Baie du Grand Cul-de-Sac marin. Die drei Inseln, die zum Gemeindegebiet gehören, heißen Christophe, Fajou und Caret.

Geschichte Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1720. Je nach zeitlicher Epoche hieß der Ort auch du Lamentin oder Lamantin.

Im 18. Jahrhundert hielt die Plantagenwirtschaft Einzug. Es wurde damit begonnen, Kaffee, Kakao und andere Produkte anzubauen.

Im Jahr 1920 zog ein Tropischer Wirbelsturm die Ortschaft in Mitleidenschaft. Die Kirche, der Justizpalast und das Verwaltungsgebäude wurden infolge der Zerstörung vom Architekten Ali Tur rekonstruiert.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1961 1967 1974 1982 1990 1999 2006 2012 Einwohner 8.840 8.919 9.643 9.885 11.334 13.434 15.738 15.624

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