Die Sterne sind eine deutschsprachige Indie-Pop-Band aus Hamburg, gegründet 1991.Die Sterne vor 1991 auf der offiziellen Website von Die Sterne

Geschichte mini|Die Sterne im Mai 2006 (v. l. n. r.: Thomas Wenzel, Frank Spilker, Richard von der Schulenburg, Christoph Leich) Die Band wurde von dem Gitarristen Frank Spilker, dem Bassisten Thomas Wenzel, dem Schlagzeuger Christoph Leich und dem Keyboarder Frank Will 1991 gegründet, nachdem der gebürtige Bad Salzuflener Spilker nach Hamburg gezogen war. Der Bandname „Die Sterne“ wurde von Frank Spilker bereits für Veröffentlichungen auf dem Bad Salzufener Label Fast Weltweit verwendet („… damit ihn niemand anderer benutzt“). 1991 unterschrieb die Band einen Vertrag mit dem Hamburger Label L’Age d’Or.Podcast "Der Soundtrack meines Lebens": Folge 35 mit Frank Spilker Interview mit Frank Spilker (Folge 35, 106 Min.) von Redakteur Jan Schwarzkamp auf www.visions.de (Visions), 28. September 2022. Ab Minute 00:53:26 erzählt Spilker vom Ursprung der Band Die Sterne und dem Bandnamen Dort erschien im gleichen Jahr ihr erstes Stück Eifersucht spricht, bei dem der Schlagzeuger Christoph Leich singt, auf der Kompilation Eifersucht, die als 7"-Single veröffentlicht wurde.

1998 wurden die Band vom Goethe-Institut als Botschafter deutscher Popkultur nach Nordamerika eingeladen. Frank Will verließ die Band nach der Tournee zum 1999 erschienenen Album Wo ist hier. Er wurde 2000 durch Richard von der Schulenburg ersetzt. Mit ihm entstanden die Alben Irres Licht (2002), Das Weltall ist zu weit (2004), Räuber & Gedärm (2006) sowie die EP Der Riss. Im Entstehungsprozess des Albums 24/7 stieg von der Schulenburg aus. Infolgedessen halfen ab der Herbsttournee 2009 wechselnde Keyboarder bei Auftritten aus.

Mitte 2018 verließen Thomas Wenzel und Christoph Leich die Band. Mit Hey Dealer erschien im November 2019 die erste Single des für Februar 2020 angekündigten neuen Albums Die Sterne, das Frank Spilker mit verschiedenen Gastmusikern aufgenommen hat. Spilker bezeichnete die neue Konstellation der Sterne als „weniger Band, mehr Kollaboration“.

Im September 2022 erschien das 13. Studioalbum Hallo Euphoria. Die Sterne umbesetzt – bestehend aus Jan Philipp Janzen, Phillip Tielsch (beide Von Spar und Urlaub in Polen), Dyan Valdés (Mexican Radio, The Blood Arm) und dem Arrangeur und Gitarristen Max Knoth.

Am 9. Januar 2026 erschien das Album Wenn es Liebe ist auf dem Label PIAS Germany.

Nebenprojekte Der langjährige Bassist Thomas Wenzel ist unter dem Pseudonym Julius Block Mitglied der Band Die Goldenen Zitronen und macht zusammen mit seiner Frau Peta Devlin Theatermusik. Sänger Frank Spilker veröffentlichte 2008 unter dem Namen Frank Spilker Gruppe das Album Mit all den Leuten und ist nun auch als Autor aktiv. Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen erschien 2013 bei Hoffmann & Campe. Christoph Leich war vor den Sternen bei Kolossale Jugend aktiv, danach bei der Surfband Los Apollos.

Trivia Die Zeile Wir hatten Sex in den Trümmern und träumten aus der Single Trrrmmer von 1996 wurde 2013 zum Titel eines Sachbuches des Produzenten Tim Renner über die Musikindustrie. Der Song Was hat dich bloß so ruiniert? wurde 2016 im Spielfilm Was hat uns bloß so ruiniert von Marie Kreutzer verarbeitet, der Titel des Filmes leitet sich aus dem Lied ab.. Abgerufen am 23. August 2016.

Diskografie

Studioalben

Livealben 2003: Live im Westwerk

Kompilationen

Weitere Kompilationen 1987: Der rote Cassetten-Sampler 1988: Der blaue Cassetten-Sampler 1991: Eifersucht (7"-Single-Sampler) 1995: Unter Geiern (LP) (Wichtig und In Echt auf Vinyl) 1998: Stell die Verbindung her (nur in den USA veröffentlicht) 2004: Die Interessanten: Singles 1992–2004 (CD/DVD) 2005: In Echt (Wiederveröffentlichung mit zusätzlichen vier alten Songs) 2019: Anfang verpasst 1992–1999 (LP-Box/CD-Box)

Remixalben 1997: Themenläden Remixe 1 1997: Themenläden Remixe 2 1997: Themenläden und alle Remixe

EPs 1992: Fickt das System 1996: Trrrmer-Remixe 2002: Nur Flug 2006: Wichtig + Fickt das System EP 2009: Der Riss 2009: Der Riss – Dub Versions vs. Munk 2012: Für Anfänger

Tributealben

Singles

Literatur Björn Fischer: Die Lyrik der späten Hamburger Schule (1992–1999) – Eine intermediale Untersuchung; Grin Verlag, München/Ravensburg 2007, ISBN 978-36388-669-58. Alfred Hackensberger, Thomas Röschner: Musik ist Trumpf – Über die Gewalt des Zusammenhangs; Dokumentarfilm, Trigon Film, 1996.

Quellen

Weblinks

Offizielle Website

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