Lioba Happel (* 7. Februar 1957 in Aschaffenburg) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben Lioba Happel wuchs in Unterfranken auf. 1978 begann sie in Bamberg ein Studium der Sozialpädagogik. 1981 wechselte sie zur Germanistik und Hispanistik; das Studium dieser beiden Fächer an der Freien Universität Berlin schloss sie 1986 mit dem Magistergrad ab. Danach lebte sie als freie Schriftstellerin in Berlin und Brandenburg an der Havel. Darüber hinaus war sie lange in Deutschland und in der Schweiz in der sozialen Arbeit und im schulischen Bereich tätig. Sie ist Verfasserin von Gedichten und Prosatexten.

Happel hatte längere Aufenthalte in England, Irland, Italien und Spanien. Sie wohnt in Berlin und Lausanne (Schweiz).

Auszeichnungen 1987: Hungertuch-Preis 1989: Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 1990: Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg 1992: Teilnahme am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 1993: Stipendium für Schloss Wiepersdorf 1994: Stipendium der Villa Massimo in Rom 1996: Förderpreis zum Hans-Erich-Nossack-Preis. 1996: Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2007: Pro Helvetia Arbeitsstipendium für ihren Gedichtband land ohne land 2007: Preis der Bonner Buchmesse Migration für Text aus Lucy oder Warum sind die Menschen so komische Leute 2012: Stipendium Berliner Senat 2016: Stipendium Edenkoben 2016: Döblin Stipendium 2018: Einladung zu den Solothurner Literaturtagen 2021: Alice Salomon Poetik Preis, verbunden mit der Alice Salomon Poetik Dozentur 2022: Shortlist des Schweizer Buchpreises mit Pommfritz aus der Hölle 2023: Schweizer Literaturpreis für Pommfritz aus der Hölle

Werke (Auswahl) Der Abgrund. Villa Massimo, Rom 1994. Grüne Nachmittage. Gedichte. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1989, ISBN 3-518-11570-7. Ein Hut wie Saturn. Erzählung. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1991, ISBN 3-518-38717-0. Land ohne Land. Gedichte. edition pudelundpinscher, Unterschächen 2009, ISBN 978-3-9523273-5-7. Der Schlaf überm Eis. Gedichte. Schöffling & Co., Frankfurt/M. 1995, ISBN 3-89561-130-1. Vers, Reim und Wecker. Gedichte. DAAD, Berlin 1987, ISBN 3-926178-01-9. LUCY oder Warum sind die Menschen so komische Leute. edition pudelundpinscher, 2007, ISBN 395232731X Die Feindin. Erzählung. Rimbaud Verlag, Aachen 2014, ISBN 978-3-89086-404-4 dement. Erzählung. Rimbaud Verlag, Aachen 2015, ISBN 978-3-89086-396-2 PULS. 100 Gedichte, Neue und Gesammelte Gedichte. edition pudelundpinscher, Wädenswil 2017, ISBN 978-3-906061-39-9 Pommfritz aus der Hölle. pudelundpinscher, Wädenswil 2021, ISBN 978-3-906061-25-2. Die Frau, die nachts zum Kiosk ging. pudelundpinscher, Linescio 2025, ISBN 978-3-906061-37-5.

Weblinks

https://www.engeler.de/happel.html

Lioba Happel im literaturport Porträt der Autorin auf Ansichten.

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