Nepomuk Zöllner (* 21. Februar 1923 in Marktredwitz; † 10. Juli 2017 in MünchenTraueranzeigen Nepomuk Zöllner, Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 5. August 2017.) war ein deutscher Internist.

Leben und Wirken Zöllner, geboren im Fichtelgebirge als Sohn von Else Zöllner, geborener Beauvais (Halbschwester des Regisseurs Peter BeauvaisNicky Rittmeyer: Vom Broadway in die Mausefalle. Die Exilstationen von Peter Beauvais (1936–1953). In: Wolfgang Jacobsen, Nicky Rittmeyer (Hrsg.): Peter Beauvais. Vielfalt als Konzept (= Fernsehen. Geschichte. Ästhetik. Band 1). edition text + kritik im Richard Boorberg Verlag, München, ISBN 978-3-86916-519-6, S. 14–21, hier: S. 16. (www.agi.pageplace.de).), und Otto Zöllner (mit Paul Klaaswww.academia.edu. Vorstand der Rosenthal-Porzellan AG, wurde 1945 zum Dr. med. promoviert, arbeitete ab 1953 unter Walter Seitz an der Medizinischen Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München und habilitierte sich ebenda 1954 für Innere Medizin. Er begann dort im selben Jahr seine Lehrtätigkeit als Privatdozent. 1960 ernannt war er in München außerplanmäßiger Professor und 1973 wurde er als Seitz’ Nachfolger zum ordentlichen Professor für Innere Medizin sowie Direktor der Medizinischen Poliklinik in der Pettenkoferstraße berufen. 1993 wurde er emeritiert.

Zöllner war Verfasser von über 500 Einzelveröffentlichungen und Mitglied zahlreicher in- und ausländischer Fachgesellschaften. Von 1985 bis 1986 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Er hatte die Präsidentschaft des 92. Internistenkongresses 1986 in Wiesbaden inne.

Er war aufgrund seiner klinischen und experimentellen ernährungswissenschaftlichen Arbeiten einer der anerkanntesten Gichtforscher.

Nepomuk Zöllner, wie der Jurist Wolfgang Zöllner in Marktredwitz geboren, war ab 1971 verheiratet mit der promovierten Gabriele Zöllner, geborener Hector, und hatte fünf Kinder (Michael, Andreas, Susanne, Sebastian und Maria Antonia).

Auszeichnungen 1979: Bayerischer VerdienstordenIn memoriam, Website zum Bayerischen Verdienstorden, abgerufen am 30. Juli 2017. 1992: Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) 2008: Heinrich-Wieland-Medaille in Gold

Veröffentlichungen (Auswahl) als Hrsg.: Thannhausers Lehrbuch des Stoffwechsels und der Stoffwechselkrankheiten. 1957. als Hrsg. mit Dietrich Eberhagen: Untersuchung und Bestimmung der Lipoide im Blut. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York 1965. mit Dietrich Eberhagen: Physik, Physologie und Klinik der Plasmaproteine. 1965.

Literatur Zöllner, Nepomuk. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1391.

Weblinks

Detaillierter Lebenslauf 80. Geburtstag bei aerzteblatt.de 90. Geburtstag bei aerzteblatt.de

Einzelnachweise

Kategorie:Internist Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München) Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann