Die spanische Fußballnationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkorea:

Qualifikation Wieder einmal wurden den Spaniern Österreich und Israel zugelost, außerdem Bosnien-Herzegowina und Liechtenstein. Die hochfavorisierten Iberen hatten keine Mühe, sich durchzusetzen, und belegten ungeschlagen Platz eins.

Rang LandTorePunkte 1 Spanien 21:4 20 2 Österreich 10:8 15 3 Israel 11:7 12 4 Bosnien-Herzegowina 12:12 8 5 Liechtenstein 0:23 0

Bosnien-Herzegowina – Spanien 1:2 Spanien – Israel 2:0 Österreich – Spanien 1:1 Spanien – Liechtenstein 5:0 Spanien – Bosnien-Herzegowina 4:1 Israel – Spanien 1:1 Spanien – Österreich 4:0 Liechtenstein – Spanien 0:2

Spanisches Aufgebot Nr. Name Verein vor WM-Beginn Geburtstag Spiele Tore 10px 10px 10px Torhüter 1 Iker Casillas Real Madrid 20.05.1981 5 0 0 0 0 13 Ricardo Real Valladolid 30.12.1971 0 0 0 0 0 23 Pedro Contreras FC Málaga 07.01.1972 0 0 0 0 0 Abwehrspieler 2 Curro Torres FC Valencia 27.12.1976 1 0 0 0 0 3 Juanfran Celta Vigo 15.07.1976 3 0 0 0 1 4 Iván Helguera Real Madrid 28.03.1975 5 0 0 0 0 5 Carles Puyol FC Barcelona 13.04.1978 4 0 0 0 0 6 Fernando Hierro Real Madrid 23.03.1968 4 2 0 0 0 15 Enrique Romero Deportivo La Coruña 23.06.1971 3 0 0 0 0 20 Miguel Ángel Nadal RCD Mallorca 28.07.1966 4 0 0 0 0 Mittelfeldspieler 8 Rubén Baraja FC Valencia 11.07.1975 4 0 0 0 2 11 Javier de Pedro Real Sociedad 04.08.1973 4 0 0 0 1 14 David Albelda FC Valencia 01.09.1977 2 0 0 0 0 16 Gaizka Mendieta Lazio Rom 27.03.1974 3 1 0 0 0 17 Juan Carlos Valerón Deportivo La Coruña 17.06.1975 4 1 0 0 0 18 Sergio Deportivo La Coruña 10.11.1976 1 0 0 0 0 19 Xavi FC Barcelona 25.01.1980 3 0 0 0 0 21 Luis Enrique FC Barcelona 08.05.1970 5 0 0 0 1 22 Joaquín Betis Sevilla 21.07.1981 2 0 0 0 0 Stürmer 7 Raúl Real Madrid 27.06.1977 4 3 0 0 0 9 Fernando Morientes Real Madrid 05.04.1976 5 3 0 0 1 10 Diego Tristán Deportivo La Coruña 05.01.1976 2 0 0 0 0 12 Albert Luque RCD Mallorca 11.03.1978 2 0 0 0 0 Trainer José Antonio Camacho 08.06.1955

Vorrunde Das gesetzte Spanien hatte einen relativ leichten Gegner zugelost bekommen. Zum Auftakt gab es einen ungefährdeten Sieg gegen Slowenien. Paraguay erwies sich als wesentlich härterer Brocken. Durch ein Eigentor geriet Spanien früh in Rückstand und fand anschließend nur schwer ins Spiel zurück. Der eingewechselte Morientes konnte in der 53. Minute ausgleichen. Spanien spielte danach souverän auf und gewann am Ende mit 3:1. Das Achtelfinale war erreicht.

Beim letzten Gruppenspiel gegen Südafrika wurden die Stars geschont. Dennoch gewann man mit 3:2.

Spanien – Slowenien 3:1 Spanien – Paraguay 3:1 Südafrika – Spanien 2:3

Finalspiele Im Achtelfinale traf man auf den Zweiten der Gruppe F, Irland. Bereits in der achten Minute wurde durch Fernando Morientes das Führungstor erzielt. Die bis zur totalen Erschöpfung kämpfenden Iren berannten das spanische Tor. Erst in der 90. Minute wurde der Ausgleich durch einen Foulelfmeter geschafft. In der Verlängerung fiel kein Tor, so dass die Entscheidung im Elfmeterschießen fiel. Die Iren verschossen drei Strafstöße in Folge und Spanien war im Viertelfinale.

Gegner war Südkorea, das bereits Portugal und Italien ausgeschaltet hatte. Die Koreaner waren noch laufstärker als die Iren und hatten das Publikum hinter sich. In der regulären Spielzeit fielen keine Tore. Erneut musste das Elfmeterschießen entscheiden. Die Koreaner verwandelten alle fünf Strafstöße, Spanien scheiterte einmal. Damit war Südkorea im Halbfinale. Das Spiel sorgte im Nachhinein für viel Polemik, da den Spaniern zwei reguläre Tore aberkannt wurden. Schon in der Achtelfinalbegegnung Südkorea gegen Italien wurden die Asiaten von Schiedsrichterfehlentscheidungen begünstigt. Kritikern zufolge hatte die Teilnahme Südkoreas am Halbfinale und dem Spiel um den dritten Platz (in Seoul) für die Organisatoren finanziell ausgesprochen positive Auswirkungen.

Spanien – Irland 1:1 n. V., 3:2 i. E. Südkorea – Spanien 0:0 n. V., 5:3 i. E.

#2002 Spanien