mini| mini| , mini| mini|Brücke über den (1880 für Goldtransporte erbaut)

Die ist eine Verwaltungsregion auf der Südinsel von Neuseeland. Sie ist flächenmäßig die zweitgrößte Region des Landes. Der Rat der Region, genannt, hat seinen Sitz in .

Namensherkunft ist eine kleine -Siedlung der am Ende der an der Küste von . Aus diesem Namen wurde von den (den Weißen) der Name geformt und das Hinterland der Küste so benannt. Später erhielt die 1953 gebildete Provinz diesen Namen, und nach Auflösung der Provinzen und Bildung der Regionen wurde die heutige Region ebenfalls genannt.

Geographie Geographische Lage Die bedeckt mit 31.209 km² reiner Landfläche fast den gesamten mittleren Teil der südlichen Hälfte der Südinsel Neuseelands. Mit 202.467 im Jahr 2013 gezählten Einwohnern ist die Region mit der zweithöchsten Einwohnerzahl der Südinsel hinter . Mit 6,5 Einwohnern pro km² kommt die Region auf die dritthöchste Bevölkerungsdichte im südlichen Teil Neuseelands.

Während die westliche Hälfte der Region von den östlichen Flanken und Ausläufern der Neuseeländischen Alpen geprägt ist, wird der größere Teil der östlichen Hälfte von einem zwischen und hohen Hochland bestimmt, in dem sich Bergketten, Hügellandschaften und Ebenen abwechseln. Der Süden der Region ist hingegen hüglig mit einzelnen Waldabschnitten und geht in die Mittelgebirgslandschaft der über.

Vier große Seen befinden sich im Westen , der , der , der und der . Als bedeutende Gebirgszüge sind im Nordosten die und weiter westlich die und davon südwestlich die zu nennen. In die alpinen Regionen hinein fallen die , die und die , allesamt den umgebend. Größte und bedeutsamste Flüsse der Region sind der rund 200 km lange und der über 300 km lange /.

Die größten Städte der Region sind nach Einwohnerzahl gelistet mit rund 120.250 Einwohnern, mit rund 12.150, mit rund 6700, mit rund 6470, mit rund 4800, mit rund 4150, mit rund 3900 und rund 1900 Einwohnern.

Klima Das Klima in gehört zu den variationsreichsten klimatischen Regionen Neuseelands. Bei den bevorzugten westlichen Winden regnen sich die Wolken in den Bergregionen der neuseeländischen Alpen ab und bringen so dem äußersten Westen der Region Niederschläge jenseits der 2000 mm pro Jahr. Auf der windabgekehrten Seite der Berge gehen die Niederschläge rapide zurück und liegen im Hochland von zwischen 400 und 800 mm pro Jahr je nach Lage. Im Süden zu den hin steigen die Niederschläge wieder bis auf 1400 mm an.

Die durchschnittliche Tagestemperaturen im Sommer liegen zwischen 15 °C und 22 °C je nach Lage, in den höheren Bergregionen des Westens niedriger. Im Winter dagegen ist das Hochland von von durchschnittlichen Tagestemperaturen im einstelligen Minusbereich geprägt, zur Ostküste hin milder bei Temperaturen zwischen 2 °C und 5 °C. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer pro Jahr liegt im Hochland zwischen 1900 und 2100 Stunden je nach Lage, zu der Küste hin um die 1600 Stunden im Süden und um die 1800 bis 1900 Stunden an dem nördlichen Küstenstreifen.

Geschichte Vor den ersten Missionaren kamen in den 1820er Jahren Wal- und Robbenfänger von Australien herüber, um an den Küsten hier ihr Glück zu versuchen. war eine erste Siedlung, die 1831 von den aus kommend, als Stützpunkt für den Walfang an den Ufern des nahe der -Siedlung gegründet wurde.

Nachdem im Juli 1844 162 Hektar Land, der sogenannten , von dem britischen Bauingenieur und Landvermesser im Auftrage der den abgekauft wurde, begann dann im Spätherbst 1848 mit der Ankunft der ersten 347 schottischen Siedler der die systematische Besiedlung der Region und die Stadtgründung von . In den frühen Jahren der Besiedlung konzentrierte sich die , die durch den Bankrott der nun auf eigene finanzielle Mittel angewiesen war, allerdings erst auf das Gebiet des heutigen . Die damalige Provinz erstreckte sich noch über den gesamten Südteil der Insel.

Am 26. Dezember 1848 bekam die Provinz auf Wunsch der schottischen Siedler durch den damaligen Gouverneur der Kolonie Neuseeland, , den Namen verliehen und 1852 wurde offiziell die Hauptstadt der Provinz.

Ab 1861 erlebte die Region mit ihrer Hauptstadt einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung. Die Goldfunde des australischen Goldsuchers nahe Lawrence, veränderten von einem Tag auf den anderen die Region. Zahlreiche Goldsucher aus Kalifornien, Australien, Europa, Nordamerika und China zog es nach .

Es war der Beginn des Goldrausches in Otago. wurde so zur größten und reichsten Stadt des Landes, allerdings nur bis kurz vor der Jahrhundertwende.

Bedingt durch Rivalitäten spaltete sich am 25. März 1861 der südwestliche Teil (heutiges ) von der damaligen Provinz ab und richtete seine eigene Verwaltung ein. Zehn Jahre später wurde verwaltungstechnisch wieder unterstellt. 1876 wurde das damalige Verwaltungssystem reorganisiert und in mehrere Distrikte aufgeteilt. ist seit dieser Zeit eine eigenständige Region.

Bevölkerung Bevölkerungsentwicklung Von den 202.467 Einwohnern der Region waren 2013 14,385 Einwohner -stämmig (7,1 %). Damit lebten 2,4 % der -Bevölkerung des Landes im in der Region . Das durchschnittliche Einkommen in der Bevölkerung lag 2013 bei 26.300 NZ$ gegenüber 28.500 NZ$ im Landesdurchschnitt.

Herkunft und Sprachen Die Frage nach der Zugehörigkeit einer ethnischen Gruppe beantworteten in der Volkszählung 2013 89,1 % mit Europäer zu sein, 7,5 % gaben an, -Wurzeln zu haben, 2,0 % kamen von den Inseln des pazifischen Raums und 5,2 % stammten aus Asien (Mehrfachnennungen waren möglich). 18,2 % der Bevölkerung gab an, in Übersee geboren zu sein. 1,7 % der Bevölkerung sprachen Französisch als zweithäufigste Sprache nach Englisch. Die Maorische Sprache beherrschten 13,4 % der .

Verwaltung Die Region besitzt einen Verwaltungsrat, genannt, der von einem (Vorsitzenden) geführt wird. In dem sitzen zwölf gewählte (Ratsmitglieder), die insgesamt vier sogenannte (Wahlkreise) vertreten. Im Folgenden sind dies, der Wahlkreis mit sechs , der Wahlkreis mit drei, der Wahlkreis mit zwei und der Wahlkreis mit einem . Die Ratsmitglieder, die aus ihren Reihen den Vorsitzenden bestimmen, werden alle drei Jahre neu gewählt.

Des Weiteren ist die Region in vier Distrikte und einer City mit jeweils eigenem unterteilt: Dunedin City Council

(teilweise, ca. 45 %)

Während die Regionalverwaltung für die Binnen- und Küstengewässer, für die Häfen, für Land, Luft, Erosion, Katastrophenschutz, Transportplanung und der regionale Entwicklung verantwortlich ist, sind die Verwaltungen der Distrikte für alle anderen Belange der Bürger zuständig und die Angelegenheiten, die in einer Kommune geregelt werden müssen.

Wirtschaft Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind in recht unterschiedlich verteilt. Während in der Bildungssektor, die Verwaltung und der Tourismus die Haupteinnahmequellen darstellen, sind in den unterschiedlichen Regionen Schafzucht, Forstwirtschaft, Agrarwirtschaft und Weinanbau die dominierenden Wirtschaftszweige. Die Ausnahmen davon stellen , mit dem Sommer wie Winter größten Freizeit- und Tourismusangebot dar und die kleine Siedlung , die mit der das größte und erfolgreichste Goldabbaugebiet Neuseelands beherbergt. Die , die sich auf den Abbau von Gold und Kupfer spezialisiert hat und neben der noch das Goldbergwerk in und das Gold- und Kupferbergwerk in Kasibu auf den Philippinen betreibt, ist mit zu einem der wichtigsten Arbeitgeber in der Region geworden.

Die Kohleförderung spielte in von 1840 an bis zur Schließung der größten Grube 1970 in eine große Rolle. Im Jahr 2011 wurde Kohle in der Region nur noch in einer Größenordnung von 50.000 Tonnen für den lokalen Bedarf gefördert.

Infrastruktur Verkehr Straßenverkehr

Verkehrstechnisch angeschlossen ist die Region durch den , der von kommend, an der Ostküste entlang durch und über weiter nach Norden führt. Von ihm zweigt südöstlich von der nach ab, um von dort aus weiter nach Norden die nördlich angrenzenden Landesteile der Südinsel mit der Region zu verbinden. Weiter westlich kommt der von und bindet und an. Die , und stellen Querverbindungen her.

Schienenverkehr Die Eisenbahnlinie verbindet mit , und dem Norden der Südinsel und führt an der Ostküste der Region entlang. Über die Verbindung werden ausschließlich Güter transportiert.

Flugverkehr Über den wird die Region mit allen Regionalflughäfen des Landes verbunden. Ein weiterer Flughafen von Bedeutung ist der , da hierüber zumeist Touristen in die touristisch erschlossene Region um gebracht werden.

Schiffsverkehr Über den Naturhafen und den Hafen von ist die Region mit allen anderen Häfen des Landes verbunden. Über den Hafen von werden nicht nur Güter transportiert, es legen auch Kreuzfahrtschiffe an, die Touristen nach und in die Region bringen.

Kultur Der wohl mit Abstand wichtigste Ort in in Bezug auf Freizeitvergnügen und Sport ist und Umgebung. , und in allen Variationen sind nur einige von den vielen Vergnügungssportarten, die jährlich um die 1,7 Millionen Gäste (2000) aus aller Welt anziehen. Die Schattenseiten dieses Tourismus zeigt sich allerdings in der Kriminalität und dem Drogenkonsum, wobei mittlerweile in Neuseeland auf Platz 2 der Drogenproduktion hinter gekommen ist.

Siehe auch Liste der Baudenkmale in der Region Otago

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise