ist eine Stadt im der Region auf der Südinsel von Neuseeland. Die Stadt ist Verwaltungssitz des Distrikts.

Geographie befindet sich 173 km nordwestlich von und rund 42 km westlich von am mittleren Abschnittes des und an den östlichen Ausläufern der Neuseeländischen Alpen. Nordwestlich der Stadt erheben sich die bis zu hohen Richardson Mountains und östlich .

Klima weist für neuseeländische Verhältnisse ein ausgesprochen kontinentales Klima auf. Die Neuseeländischen Alpen wirken hier als Schutzwall gegen die kühlen Westwinde der sogenannten . So ist etwa die durchschnittliche Höchsttemperatur in im Sommer um zwei Grad höher als die der nördlicher (näher am Äquator) gelegenen Hauptstadt . Nicht ohne Grund gilt das Hinterland als einer der besten Weinbaustandorte Neuseelands. Im direkten Vergleich mit Deutschland ist das Wetter aber eher mild und ausgeglichen. Im Frühling (Sept., Okt., Nov.) liegen die Temperaturen zwischen 5 °C und 16 °C, im Sommer (Dez., Jan., Feb.) bei milden 10 °C bis 22 °C, im Herbst (Mär., Apr., Mai) zwischen 6 °C und 16 °C und im für neuseeländische Verhältnisse recht frostigen Winter (Jun., Jul., Aug.) zwischen 1 °C und 10 °C. Mit Niederschlag ist zu allen Jahreszeiten zu rechnen. Dieser fällt aber mit insgesamt 757,2 mm Regen im Jahr dank des Regenschattens der Neuseeländischen Alpen eher moderat aus.

Geschichte

Māori Bevor Europäer in die Gegend um eintrafen, war das Gebiet den bestens bekannt. Der erste Europäer, der den sah, war , der von , dem Häuptling der , im September 1853 über die -Ebenen und den hinauf geführt wurde.F. W. G. Miller: Golden Days of Lake County. Whitcombe and Tombs, 1949, S. 3–11.

Europäische Siedler und waren die ersten Europäer, die sich im Gebiet des heutigen niederließen. , der als Gründer von gilt, legte zusammen mit seiner Frau 1861 eine Farm an der Stelle des heutigen Stadtzentrums an, doch Goldfunde 1862 im brachten dazu, die Schafzucht aufzugeben und stattdessen ein Hotel namens zu eröffnen, das nach seinen Umbauten heute noch als besteht. Viele Straßennamen von Queenstown erinnern heute noch an die Goldgräberzeit.

Bevölkerung Zum Zensus des Jahres 2013 zählte der Ort 12.141 Einwohner, 12,0 % mehr als zur Volkszählung im Jahr 2006.

Wirtschaft Tourismus ist der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig. Queenstown ist nicht nur ein Wintersportort, sondern zieht auch zu den anderen Jahreszeiten viele Besucher an. Der Boom hat eine rege Bautätigkeit ausgelöst und zahlreiche Komplexe mit Ferienwohnungen sind derzeit im Bau bzw. in der Planung.

Infrastruktur Straßenverkehr ist über den Abzweig mit dem verbunden, der von Osten von kommend bei Frankton nach Süden abknickt und mit verbindet.

Flugverkehr Der Flughafen von wurde in den 1990er Jahren ausgebaut, um auch von größeren Passagierjets bedient werden zu können sowie internationale Flüge aus Australien. Außerdem ist der Flughafen ein wichtiger Helicopter-Stützpunkt des Landes.

Tourismus Queenstown ist ein Zentrum des Abenteuertourismus und des Extremsports. Skifahren, Jetboot-Fahren, Mountainbiking und Wandern sind die Hauptaktivitäten, die man von der Stadt aus unternehmen kann, Shotoverjets und verschiedene Para- und Hanggliding sowie Bungee-Jumping stehen im Angebot für Leute, die den und den Kick suchen. Bekannte Skigebiete sind der Coronet Peak und The Remarkables.

Sehenswürdigkeiten Mit der Gondelbahn () gelangt man zu einer Bergstation auf dem , von wo aus man einen guten Blick über und den hat. Den See kann man am besten mit dem alten Dampfer erkunden, mit regulären Fahrten zur .

Persönlichkeiten Adam Barwood (* 1992), Skirennläufer Tim Bevan (* 1958), Filmproduzent Ben McLachlan (* 1992), japanisch-neuseeländischer Tennisspieler Reuben Thompson (* 2001), Radrennfahrer Alice Robinson (* 2001 in Sydney), neuseeländische Skirennläuferin

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Queenstown

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Region Otago