Der Ourcq ist ein Fluss in Frankreich, der in den Regionen Hauts-de-France und Île-de-France verläuft. Er entspringt im Gemeindegebiet von Courmont, entwässert in einem Bogen von Nordwest über West nach Südwest und mündet nach rund 86Die Angaben zur Flusslänge beruhen auf den Informationen über den , abgerufen am 27. Oktober 2011, gerundet auf volle Kilometer. Kilometern an der Gemeindegrenze von Lizy-sur-Ourcq und Mary-sur-Marne als rechter Nebenfluss in die Marne. Auf seinem Weg durchquert der Ourcq die Départements Aisne, Oise und Seine-et-Marne.

Der Fluss versorgt – gemeinsam mit den Quellen von Rungis – die Stadt Paris mit Trinkwasser.

Zuflüsse Der Ourcq nimmt folgende Gewässer auf: Linke Zuflüsse: Ru du Paradis Ruisseau de Favières Ru d’Oie Ru de la Sablonnière Ru Saint-Georges Ordrimouille Ru Garnier Wadon Ru du Gril Ru d’Allan Clignon Ru de la Croix Hélène Ru de Chaton Ru de MéranneRechte Zuflüsse: Ruisseau du Moulin Ru de Coupé Ru du Pont Brûlé Ru de la Pelle Ru Vacher Ru de Chaudailly Ru de Pudeval Savières Ru d’Autheuil Grivette Gergogne

Orte am Fluss Courmont Fère-en-Tardenois La Ferté-Milon Marolles Mareuil-sur-Ourcq Crouy-sur-Ourcq Lizy-sur-Ourcq

Schifffahrt Der Ourcq wurde Anfang des 19. Jahrhunderts auf Initiative von Napoléon I. teilweise umgeleitet und für die Schifffahrt ausgebaut. Im Abschnitt zwischen dem Dörfchen Silly-la-Poterie und Mareuil-sur-Ourcq wurde der Fluss auf einer Länge von 11 Kilometern kanalisiert und mit Hilfe von drei Schleusen für den Frachtverkehr eingerichtet. Im Abschnitt zwischen Mareuil-sur Ourcq und Lizy-sur-Ourcq wurde parallel zum Fluss als Seitenkanal der Canal de l’Ourcq erbaut, der bei Lizy-sur-Ourcq das Tal des Ourcq verlässt und bis in das Stadtgebiet von Paris weiterführt.

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