Der Flugplatz Langensalza ist als Sonderlandeplatz klassifiziert.
Der Flugplatz wurde 1927 errichtet. Im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht wurde er von der Luftwaffe in den Jahren 1937/38 ausgebaut und man testete dort DFS 230-Lastensegler. Von 1940 bis 1945 waren hier eine Sturzkampfbombereinheit, Nachtjäger vom Typ Ju 88-G6 sowie größere Ausbildungseinheiten stationiert.
Die folgende Tabelle zeigt die vollständige Auflistung aller fliegenden aktiven Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der Luftwaffe, die dort zwischen 1937 und 1945 stationiert waren.
Von Bis EinheitHenry L. deZeng IV: Luftwaffe Airfields 1935-45 Germany (1937 Borders), abgerufen am 29. August 2014November 1938April 1939II./St.G. 163 (II. Gruppe des Sturzkampfgeschwaders 163) Mai 1939August 1939III./St.G. 2 Juni 1940Juli 1940III./KG 28 (III. Gruppe des Kampfgeschwaders 28)Juni 1940Juli 1940II./KG 76März 1944Mai 1944I./NJG 2 (I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 2)
Der Fliegerhorst wurde am 7. April 1945 durch eine Panzerdivision der US Army besetzt, als Advanced Landing Ground ALG R-2 bezeichnet und bis zum 5. Juli 1945 benutzt.David C. Johnson: U.S. Army Air Forces Continental Airfields (ETO), D-Day to V-E Day; Research Division, USAF Historical Research Center, Maxwell AFB, Alabama (1988).
Literatur Hans-Joachim Blankenburg: Fliegerhorst Langensalza 1937–1947. 2., erweiterte Auflage, Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-056-9.
Weblinks
Der Flugplatz Bad Langensalza auf den Seiten des Flugsportvereins „Otto Lilienthal“ Bad Langensalza e. V.
Einzelnachweise
Bad Langensalza Kategorie:Bauwerk in Bad Langensalza Kategorie:Verkehrsbauwerk im Unstrut-Hainich-Kreis Bad Langensalza Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren Bad Langen