Die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen ist eine Gebietskörperschaft im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören zehn eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der Ortsgemeinde Sprendlingen. Gensingen ist nach Fläche und Einwohnerzahl die zweitgrößte Ortsgemeinde der VG.
Verbandsangehörige Gemeinden Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner Aspisheim 5,81 Badenheim 4,33 Gensingen 8,72 Grolsheim 3,91 Horrweiler 4,39 Sankt Johann 5,66 Sprendlingen 13,03 Welgesheim 2,03 Wolfsheim 4,99 Zotzenheim 3,18 Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen 56,05 (Einwohner am )
Geschichte Die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen wurde durch das Dreizehnte Landesgesetz über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz vom 1. März 1972 neu gebildet. Zu diesem Zeitpunkt gehörte Wolfsheim noch zum Landkreis Alzey-Worms, erst am 16. März 1974 wechselte die Gemeinde in den Landkreis Mainz-Bingen.
Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten Jahr Einwohner 1815 4.802 1835 6.442 1871 6.706 1905 7.447 1939 7.714 1950 9.203 Jahr Einwohner 1961 9.003 1970 9.739 1987 10.845 1997 12.276 2005 13.701
Politik Verbandsgemeinderat Der Verbandsgemeinderat Sprendlingen-Gensingen besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem. Bis zur Wahl 2024 hatte der Verbandsgemeinderat 28 Ratsmitglieder, die Erhöhung auf 32 Sitze wurde nach rheinland-pfälzischem Wahlrecht durch die gestiegene Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde ausgelöst.
Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat: Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG UB Gesamt 2024 8 12 4 2 6 – 32 Sitze 2019 9 8 5 3 3 – 28 SitzeWahlband Kommunalwahlen 2019 Verbandsgemeindeebene auf wahlen.rlp.de 2014 10 9 3 2 4 – 28 Sitze 2009 11 9 – 3 3 2 28 Sitze 2004 11 10 2 2 3 – 28 Sitze
Bürgermeister Manfred Scherer (SPD) wurde am 17. Mai 2010 mit 51 % der abgegebenen Stimmen gewählt und am 22. April 2018 mit 79,5 % wiedergewählt.VG Sprendlingen-Gensingen: Manfred Scherer bleibt Bürgermeister - Wahlbeteiligung bei 29,5 Prozent, Allgemeine Zeitung Mainz, 22. April 2018. Bei der Direktwahl am 22. März 2026 trat Scherer nicht erneut an. Als künftiger Nachfolger konnte sich Oliver Wernersbach (CDU), dessen Kandidatur auch von FDP und FWG unterstützt wurde, mit 74,3 % der Stimmen gegen einen parteilosen Mitbewerber durchsetzen. Seine Amtszeit beginnt voraussichtlich am 17. August 2026.
Literatur Dieter Krienke: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Kreis Mainz-Bingen 18.1 = Städte Bingen und Ingelheim, Gemeinde Budenheim, Verbandsgemeinden Gau-Algesheim, Heidesheim, Rhein-Nahe und Sprendlingen-Gensingen. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms. ISBN 978-3-88462-231-5
Weblinks
Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen
Einzelnachweise
Sprendlingen-Gensingen Kategorie:Geographie (Rheinhessen) Kategorie:Masterplan-Kommune SprendlingenGensingen