mini|250px|Früheres Postamt von
ist eine kleine ländliche Stadt im früheren auf der Nordinsel von Neuseeland. Seit November 2010 gehört die Stadt zum des .
Namensherkunft Der erste europäische Siedler in der Gegend war der schottische Holzfäller , der sein Haus mit dem Namen im Gedenken an seine Frau errichtete. Der Name wurde dann auf die um dieses Gebäude herum entstehende Ansiedelung übertragen.
Geographie befindet sich rund 33 km nordwestlich vom Stadtzentrum von entfernt, am , der die Stadt westlich passiert. Über den Fluss hat Zugang zum . Bis zur Westküste sind es 10 km.
Geschichte Bis Mitte des neunzehnten Jahrhunderts war das Gebiet um durch ein nahezu vollständiges -Waldgebiet geprägt. Die bezeichneten das Gebiet als , was so viel wie „Der lange Pfad“ oder „Das lange Flusstal“ bedeutet. In der Region um werden noch einige frühe Siedlungen der vermutet.
Der Grund für die Entwicklung von als Stadt war die entstehende -Holzindustrie in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekam die Milchwirtschaft zunehmende Bedeutung, da auf den abgeholzten Waldflächen fruchtbare Weiden entstanden waren. In dieser Zeit wurde der Ort durch die drei Kilometer westlich der Stadt bei entdeckten Thermalquellen auch für Touristen attraktiv.
Während des Booms der Holzindustrie lebten in der Stadt teilweise über 10.000 Menschen, die mit Holzfällen, dem Transport mittels Pferdefuhrwerken und Waldbahnen sowie der Verarbeitung des Holzes in Sägewerken beschäftigt waren. Am nahe gelegenen Ausläufer des gab es bis in die 1950er Jahre einen Hafen, der für Anlieferung von Gütern und den Abtransport von Produkten der Region genutzt wurde. Nach mehreren Strandungen von Schiffen in der engen Zufahrt zu dem Naturhafen von der Tasmansee wurde die kommerzielle Nutzung des Hafens aufgegeben.
Bevölkerung Zum Zensus des Jahres 2013 zählte der Ort 3207 Einwohner auf 1194 Haushalte verteilt.
Wirtschaft ist nicht länger ein Zentrum der Forst- und der Milchwirtschaft, aber Dienstleistungszentrum der Region um den südlichen Teil des s. Die Thermalquellen von und der Aerodrome von sind u. a. für Besucher der Region attraktiv.
Ein Teil der Bevölkerung pendelt regelmäßig in den Großraum von zur Arbeit.
Infrastruktur Straßenverkehr Durch führt der , der die Stadt mit Teilen von im Süden verbindet und nach Norden bis führt und dort sich mit dem verbindet.
Schienenverkehr hatte zwei Bahnhöfe an der Bahnstrecke Auckland–Opua, Helensville und Helensville South. Die Strecke führt direkt durch die Stadt. Der Bahnhof Helensville besteht weiterhin. Er verfügt über drei Gleise. Des Weiteren befindet sich ein Lokschuppen auf dem Gelände, in dem eine Rangierlok untergestellt werden kann. Der Personenverkehr von nach wurde am 18. August 1980 eingestellt. Seit dieser Zeit wird die Strecke nur noch für den Güterverkehr genutzt und gelegentlich für Sonderfahrten.
Schiffsverkehr Die Anlegestellen am Fluss im westlichen Teil der Stadt werden für Sportboote und kleineren Segeljachten genutzt.
Bildungswesen In der Stadt befindet sich die , eine Sekundarschule und das mit rund 700 Studenten.
Sehenswürdigkeit mini|250px|Historische Dampflok am Bahnhof Helensville Der Bahnhof von verfügt noch über sein originales, aus Holz errichtetes Bahnhofsgebäude, das aus dem Jahr 1881 stammt, dem Jahr der Eröffnung der Eisenbahnstrecke. Das Gebäude wird nicht mehr als Bahnhof genutzt. Dafür befindet sich heute das in den Räumen und eine Ausstellung historischer Fotos über die Eisenbahnen der Region.
Neben dem Bahnhofsgebäude wurde eine originale Dampflokomotive des Typs aus dem Jahr 1880, gebaut von , , Schottland, aufgestellt, die hier u. a. an die Geschichte der Eisenbahn des Ortes erinnern soll. Eine Lok gleicher Bauart befindet sich im Museum in .
Persönlichkeiten Portia Bing (* 1993), Leichtathletin
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Region Auckland