[] ist eine Gemeinde in der autonomen finnischen Provinz (finnisch: Lääni) Åland. Kökar hat Einwohner (Stand ), davon etwa 95 Prozent schwedischsprachig, und eine Fläche von 63,94 Quadratkilometern, davon 0,39 Quadratkilometer Binnengewässer. Wie auf ganz Åland ist Schwedisch die offizielle Sprache.

Gemeindename Der Gemeindename erscheint zum ersten Mal in einem Text dänischer Segler des 13. Jahrhunderts. Damals dürfte das Franziskanerkloster auf Kökar bereits existiert haben, das zur Ordensprovinz Dacia gehörte. Der Name wurde als Thiyckækarl geschrieben, was sich auf die dicken Inselbewohner beziehen könnte. (finnisch)

Verkehr Kökar erreicht man mit der Ålandstrafiken-Fähre, die von Galtby (auf Korpo) nach Långnäs (auf Lumparland) fährt.

Sehenswürdigkeiten mini|links|Kirche und Friedhof von Kökar auf Hamnö St. Anna Kirche wurde im Jahre 1784 an die Stelle des Franziskanerklosters gebaut. Im Zusammenhang mit der Kirche gibt es ein Museum. Otterböte ist eine Bronzezeitsiedlung. Sie wurde 1918 entdeckt. Källskär ist eine kleine Insel und bekannte Sehenswürdigkeit südlich von Kökar.

Ortschaften Zu der Gemeinde gehören die Orte Finnö, Hellsö, Karlby (Karls Dorf), Kyrkogårdsö, Österbygge und Överboda.

Persönlichkeiten Erik Jorpes (1894–1973), finnisch-schwedischer Chemiker und Endokrinologe Ulla-Lena Lundberg (* 1947), Schriftstellerin. Ihr Roman Is (deutsch: Eis) spielt auf der Insel (die im Buch allerdings Örar genannt wird).Ulla-Lena Lundberg: Eis, Roman, Mare 2014 inkl. Einführungstext

Literatur

Quellenangaben

Weblinks

Homepage der Gemeinde (schwedisch)