mini|Lage der Verbandsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg mini|Keller Stausee
Die Verbandsgemeinde Kell am See lag im südlichen Bereich des Landkreises Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehörten 13 eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz war in Kell am See. Das Gebiet der Verbandsgemeinde lag im Naturpark Saar-Hunsrück.
Verbandsangehörige Gemeinden Name Fläche(km²) Einwohner(1950) Einwohner(31. Dezember 2017) 20px|Wappen Baldringen 1,76 162 256 20px|Wappen Greimerath 12,12 873 957 20px|Wappen Heddert 4,90 204 264 20px|Wappen Hentern 6,15 344 391 20px|Wappen Kell am See 28,26 1.385 1.925 20px|Wappen Lampaden 8,16 503 566 20px|Wappen Mandern 23,96 816 853 20px|Wappen Paschel 4,30 195 238 20px|Wappen Schillingen 19,58 902 1.203 20px|Wappen Schömerich 2,46 163 126 20px|Wappen Vierherrenborn 8,57 – 197 20px|Wappen Waldweiler 11,08 629 806 20px|Wappen Zerf 28,87 1.156 1.486 20px|Wappen VG Kell am See 160,20 7.459 9.268
Geschichte Die Verbandsgemeinde Kell bestand seit dem 7. November 1970, als im Rahmen der Funktional- und Gebietsreform in Rheinland-Pfalz aus den Gemeinden der vorherigen Verbandsgemeinde Kell (mit Heddert, Hinzenburg, Kell, Lampaden, Mandern, Schillingen und Waldweiler) mit Ausnahme von Hinzenburg, das zur Verbandsgemeinde Ruwer kam, und den im Hochwald liegenden Gemeinden der Verbandsgemeinde Saarburg-Ost (Baldringen, Greimerath, Hentern, Paschel, Schömerich, Vierherrenborn und Zerf) eine neue Verbandsgemeinde Kell gebildet wurde. Die Namensänderung in „Verbandsgemeinde Kell am See“ erfolgte am 24. März 1992.
Zum 1. Januar 2019 entstand durch Fusion mit der Verbandsgemeinde Saarburg die neue Verbandsgemeinde Saarburg-Kell.
Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das Gebiet der Verbandsgemeinde Kell am See zum Zeitpunkt der Auflösung, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten Jahr Einwohner 1815 3.571 1835 5.117 1871 5.655 1905 5.893 1939 7.245 1950 7.459 Jahr Einwohner 1961 8.504 1970 9.247 1987 9.038 1997 9.667 2005 9.757 2017 9.268
Politik Verbandsgemeinderat Der Verbandsgemeinderat Kell am See bestand aus 24 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.
Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:Wahlband Kommunalwahlen 2014 Wahl SPD CDU FWG JuLi Gesamt 2014 7 10 6 1 24 Sitze 2009 8 10 4 2 24 Sitze 2004 8 13 3 – 24 Sitze 1999 10 11 3 – 24 Sitze FWG = Freie Wählergruppe Kell am See e. V. JuLi = Junge Liste e. V. in der Verbandsgemeinde Kell am See
Bürgermeister August Justen (CDU), ab 1958 Amtsbürgermeister, von 1970 bis 1988 Bürgermeister, seit 1988 Ehrenbürger der Verbandsgemeinde Werner Angsten (CDU), 1988 bis 2014 Martin Alten (CDU), September 2014 bis Dezember 2018
Tourismus Touristische Anziehungspunkte waren der Keller Stausee, der Ruwer-Hochwald-Radweg und der Saar-Hunsrück-Steig mit den sogenannten Traumschleifen (Premiumwanderwege): Ruwer-Hochwald-Schleife bei Hentern Schillinger Panoramaweg bei Schillingen Greimerather Höhenweg bei Greimerath Hochwald-Acht bei Waldweiler und Kell am See.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kell am See KellamSee Kategorie:Aufgelöst 2019