zentriert|167px|Octave Lapize bei der Zielankunft der Tour de France Der Franzose Octave Lapize gewinnt die Tour de France 1910. zentriert|174px|Johnson vs. Jeffries in Reno, Nevada Jack Johnson verteidigt seinen Weltmeistertitel im Boxen gegen James J. Jeffries. zentriert|350px|Cameron an der Ziellinie in Boston Der Kanadier Fred Cameron gewinnt den Boston-Marathon 1910. zentriert|350px|Die zerschmetterte Flugmaschine von Thaddäus Robl (1910) Der deutsche Radrennfahrer Thaddäus Robl kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Chronologie

Ereignisse Alpinismus

8. Juli: Am Berglifelsen am Mönch in den Berner Alpen kommen sieben Bergsteiger ums Leben, als sie von einer Lawine erfasst werden, unter ihnen der „König der Bergführer“ Alexander Burgener und sein Sohn Adolf.

Badminton

Boxen

4. Juli: James J. Jeffries, der seit sechs Jahren keinen Boxkampf geführt hat, erleidet als Herausforderer in Reno, Nevada, seine einzige Niederlage gegen den regierenden Schwergewichts-Weltmeister Jack Johnson.

Fußball Internationale Fußballveranstaltungen

27. Mai – 12. Juni: Torneo América del Sud - Centenario in Argentinien

Nationale Fußball-Meisterschaften

miniatur|Meistermannschaft des Karlsruher FV 15. Mai: Der Karlsruher FV wird Deutscher Fußballmeister 1909/10. Die Young Boys Bern werden Schweizer Fussballmeister 1909/10. Aston Villa wird Meister der Football League First Division 1909/10 in England.

Leichtathletik Marathon

April: Der Kanadier Fred Cameron gewinnt den Boston-Marathon 1910 in 2:28:52 h.

Leichtathletik-Weltrekorde

7. Mai: Charlotte Hand, Vereinigte Staaten, springt im Dreisprung der Damen in Poughkeepsie 9,00 m.

Radsport

miniatur|hochkant|Der Giro 1910 18. Mai bis 5. Juni: Giro d’Italia 1910: 10 Etappen, Sieger Carlo Galetti

miniatur|links|Octave Lapize am Col du Tourmalet 3. bis 31. Juli: Tour de France 1910: 15 Etappen, Sieger Octave Lapize, erstmals werden die Pyrenäen überquert und ein Besenwagen kommt zum Einsatz. 17./24./25. Juli: UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1910 18. September: Deutschland veranstaltet eine eigene Oberweltmeisterschaft im Steherrennen.

Mit einem einzigen Teilnehmer wird in Lissabon erstmals die Subida à Glória ausgetragen. Pedro José de Moura benötigt für die Strecke die Calçada da Glória hinauf 1:23 Minuten.

Ringen

März: Inoffizielle Ringer-Europameisterschaften 1910 in Budapest 6. Juni: Ringer-Weltmeisterschaften 1910 in Düsseldorf 9. Oktober: Inoffizielle Ringer-Weltmeisterschaften 1910 in Wien

Rudern

23. März: Oxford besiegt Cambridge im Boat Race in 20′14″.

Rugby

1. Januar bis 28. März: Five Nations 1910 der Rugby Union

Schach

7. Januar bis 10. Februar: Schachweltmeisterschaft 1910 (Lasker–Schlechter) 10. Februar: Durch einen Sieg in der 10. und letzten Partie der Schachweltmeisterschaft 1910 zum ausgleichenden Stand von 5–5 verteidigt der Deutsche Emanuel Lasker den Weltmeistertitel im Schach erfolgreich gegen den österreichischen Herausforderer Carl Schlechter. 8. November bis 8. Dezember: Schachweltmeisterschaft 1910 (Lasker–Janowski)

Schwimmen Schwimmrekorde Brustschwimmen

12. Juni: Ödön Toldi, Österreich-Ungarn, schwimmt die 100 Meter Brust in Budapest in 1:21,8 min. 2. Oktober: Walter Bathe, Deutsches Kaiserreich, schwimmt die 100 Meter Brust in Magdeburg in 1:18,4 min. 2. Oktober: Félicien Courbet, Belgien, schwimmt die 200 Meter Brust in Schaerbeek in 3:00,8 min. 18. Dezember: Walter Bathe, Deutsches Kaiserreich, schwimmt die 100 Meter Brust in Budapest in 1:17,8 min.

Freistilschwimmen

15. April: Charles Daniels, Vereinigte Staaten, schwimmt die 100 Meter Freistil in New York in 1:02,8 min. 9. September: Frank Beaurepaire, Australien, schwimmt die 200 Meter Freistil in Exeter in 2:30,0 min. 2. Oktober: C. Guttenstein, Belgien, schwimmt die 100 Meter Freistil der Frauen in Schaerbeek in 01:26,6 min.

Rückenschwimmen

3. Januar: George Arnold, Deutsches Kaiserreich, schwimmt die 200 Meter Rücken in Magdeburg in 2:59,8 min. 2. Oktober: Maurice Wechesser, Belgien, schwimmt die 100 Meter Rücken in Schaerbeek in 1:20,8 min. 18. Oktober: Maurice Wechesser, Belgien, schwimmt die 200 Meter Rücken in Schaerbeek in 2:56,4 min.

Wintersport Eishockey

mini|Die siegreiche britische Mannschaft Die von der zwei Jahre zuvor gegründeten Ligue internationale de hockey sur glace durchgeführte Eishockey-Europameisterschaft 1910 ist das erste offizielle internationale Eishockey-Turnier für Nationalmannschaften überhaupt. Das EM-Turnier findet vom 10. bis zum 12. Januar in Les Avants bei Montreux in der Schweiz statt. Austragungsort ist ein zugefrorener See vor den Toren der Stadt. Erster Europameister wird Großbritannien. Der Berliner Schlittschuhclub gewinnt die erste Berliner Meisterschaft, die erste Eishockeyliga in Deutschland. Der Club des Patineurs de Paris gewinnt den zweiten Coupe de Chamonix, an dem nur drei Mannschaften teilnehmen.

Eiskunstlauf

29./30. Januar: Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1910 der Herren in Davos in der Schweiz 4. Februar: Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1910 der Damen und Paare in Berlin 10./11. Februar: Eiskunstlauf-Europameisterschaft 1910 in Berlin

Eisschnelllaufweltrekorde

29. Januar: Oscar Mathisen, Norwegen, stellt im 500-Meter-Eisschnelllauf in Davos den Weltrekord von Rudolf Gundersen aus dem Jahr 1906 in 0:44;8 min ein. 30. Januar: Oscar Mathisen, Norwegen, läuft die 1500 Meter Eisschnelllauf in Davos in 2:20,6 min. 31. Januar: Oscar Mathisen, Norwegen, läuft die 1000 Meter Eisschnelllauf in Davos in 1:31,8 min.

Bobsport/Rennrodeln

2. Februar: Die Spießbergbahn wird mit einem Bobrennen eingeweiht. Das erste Rodelrennen auf einer Kunstbahn wird abgehalten.

Gründungen Verbände und Föderationen

18. Februar: Im norwegischen Kristiania wird die Internationale Skikommission (CIS), die Vorläuferorganisation der Fédération Internationale de Ski (FIS), gegründet. 23. Februar: Der Serbische Olympische Club wird gegründet.

Fußballvereine

24. Februar: Der schwedische Fußballverein Malmö FF wird gegründet. 15. Mai: Der FC St. Pauli wird als Fußballabteilung des Hamburg-St. Pauli Turnverein 1862 gegründet. 1. Juni: Der Dresdner SV 1910 wird gegründet. 1. August: Der Favoritner Athletik-Sport-Club wird ins Vereinsregister eingetragen. Am 21. Dezember wird er in einer Sitzung des Österreichischen Fußballverbandes in den Verband aufgenommen und der 2. Klasse Wien zugeordnet. 29. Oktober: Der Wiener Amateur-Sportverein wird in einer konstituierenden Generalversammlung unter Vorsitz von Erwin Müller gegründet. Die Aufnahme in den Österreichischen Fußball-Verband erfolgt knapp zwei Wochen später, am 16. November. Ein großer Teil der Gründungsmitglieder sind ehemalige Spieler des Vienna Cricket and Football-Clubs, aus dem sie infolge schwerer persönlicher Differenzen mit der Vereinsleitung ausgetreten sind. 5. November: In Polen wird der Fußballverein Widzew Łódź gegründet. 20. November: Der portugiesische Fußballverein Vitória Setúbal entsteht. Der Wiener Assoziations-Fußballverein wird von ehemaligen Spielern des Wiener AC, unter ihnen Adolf Fischera, Johann Andres, Richard Kohn sowie Karl und Felix Tekusch, gegründet.

Mehrsportvereine

Mai: Der spätere Bobsport-Verein BSC Winterberg wird gegründet. 1. Juni: Der FC Bayern Hof wird gegründet. 1. September: Der brasilianische Sport Club Corinthians Paulista wird gegründet.

Geboren Januar

1. Januar: Lo Simons, niederländischer Motorradrennfahrer († 1956) 4. Januar: Josephine McKim, US-amerikanische Schwimmerin († 1992) 4. Januar: Hilde Schrader, deutsche Schwimmerin († 1966) 5. Januar: Jack Lovelock, neuseeländischer Mittelstreckenläufer und Olympiasieger († 1949) 7. Januar: Frank Lubin, US-amerikanisch-litauischer Basketballspieler († 1999) 9. Januar: Tom Evenson, britischer Leichtathlet († 1997) 10. Januar: Bill Fiedler, US-amerikanischer Fußballspieler († 1985) 15. Januar: Raymond Bass, US-amerikanischer Turner († 1997) 16. Januar: Adalberts Bubenko, lettischer Leichtathlet († 1983) 18. Januar: Raymond Petit, französischer Leichtathlet († 1990) 19. Januar: Olof Sköldberg, schwedischer Sportschütze († 1979) 20. Januar: Silvio Confortola, italienischer Skilangläufer († 2003) 21. Januar: Gianmario Baroni, italienischer Eishockeytorhüter († 1952) 21. Januar: Félix de los Heros, spanischer Fußballspieler († unbekannt) 21. Januar: Rosa Kellner, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 1984) 21. Januar: Károly Takács, ungarischer Sportschütze († 1976) 24. Januar: Lotte Mühe, deutsche Schwimmerin († 1981) 24. Januar: Francis Nelson, US-amerikanischer Eishockeyspieler († 1973) 25. Januar: Sixten Johansson, schwedischer Skispringer († 1991) 25. Januar: Henri Louveau, französischer Automobilrennfahrer († 1991) 26. Januar: Klaas Buchly, niederländischer Radrennfahrer und Radsportfunktionär († 1965) 27. Januar: Avni Kurgan, türkischer Fußballtorhüter († 1979) 28. Januar: Hans Zoschke, deutscher Arbeitersportler, Metallarbeiter, Seemann und Widerstandskämpfer († 1944)

Februar 1. Februar: Karel Černý, tschechoslowakischer Fußballspieler († unbekannt) 1. Februar: Kurt Hornfischer, deutscher Ringer († 1958) 3. Februar: Stanley Engelhart, britischer Leichtathlet († 1979) 5. Februar: Francisco Varallo, argentinischer Fußballspieler († 2010) 8. Februar: Raph, französisch-argentinischer Automobilrennfahrer († 1994) 9. Februar: Georg Strobl, deutscher Eishockeyspieler († 1991) 10. Februar: Ahmed Halim, ägyptischer Fußballspieler († unbekannt) 10. Februar: Nándor Orbán, ungarischer Moderner Fünfkämpfer († 1981) 10. Februar: Vittorio Tamagnini, italienischer Boxer († 1981) 12. Februar: Gunnar Höckert, finnischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1940) 14. Februar: Willard Schmidt, US-amerikanischer Basketballspieler († 1965) 17. Februar: Dallas Bixler, amerikanischer Sportler († 1990) 17. Februar: Gerd Hornberger, deutscher Leichtathlet († 1988) 17. Februar: Ken Moore, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer († 1982) 19. Februar: Tom Mobraaten, kanadischer Skisportler († 1991) 19. Februar: Georges Tapie, französischer Ruderer († 1964) 20. Februar: Gotfred Bysheim, norwegischer Fußballspieler († 1991) 21. Februar: Xaver Hörmann, deutscher Kanute († 1943) 21. Februar: Willi Oberbeck, deutscher Radrennfahrer († 1979) 21. Februar: Harry Smyth, kanadischer Eisschnellläufer († 1992) 22. Februar: George Hunt, englischer Fußballspieler († 1996) 24. Februar: Carl Knowles, US-amerikanischer Basketballspieler († 1981) 24. Februar: Ernst Larsen, dänischer Leichtathlet († 1971) 25. Februar: Georges de Bourguignon, belgischer Fechter († 1989) 27. Februar: Genrich Moissejewitsch Kasparjan, sowjetischer Schachmeister († 1995) 27. Februar: Alois Schnabel, österreichischer Feldhandballspieler († 1982) 28. Februar: Duncan Gregg, US-amerikanischer Ruderer († 1989) 28. Februar: George Jefferson, US-amerikanischer Leichtathlet († 1996)

März 1. März: Léonce Cretin, französischer Skilangläufer († 1994) 2. März: George Kojac, US-amerikanischer Schwimmer († 1996) 2. März: Onni Rajasaari, finnischer Leichtathlet († 1994) 5. März: Stanley Butler, britischer Radrennfahrer († 1993) 5. März: András Székely, ungarischer Schwimmer († 1943) 6. März: Giancarlo Brusati, italienischer Fechter und Sportfunktionär († 2001) 6. März: Rudolf Palme, österreichischer Schachmeister († 2005) 7. März: Albert Muylle, belgischer Radrennfahrer († unbekannt) 10. März: Rie Briejer, niederländische Leichtathletin († 1999) 10. März: Josef Hauser, deutscher Wasserballspieler († 1981) 11. März: Arnold Stone, kanadischer Skispringer († 2004) 12. März: Ivo Fabris, jugoslawischer Ruderer († 1992) 13. März: Gerhard von Düsterlho, deutscher Ruderer († 1973) 15. März: Tom Richards, britischer Leichtathlet († 1985) 16. März: Ino Dallagio, italienischer Skispringer und Nordischer Kombinierer († 1999)