zentriert|350px|Der Zieleinlauf im Parc des Princes Der Belgier Philippe Thys gewinntdie letzte Tour de France vor dem Ersten Weltkrieg. Chronologie
Ereignisse Badminton
Baseball
mini|Teamphoto der Baltimore Orioles für die Saison 1913/14 22. April: Babe Ruth spielt sein erstes Profibaseball-Match für die Baltimore Orioles. 8. Juni: Das Comitê Olímpico do Brasil und die Federação Brasileira de Sports werden in Rio de Janeiro gegründet.
Fußball Fußballverbände
31. März: In Portugal wird die Federação Portuguesa de Futebol mit Sitz in Lissabon gegründet. 18./19. Juli: Der Verband Süddeutscher Fußball-Vereine nimmt dem Namen Süddeutscher Fußball-Verband an.
Deutsche Fußballmeisterschaften
29. März: Die SpVgg Fürth gewinnt die süddeutsche Fußballmeisterschaft 1913/14. Torschützenkönig Karl Franz stirbt schon am 4. September an der Front. Westdeutsche Fußballmeisterschaft 1913/14 Die deutsche Fußballmeisterschaft 1913/14 ist die letzte Meisterschaft vor Beginn des Weltkriegs. Die SpVgg Fürth besiegt den VfB Leipzig im Endspiel am 31. Mai mit 3:2 nach Verlängerung. Ab August wird der Fußballbetrieb im Deutschen Reich eingestellt.
Weitere nationale Fußballmeisterschaften
10. Mai: Bei der Schweizer Fussballmeisterschaft 1913/14 wird der FC Aarau zum zweiten Mal Schweizer Meister. 29. Juni: Der Wiener AF gewinnt die Österreichische Fußballmeisterschaft 1913/14 punktegleich vor dem SK Rapid Wien wegen mehrerer gewonnener Spiele. Der letztplatzierte First Vienna FC 1894, der damit automatisch in die 2. Spielklasse absteigen müsste, eine Regel, die der Verein selbst in dieser Form federführend beantragt hat, gründet daraufhin mit einigen anderen Mannschaften den Konkurrenzverband Fußball-Union der Österreichischen Völker. Casale FBC gewinnt zum ersten und einzigen Mal die von der Federazione Italiana Giuoco Calcio durchgeführte Italienische Fußballmeisterschaft 1913/14. Im in zwei Spielen ausgetragenen Finale am 5. und 12. Juli besiegt die Mannschaft aus Casale Monferrato Lazio Rom mit einem Gesamtergebnis von 11:1. 26. August: Italienische Einwanderer gründen in Brasilien den Fußballverein Palmeiras São Paulo.
Leichtathletik
2. Mai: Edward Beeson, USA, springt im Hochsprung der Herren 2,01 m. 14. Juli: Willie Applegarth, Großbritannien, läuft die 200 Yards der Herren in 21,2 s. 5. August: Jonni Myyrä, Finnland, erreicht im Speerwurf der Herren 63,29 m. Die 1912 gegründete International Amateur Athletics Federation (IAAF) gibt die erste Liste der Leichtathletik-Weltrekorde heraus. Da die Federation den Frauensport ablehnt, sind darin nur 95 Männerweltrekorde enthalten.
Radsport
mini|hochkant|Streckenverlauf des Giro 24. Mai bis 7. Juni: Alfonso Calzolari gewinnt den Giro d’Italia 1914, den letzten Giro d’Italia vor dem Ersten Weltkrieg.
mini|links|hochkant|Thys nach der Zielankunft in Paris 28. Juni bis 26. Juli: Der Belgier Philippe Thys gewinnt zum zweiten Mal in Folge die Tour de France. Am Tag der ersten Etappe wird Franz Ferdinand von Österreich-Este in Sarajevo ermordet, was den Ersten Weltkrieg auslöst. Viele Teilnehmer werden nach der Tour wegen der Generalmobilmachung zum Militär eingezogen. Bis 1919 gibt es keine Tour de France. Auch der zweite Circuit du Midi wird parallel zur Tour de France ausgetragen. Wie im Vorjahr gewinnt Frank Henry. 2. August: Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1914 in Kopenhagen wird nur ein Steherrennen für Amateure ausgetragen. Die meisten Wettbewerbe können nicht stattfinden, da viele Teilnehmer ihre Einberufungsbescheide erhalten haben und vor Beginn der Weltmeisterschaften wieder abgereist sind. Weltmeister wird der Niederländer Cor Blekemolen. Die Distanzradfahrt Wien–Berlin wird zum sechsten und letzten Mal durchgeführt. Sieger wird der Deutsche Erich Aberger.
Rudern
28. März: Cambridge besiegt Oxford im Boat Race in 20′23″. Es ist das letzte Rennen für sechs Jahre.
Schach
mini|hochkant|Aljechin, Capablanca und Tarrasch (stehend), Lasker und Marshall (sitzend, alle v. l. n. r.) während des Turniers bis : Das Schachturnier zu Sankt Petersburg 1914 wird anlässlich des zehnjährigen Bestehens des St. Petersburger Schachvereins organisiert und gilt später als eines der bedeutendsten internationalen Schachturniere überhaupt. Der amtierende Weltmeister Emanuel Lasker gewinnt es nach teilweise spektakulärem Verlauf.
Schwimmen
28. Juli: Percy Courtman, Vereinigtes Königreich, schwimmt die 200 Meter Brust der Männer in Garston in 02:56,6 min.
Tennis
mini|links|Wimbledon nach dem Einzelfinale der Herren 22. Juni bis 4. Juli: Die Wimbledon Championships 1914 sind die letzten bis 1919. 13. bis 15. August: International Lawn Tennis Challenge 1914
Wintersport Eishockey
16. bis 18. Januar: Eishockeyturnier in Les Avants 1914 20. bis 22. Januar: Die LIHG-Meisterschaft 1914, die dritte und letzte LIHG-Meisterschaft findet unter dem Namen Coupe de Chamonix 1914 in Chamonix statt. Der Princes Ice Hockey Club, die Mannschaft Großbritanniens, gewinnt das Turnier mit einer Bilanz von 3 Siegen aus ebenso vielen Spielen. Weitere teilnehmende Mannschaften sind der Club des Patineurs de Paris, die Spielgemeinschaft Česká sportovní společnost/SK Slavia Prag und der Berliner Schlittschuhclub als Titelverteidiger. 25. bis 27. Februar: Die böhmische Eishockeynationalmannschaft gewinnt die Eishockey-Europameisterschaft 1914 in Deutschland, an der nur drei Mannschaften teilnehmen.
Eiskunstlauf
24./25. Januar: Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1914 der Damen und der Paare werden in St. Moritz abgehalten. Die Ungarin Opika von Méray Horváth siegt in der Damenkonkurrenz vor der Österreicherin Angela Hanka. Das finnische Ehepaar Ludowika und Walter Jakobsson dominiert den Paarlauf vor zwei österreichischen Paaren. 1./2. Februar: Der Österreicher Fritz Kachler gewinnt die Eiskunstlauf-Europameisterschaft 1914 in Wien, bei der es nur eine Herrenkonkurrenz gibt. 21./22. Februar: Der Schwede Gösta Sandahl gewinnt die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1914 der Herren in Helsinki vor den beiden Österreichern Fritz Kachler und Willy Böckl.
Rodeln
1./2. Februar: Am Jeschken in Reichenberg werden die ersten Rennrodel-Europameisterschaften ausgetragen. Rudolf Kauschka aus Österreich gewinnt die Rennrodel-Europameisterschaften 1914 im Einzel, bei dem 88 Rodler am Start sind. Ach der Doppel-Wettbewerb geht an Österreich.
Skilauf
In Garmisch-Partenkirchen werden zum vorläufig letzten Mal Deutsche Skimeisterschaften ausgetragen.
Sonstiges
14. Juni: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hisst zum ersten Mal die offizielle Olympiafahne mit den fünf Ringen beim 16. Olympischen Kongress. 10. Juli: Das Comitato Olimpico Nazionale Italiano wird gegründet.
Geboren Januar
1. Januar: Alfred Rosesco, US-amerikanischer Handballspieler († 1985) 3. Januar: Jūlijs Katlaps, lettischer Fußballtorhüter († 1944) 5. Januar: Ingvar Ericsson, schwedischer Radrennfahrer († 1995) 5. Januar: Gedeon Ladányi, ungarischer Eisschnellläufer († 1990) 5. Jänner: Karl Wölfl, österreichischer Radrennfahrer († 2004) 7. Januar: Asakuma Yoshirō, japanischer Leichtathlet († 2008) 7. Januar: Kim Jeong-yeon, japanischer Eisschnellläufer und Sportfunktionär († 1992) 7. Januar: Bobby McDermott, US-amerikanischer Basketballspieler († 1963) 8. Januar: Herman Pilnik, deutsch-argentinischer Schachmeister († 1981) 9. Januar: Brian MacCabe, britischer Leichtathlet († 1992) 9. Januar: Adolf Urban, deutscher Fußballspieler († 1943) 11. Januar: Fritz Ruland, deutscher Radrennfahrer und Radsportfunktionär († 1999) 11. Januar: Paul Valcke, belgischer Fechter († 1980) 14. Januar: Taylor Drysdale, US-amerikanischer Schwimmer († 1997) 14. Januar: Fritz Kläger, deutscher Motorradrennfahrer und -konstrukteur († 2007) 14. Januar: Georg Weidner, deutscher, später österreichischer Ringer († 1983) 15. Januar: Gyula Kluger, ungarischer Schachspieler († 1994) 15. Januar: René Le Bègue, französischer Automobilrennfahrer († 1946) 15. Januar: Harry Mehlhose, deutscher Leichtathlet († 1976) 17. Januar: Lennart Andersson, schwedischer Leichtathlet († 1997) 17. Januar: Kawamoto Taizō, japanischer Fußballspieler († 1985) 17. Januar: Yamada Shinzō, japanischer Skisportler und Skisportfunktionär († 2000) 18. Januar: Jang U-Shik, japanischer Eisschnellläufer († unbekannt) 18. Januar: Wilhelm Mahlow, deutscher Ruderer († 1999) 19. Januar: Bob Gerard, britischer Automobilrennfahrer († 1990) 19. Januar: Heinz Hasselberg, deutscher Radrennfahrer († 1989) 20. Januar: Miloslav Loos, tschechoslowakischer Radrennfahrer († 2010) 22. Januar: Sawa Gertschew, bulgarischer Radrennfahrer († unbekannt) 24. Januar: Hans Cattini, Schweizer Eishockeyspieler († 1987) 28. Januar: Herbert Schmidt, deutscher Ruderer († 2002) 29. Januar: Tadano Hiroshi, japanischer Skilang- und Skirennläufer († 1986) 31. Januar: Hans Martin Gulbrandsen, norwegischer Kanute († 1979) 31. Januar: Marianne Mahlberg, deutsche Ruderin († 1981) 31. Januar: Åke Stenqvist, schwedischer Leichtathlet († 2006) 31. Januar: Cornelis Wijdekop, niederländischer Kanute († 2008)
Februar
2. Februar: Heiner Fleischmann, deutscher Motorrad-Rennfahrer († 1963) 2. Februar: Josep Pagès, spanischer Fußballspieler († 1993) 3. Februar: Luigina Perversi, italienische Turnerin († 1983) 3. Februar: Michael Reusch, Schweizer Turner († 1989) 4. Februar: Severino Compagnoni, italienischer Skilangläufer († 2006) 6. Februar: Walter Lütgehetmann, deutscher Karambolagespieler († 1967) 6. Februar: Jean Majerus, luxemburgischer Radrennfahrer († 1983) 6. Februar: Zdeněk Škrland, tschechoslowakischer Kanute († 1996) 6. Februar: Forrest Towns, US-amerikanischer Leichtathlet († 1991) 7. Februar: Friedel Schön, deutscher Motorradrennfahrer († 2005) 10. Februar: Rade Sunara, jugoslawischer Ruderer († 1987) 12. Februar: Edmund Twórz, polnischer Fußballspieler († 1987) 13. Februar: Susanne Pastoors, deutsche Leichtathletin († 1984) 15. Februar: Enzo Bartolini, italienischer Ruderer († 1998) 15. Februar: Aatos Lehtonen, finnischer Fußball-, Bandy-, Handball- und Basketballspieler und Fußballtrainer († 2005) 17. Februar: René Vietto, französischer Radrennfahrer († 1988) 19. Februar: Thelma Kench, neuseeländische Leichtathletin († 1985) 20. Februar: Arnold Denker, US-Schachgroßmeister († 2005) 20. Februar: Felice Fanetti, italienischer Ruderer († 1974) 23. Februar: Karl Lutz, österreichischer Boxer († unbekannt) 23. Februar: Theofiel Middelkamp, niederländischer Radsportler († 2005) 24. Februar: Virginia Giorgi, italienische Turnerin († 1991) 25. Februar: Hans Kuschke, deutscher Ruderer († 2003) 25. Februar: Jean Petit, belgischer Fußballspieler († 1944) 25. Februar: Tibor Ribényi, ungarischer Leichtathlet († 1981) 25. Februar: Feodossi Karpowitsch Wanin, sowjetischer Leichtathlet († 2009) 25. Februar: Rolf Yelseth, südafrikanischer Turner († 1968) 26. Februar: Fritz Landertinger, österreichischer Kanute († 1943) 28. Februar: Élie Bayol, französischer Automobilrennfahrer († 1995)
März 1. März: Bianca Ambrosetti, italienische Turnerin († 1929) 1. März: Willy Bernath, Schweizer Skilangläufer († 1991) 1. März: Iacob Felecan, rumänischer Fußballspieler († 1963) 1. März: Viljo Heino, finnischer Leichtathlet († 1998) 2. März: Louis Chaillot, französischer Radrennfahrer († 1998) 4. März: Gino Colaussi, italienischer Fußballspieler († 1991) 4. März: Sulo Salmi, finnischer Kunstturner und Wasserspringer sowie Kunstturn- und Wassersprungtrainer († 1984) 5. März: Salvatore Mastroieni, italienischer Leichtathlet († 1996) 8. März: Jim McMillin, US-amerikanischer Ruderer und Olympiasieger († 2005) 8. März: Hans Niclaus, deutscher Basketballspieler († 1997) 8. März: Hazdayi Penso, türkischer Basketballspieler († 1986) 8. März: Affonso Guimarães da Silva, brasilianischer Fußballspieler († 1997) 8. März: Frank Soo, englischer Fußballspieler († 1991)