zentriert|350px|Die Original All Blacks von 1905 Die Original All Blacks aus Neuseeland machen eine gefeierte Tour durch Europa. zentriert|350px|Die Velorennbahn in St. Gallen Die Velorennbahn St. Gallen wird eröffnet. Chronologie

Ereignisse Badminton

Fußball

Meisterschaften

9. April: Juventus Turin wird italienischer Meister. 16. April: Der Grasshopper Club Zürich wird Schweizer Meister. 29. April: Newcastle United wird erstmals englischer Fußballmeister.

miniatur|Deutscher Meister 1904/05 Berliner TuFC Union: Kurt Heinrich, Emil Reinke, Otto Kähne, Alfred Wagenseil, Paul Herzog, Richard Girulatis, Alexander Bock, Thiel, Willi Pisara, Felix Jurga; vorne: Willy Krüger. 11. Juni: Die Berliner TuFC Union 92 wird deutscher Meister.

Vereinsgründungen

mini|links|Das Team des FC Chelsea von 1905 10. März: Der englische Fußballverein FC Chelsea wird im Londoner Stadtteil Fulham gegründet. 16. März: In Mainz wird der Sportverein 1. FSV Mainz 05 gegründet. Andere Quellen geben jedoch den 27. März als Gründungsdatum an. 3. April: Einwanderer aus Italien gründen in La Boca, einem Armenviertel von Buenos Aires, den Fußballverein Boca Juniors. 3. Mai: Der 1. Bielefelder FC Arminia wird gegründet. 22. Mai: Der Verein Fußball Innsbruck wird gegründet. 3. August: Der FC Mühlburg wird gegründet.

miniatur|Gründungsmannschaft der 'neuen' Admira 1. Oktober: Durch Fusion zweier Jedleseer Fußballvereine entsteht der 1. Groß-Floridsdorfer SK Admira. November: Der FC Teutonia München wird gegründet.

Gewichtheben

Die International Weightlifting Federation mit Sitz in Budapest wird gegründet.

Hockey

5. November: Der Berliner Hockey Club wird gegründet.

Leichtathletik

miniatur|links|hochkant|Titelblatt des ersten Programmheftes 19. November: In Mill Valley, Kalifornien, wird das erste Dipsea Race durchgeführt, heute die zweitälteste Laufveranstaltung in den Vereinigten Staaten nach dem Boston Marathon. Helen Kempton, USA, springt im Dreisprung der Damen 8,22 m.

Radsport

miniatur|hochkant|Louis Trousselier ist der erfolgreichste Radfahrer des Jahres Ostersonntag: Louis Trousselier gewinnt das Rennen Paris–Roubaix. 18. Juni: Auf der neu errichteten Velorennbahn St. Gallen findet die erste Veranstaltung statt. Eine Woche später erfolgt die offizielle Eröffnung. 9. bis 30. Juli: Louis Trousselier gewinnt die Tour de France 1905. 16., 21. und 23. Juli: Die UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1905 finden auf der Radrennbahn von Antwerpen statt. 7. September: Die Radfernfahrt Köln–Breslau wird gestartet. Es ist das längste jemals auf deutschem Boden durchgeführte Radrennen. Sieger wird der Berliner Otto Goetzke, der für die Strecke 54 Stunden, 37 Minuten und 50 Sekunden benötigt. Mitte Oktober: Die Lombardei-Rundfahrt wird erstmals durchgeführt. Sieger ist Giovanni Gerbi.

Motorsport

27. Mai: Der Düsseldorfer Automobil- und Motorsport-Club 05 wird als Motorrad-Club Düsseldorf gegründet.

Rudern

Oxford besiegt Cambridge im Boat Race.

Ringen

8. April: In Berlin werden die Weltmeisterschaften im Ringen ausgetragen. 11. Juni: Duisburg ist Gastgeber eines „inoffiziellen“ Weltmeisterschaftsturniers.

Rugby

18. März: Wales gewinnt die Home Nations Championship 1905.

miniatur|links|Länderspiel Wales-Neuseeland 1905 16. September: Die Original All Blacks, das Neuseeländische Nationalteam, beginnen eine fünfmonatige Tour durch die Britischen Inseln, Frankreich und die Vereinigten Staaten. Von den 35 Spielen in dieser Zeit verlieren sie nur ein einziges gegen Wales.

Schwimmen

miniatur|hochkant|Zoltán von Halmay 1905 3. Dezember: Zoltán von Halmay, Ungarn, schwimmt in Wien die 100 Meter Freistil in 01:05,8. Dieser erste Schwimmrekord wird fast drei Jahre Bestand haben.

Turnen

22./23. April: In Bordeaux finden die zweiten Turnweltmeisterschaften statt. Es werden nur fünf Wettbewerbe für Männer ausgetragen: Mehrkampf, Reck, Barren, Pauschenpferd, sowie ein Mannschafts-Wettkampf. Die dominierende Nation ist Frankreich, das sich nahezu alle Medaillen sichern kann.

Wintersport

miniatur|links|hochkant|Mathias Zdarsky präsentiert seine alpine Skilauftechnik, 1905 05.–08. Januar: Der österreichische Skipionier Mathias Zdarsky trifft sich in Puchberg am Schneeberg zu einem Vergleich der von ihm entwickelten Lilienfelder Skifahrtechnick mit der Technik der Norweger. Aufgrund von Schneemangel, Sturm und Regen kann nur ein Teil des geplanten Programms abgewickelt werden. Hassa Horn, der zu diesem Zeitpunkt als bester Skiläufer Norwegens gilt, zeigt sich von Zdarskys System beeindruckt. 19. Januar: Der erste alpine Torlauf wird von Mathias Zdarsky auf dem Muckenkogel bei Lilienfeld in Niederösterreich organisiert. 22. Januar: Der Österreicher Max Bohatsch gewinnt die Eiskunstlauf-Europameisterschaft 1905 in Bonn. 4. bis 12. Februar: In Stockholm und Östersund werden in einem den Olympischen Spielen vergleichbaren Vierjahresrhythmus zum zweiten Mal Nordische Spiele durchgeführt. 5./6. Februar: Die im Rahmen der Nordischen Spiele durchgeführte Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 1905 in Stockholm ist die letzte, bei der es nur eine Herrenkonkurrenz gibt. Weltmeister wird Ulrich Salchow aus Schweden vor Europameister Max Bohatsch. 19. März: Mathias Zdarsky organisiert nach seiner Erfindung eines neuen Skischwungs bei Lilienfeld den ersten Torlauf der Skigeschichte. Die Ottawa Senators gewinnen den Stanley Cup.

Sonstiges

9. Mai: In Reutlingen wird der Sportverein FC Arminia Reutlingen 1905 gegründet, aus dem sich später der SSV Reutlingen 05 entwickeln wird. 24. Mai: Während einer Sitzung des House of Commons wird die British Olympic Association gegründet.

miniatur|Ali Sami Yen 1. Oktober: Ali Sami Yen gründet mit mehreren Gleichgesinnten in Istanbul den Mehrsportverein Galatasaray Spor Kulübü – wegen des geltenden Vereinsverbots im Osmanischen Reich noch inoffiziell. Ab dem 20. Oktober wird im Verein auch Fußball gespielt. Der polnische Sportverein CWKS Resovia wird gegründet.

Geboren Januar

1. Januar: Ban Motohiko, japanischer Skispringer und Skisportfunktionär († 1998) 1. Jänner: Josef Göbl, österreichischer Eishockeyspieler und -schiedsrichter († 1971) 4. Januar: Tore Keller, schwedischer Fußballspieler († 1988) 4. Januar: Cesare Milani, italienischer Ruderer († 1956) 4. Januar: László Papp, ungarischer Ringer († 1989) 5. Januar: Jean Van Buggenhout, belgischer Radrennfahrer († 1974) 6. Januar: André Cherrier, französischer Leichtathlet († 1979) 12. Januar: Giovanni Lattuada, italienischer Turner († 1984) 12. Januar: Adolf Rubi, Schweizer Skisportler und Bergsteiger († 1988) 13. Januar: Jack London, britischer Leichtathlet († 1966) 14. Januar: Sven Rydell, schwedischer Fußballspieler († 1975) 16. Januar: Ettore Tavernari, italienischer Leichtathlet († 1981) 17. Januar: Paul McDowell, US-amerikanischer Ruderer († 1962) 19. Januar: Max Amann, deutscher Schwimmer und Wasserballspieler († 1945) 19. Januar: Václav Antoš, tschechoslowakischer Schwimmer († 1978) 19. Januar: Lillian Birkenhead, britische Schwimmerin († 1979) 23. Januar: Erich Borchmeyer, deutscher Leichtathlet († 2000) 26. Januar: Marceau Fourcade, französischer Ruderer († unbekannt) 26. Januar: Pier Luigi Vestrini, italienischer Ruderer († 1989) 26. Jänner: Inge Wersin-Lantschner, österreichische Skirennläuferin († 1997) 27. Januar: Burhan Atak, türkischer Fußballspieler und -schiedsrichter († 1987) 28. Januar: Hans Wichmann, deutscher Leichtathlet († 1981) 30. Januar: Jerzy Koszutski, polnischer Radrennfahrer († 1960) 30. Januar: Max Walter, deutscher Gewichtheber († 1987) 31. Januar: Theodor Burkhardt, deutscher Fußballnationalspieler († 1958)

Februar 1. Februar: Eddie Murphy, US-amerikanischer Eisschnellläufer († 1973) 2. Februar: Roberto Cortés, chilenischer Fußballtorhüter († 1975) 2. Februar: Ali Gençay, türkischer Fußballspieler († 1957) 5. Februar: Mohammed Hassan, ägyptischer Fußballspieler († 1973) 5. Februar: Tracy Jaeckel, US-amerikanischer Fechter und Fechtsportfunktionär († 1969) 7. Februar: Mihai Tänzer, rumänisch-ungarischer Fußballspieler und -trainer († 1993) 9. Februar: David Cecil, 6. Marquess of Exeter, britischer Leichtathlet und langjähriger IAAF-Präsident († 1981) 9. Februar: Adolf Ehrnrooth, finnischer Vielseitigkeitsreiter († 2004) 9. Februar: Björn Kugelberg, schwedischer Leichtathlet († 1980) 11. Februar: Rodolfo Choperena, mexikanischer Basketballspieler († 1969) 12. Februar: Lauri Kettunen, finnischer Moderner Fünfkämpfer und Fechter († 1941) 12. Februar: Miloš Knobloch, tschechoslowakischer Radrennfahrer († unbekannt) 12. Februar: Arvo Närvänen, finnischer Fußball- und Bandyspieler († 1982) 14. Februar: Frank Hussey, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1974) 14. Februar: Charles Lavaivre, französischer Eishockeyspieler († 1967) 15. Februar: Arthur Essing, deutscher Radrennfahrer († 1970) 16. Februar: Joseph Crockett, US-amerikanischer Sportschütze († 2001) 17. Februar: Eric Fernihough, britischer Motorradrennfahrer († 1938) 17. Februar: Osvald Käpp, estnischer Ringer († 1995) 19. Februar: Toimi Tulikoura, finnischer Leichtathlet († 1983) 20. Februar: Liberto Corney, uruguayischer Boxer und Boxtrainer († 1955) 21. Februar: Juan Fusé, argentinischer Leichtathlet († 1984) 23. Februar: Richard Czaya, deutscher Schachfunktionär und Schachspieler († 1978) 24. Februar: Karin Peckert-Forsman, estnische Skirennläuferin († 1970) 26. Februar: Maurice Raizman, französischer Schachspieler († 1974) 27. Februar: Lucien Dolquès, französischer Leichtathlet († 1977) 27. Februar: Violet Walrond, neuseeländische Schwimmerin († 1996)

März 4. März: Leslie Charles Hammond, indischer Hockeyspieler († 1955) 7. März: Erling Andersen, US-amerikanischer Skisportler († 1993) 8. März: Alajos Keserű, ungarischer Wasserballspieler († 1965) 9. März: Héctor Lucchetti, argentinischer Fechter († unbekannt) 10. März: Lew Elder, kanadischer Radrennfahrer († 1971) 12. März: Siem Heiden, niederländischer Eisschnellläufer († 1993) 14. März: Herbert Heinicke, deutscher Schachspieler († 1988) 15. März: Jean Moulin, luxemburgischer Leichtathlet († 1988) 16. März: William Miller, US-amerikanischer Ruderer († 1985) 17. März: Albert Madörin, Schweizer Bobfahrer († 1960) 18. März: Benny Friedman, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer († 1982) 19. März: Charlie Delahey, kanadischer Eishockeyspieler († 1973) 19. März: John Donnelly, kanadischer Ruderer († 1986) 21. März: Hilda Köppl, österreichische Leichtathletin († 1967) 22. März: Ángel Melogno, uruguayischer Fußballspieler († 1945) 23. März: Hans Fraberger, österreichischer Boxer († 1948) 24. März: John Rinkel, britischer Leichtathlet († 1975) 25. März: Robert Howland, britischer Leichtathlet († 1986) 28. März: Jean-Pierre Weisgerber, luxemburgischer Fußballspieler († 1994) 30. März: Archie Birkin, britischer Motorradrennfahrer († 1927) 30. März: Oda Mikio, japanischer Leichtathlet († 1998)

April 1. April: Eugenio Siena, italienischer Automobilrennfahrer († 1938) 3. April: Doug Everett, US-amerikanischer Eishockeyspieler († 1996) 6. April: Friedl Iby, deutsche Kunstturnerin († 1960) 7. April: Georg Richter, deutscher Ruderer († 1995) 8. April: Joachim Büchner, deutscher Leichtathlet († 1978) 8. April: Bernt Evensen, norwegischer Eisschnellläufer († 1979) 8. April: Erwin Keller, deutscher Hockeyspieler († 1971) 9. April: Guy Dugdale, britischer Bobfahrer († 1982) 11. April: Robert Carlson, US-amerikanischer Segler († 1965) 11. April: Joseph Platz, deutsch-US-amerikanischer Schachspieler († 1981) 11. April: Erich Zander, deutscher Hockeyspieler († 1991) 14. April: Georg Lammers, deutscher Leichtathlet († 1987) 15. April: Fritz Kaufmann, Schweizer Skispringer und Nordischer Kombinierer († 1941) 15. April: Uno Wallentin, schwedischer Segler († 1954)