Gössitz ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück im thüringischen Saale-Orla-Kreis.
Lage Gössitz liegt auf einem höheren Plateau des Südostthüringer Schiefergebirges nordöstlich über dem Wasserspiegel der Hohenwarte Talsperre. Die Gemarkung ist kupiert und von Wald umschlossen. Mit einer Ortsverbindungsstraße ist Anschluss an die Landesstraße 1104 gegeben. Pößneck, Saalfeld und Ziegenrück sind nahe Städte dieser Gegend.
Geschichte Gössitz wurde im Jahr 1108 mit dem slawischen Namen „gozd“ oder „goozd“ (Bergwald) erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1644 ist es unter dem heutigen Namen bekannt. Im Jahre 1603 erhielt Gössitz das Marktrecht. Südöstlich von Gössitz auf dem „Burgstädel“ befand sich höchstwahrscheinlich ein befestigter Herrensitz.Michael Köhler: Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 77. Gössitz gehörte bis 1815 zum kursächsischen Amt Ziegenrück und kam nach dessen auf dem Wiener Kongress beschlossenen Abtretung an den preußischen Landkreis Ziegenrück, zu dem der Ort bis 1945 gehörte.
Einwohnerentwicklung Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994: Stand jeweils 31. Dezember): 1933: 435 1939: 405 1994: 441 1995: 432 1996: 419 1997: 403 1998: 393 1999: 391 2000: 394 2001: 393 2002: 391 2003: 370 2004: 358 2005: 354 2006: 349 2007: 351 2008: 345 2009: 340 2010: 334 2011: 322 2012: 317 2013: 323 2014: 320 2015: 317 2016: 314 2017: 304 2018: 301 2019: 307 2020: 296 2021: 298 2022: 295 2023: 287 2024: 279 Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
Wappen Beschreibung: „In Rot wachsend auf einem grünen Dreiberg drei goldene Getreidehalme mit Ähre. Darüber ein Stechhelm, der mit einer wachsenden, rechts das Schwert und links die Waage haltenden Justitia besetzt ist.“
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Saale-Orla-Kreis Kategorie:Ersterwähnung 1108