mini|Gleithmann (links) auf der 'Kampf in Weltall'-Tournee
Sergej Gleithmann; eigentlich Volker Bertzky (* vor 1970 in Mülheim an der Ruhr) ist ein deutscher Schauspieler, Tänzer und Saxophonist, der unter anderem mit dem Unterhaltungskünstler Helge Schneider auftritt. Gleithmanns Markenzeichen ist sein langer Vollbart. Die Schreibweise seines Nachnamens variiert. In jüngerer Vergangenheit wurde er auf mehreren Veröffentlichungen auch als Gleitmann oder Gleitman angegeben.
Leben Den Künstlernamen Sergej Gleithmann erfand Helge Schneider Anfang der 1980er Jahre während einer Tournee. Im Rahmen einer Nummer wurde der lange Bart über das Gesicht gekämmt, mit einer Brille festgesteckt und Gleithmann scherzhaft als Löwenmensch vorgestellt. Ab 1995 spielte Gleithmann zunächst Saxofon und Congas in Helge Schneiders Begleitband. Danach trat Gleithmann im Rahmen vieler deutschlandweiter Tourneen Schneiders als Ausdruckstänzer auf. Während der Tour I Brake Together (2006–2008) trat er als kaukasische Bartfrau Gisela Koch auf.
Auch als Schauspieler ist Gleithmann aktiv. Er trat in den Filmen von Helge Schneider und Christoph Schlingensief auf und arbeitete mit dem Mülheimer Experimentalfilmer Werner Nekes zusammen.
Filmografie In Filmen von Helge Schneider 1987: Stangenfieber (Kurzfilm) 1993: Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem 1994: 00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter 2004: Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm 2013: 00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse
In Filmen von Christoph Schlingensief 1983/84: Tunguska – Die Kisten sind da 1985: Was geschah wirklich zwischen den Bildern? 1985/86: Menu Total 1986: Egomania – Insel ohne Hoffnung 1987/88: Mutters Maske 1988: Schafe in Wales 1988/89: 100 Jahre Adolf Hitler – Die letzte Stunde im Führerbunker 1990: Das deutsche Kettensägenmassaker 1992: Terror 2000 – Intensivstation Deutschland
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