mini|Ortsmitte mini|Fischerhütte Beuren
Beuren (Hochwald) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hermeskeil an.
Geographie Beuren liegt im Naturpark Saar-Hunsrück etwa 20 km östlich von Trier. Unmittelbare Nachbargemeinden sind: Schönberg, Neunkirchen, Burtscheid, Rascheid, Hinzert-Pölert, Reinsfeld, Osburg, Farschweiler, Lorscheid und Bescheid.
Die Gemeinde gliedert sich in die beiden Ortsteile Beuren und Prosterath mit dem Wohnplatz Waldmühle. Die Hohe Wurzel (669 m) liegt auf der Gemarkung von Beuren.
Beuren (Hochwald) ist die Bezeichnung des Messtischblattes Nr. 6207 der topografischen Karte im Maßstab 1:25.000.Deutsche Fotothek: Messtischblatt Nr. 6207: Beuren, 1936Karte Beuren (Hochwald) 2019,
Geschichte Den Namenszusatz „(Hochwald)“ trägt die Gemeinde seit dem 1. Dezember 1969. Am 17. März 1974 wurde Prosterath mit damals 209 Einwohnern nach Beuren (Hochwald) eingemeindet.
Beuren (Hochwald) Erzbischof Theoderich II., früher selbst Propst zu St. Paulin, schenkte dem Stift 1231 die Pfarrei, die in der Urkunde von 1255 „Buren“ (Brunnen, Born) genannt wird. Am Chor der 1836/38 im klassizistischen Stil erbauten Kirche befindet sich eine Steininschrift mit der Zahl 1414, dem Baujahr der alten gotischen Vorgängerkirche.
Anfang des 19. Jh. wurde Beuren Sitz der Bürgermeisterei Beuren.mini|Beuren im Jahr 1932 Prosterath Dem Propst von St. Maximin gehörte 1023 „Probesderuot“ (Propstordnung), 1701 wurde die erste Kapelle erwähnt. Im 18./19. Jahrhundert betrieb Peter Cornely hier eine ambulante Glockengießerei.
Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Beuren (Hochwald) bezogen auf das heutige Gemeindegebiet, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen: Jahr Einwohner 1815 493 1835 656 1871 763 1905 733 1939 889 1950 897 1961 986 Jahr Einwohner 1970 1.062 1987 985 1997 945 2005 961 2011 933 2017 939 2020 926
Politik Gemeinderat Der Gemeinderat in Beuren besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Die Sitzverteilung im Gemeinderat: Wahl SPD CDU WGS WGAP WGR Gesamt 2024 – – 7 5 – 12 Sitze 2019 – – – 8 4 12 SitzeDer Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: . Abgerufen am 9. September 2019. 2014 5 – – 5 2 12 SitzeDer Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: . 2009 7 3 – – 2 12 Sitze 2004 7 4 – – 1 12 Sitze
Ortsbürgermeister Marco Adams wurde am 22. September 2026 Ortsbürgermeister von Beuren. Bei der Direktwahl am 30. August 2026 war der bisherige Beigeordnete als einziger Bewerber mit 93,5 % der abgegebenen Stimmen gewählt worden.
Sein Vorgänger Harald Schmitt hatte das Amt am 10. Juli 2024 übernommen. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 52,5 % gegen die Amtsinhaberin durchsetzen können. Eigentlich für fünf Jahre gewählt, legte Schmitt sein Amt Mitte Juni 2026 vorzeitig nieder. Die Amtsgeschäfte wurden übergangsweise von Nicole Kaiser, der Ersten Beigeordneten, weitergeführt.
Schmitts Vorgängerin Petra Adams-Philippi hatte das Amt 2014 übernommen. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war sie mit 75,08 % für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt worden.
Wappen
Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Beuren (Hochwald)
Naturdenkmäler Felsenkette: Hohenstein, Hütteley, Prosterather Wacken, Graue Eltz
Wirtschaft und Infrastruktur Verkehr Busanbindung nach Hermeskeil, in Hermeskeil weiter nach Trier oder Türkismühle.
Bildung Grundschule und Kindergarten
Sonstiges In Beuren gibt es mehrere kleine und mittlere Unternehmen, eine Gemeinschaftspraxis, ein Bürgerhaus, die Freiwillige Feuerwehr und ein SB-Center der Sparkasse Trier.
Literatur Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 15, Abt. 2. L. Schwann, Düsseldorf 1936 (Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier), Nachdruck vom Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1981, S. 49–50.
Weblinks
Beuren (Hochwald) auf den Seiten der Verbandsgemeinde Hermeskeil
bei Hierzuland, SWR Fernsehen
Einzelnachweise
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