mini|U-Boot-Ehrenmal Möltenort Die Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 501–U 750 verzeichnet die von der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg eingesetzten U-Boote U 501 bis U 750.

Legende Zum Schicksal der U-Boote (Stichdatum 8. Mai 1945): † = durch Feindeinwirkung zerstört ? = im Einsatz vermisst § = vom Feind aufgebracht, gekapert oder erbeutet × = Unfall oder selbst versenkt A = Außerdienststellung (verschrottet, abgewrackt oder einer anderen Verwendung zugeführt)

U 501–U 550 Schiff Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung U 501 IX C † In der Dänemarkstraße durch Wasserbomben und Rammen durch die kanadischen Korvetten HMCS Chambly und HMCS Mossejaw versenkt (11 Tote) U 502 IX C † Im Golf von Biskaya durch Flugzeug versenkt (Totalverlust) U 503 IX C † Durch Flugzeug südöstlich von Neufundland versenkt (Totalverlust) U 504 IX C † Im Nordatlantik vor Kap Ortegal durch britische Sloops Kite, Woodpecker und Wild Goose versenkt (Totalverlust) U 505 IX C § Westlich von Afrika nach Beschädigung durch Flugzeuge der Guadalcanal vom amerikanischen Geleitzerstörer Pillsbury aufgebracht und zu den Bermuda-Inseln geschleppt (1 Toter, 59 Überlebende). Umbenannt in Nemo. Heute im Museum of Science and Industry (Chicago) U 506 IX C † Westlich Vigo, durch Wasserbomben eines britischen Flugzeuges versenkt (48 Tote) U 507 IX C † Im Südatlantik, nordwestlich Natal, durch Wasserbomben eines amerikanischen Flugzeuges versenkt (Totalverlust) U 508 IX C † Im Golf von Biskaya, durch Wasserbomben eines amerikanischen Flugzeuges versenkt (Totalverlust) U 509 IX C † Westlich von Madeira, durch Torpedo eines Flugzeuges der USS Santee versenkt (Totalverlust) U 510 IX C § Nach Kriegsende in St. Nazaire ergeben, Boot wurde am 12. Mai 1945 von den französischen Streitkräften als Bouan übernommen, am 1. Mai 1959 als Q 176 außer Dienst gestellt und 1960 abgebrochen U 511 IX C A Am 16. September 1943 an die Japaner übergeben, dort in RO 500 umbenannt, im August 1945 in Maizuru sichergestellt, am 30. April 1946 im Golf von Maizuru durch die US Navy versenkt U 512 IX C † Nördlich Cayenne, durch Wasserbomben eines amerikanischen Flugzeuges versenkt (51 Tote) U 513 IX C † Im Südatlantik südöstlich São Francisco do Sul (Brasilien) durch Wasserbomben eines amerikanischen Flugzeuges auf seiner vierten Feindfahrt versenkt. Es gab 46 Tote zu beklagen, 7 Besatzungsmitglieder überlebten, darunter Kommandant Friedrich Guggenberger. Das Wrack wurde 2011 in 130 m Tiefe entdeckt. Teil 2 der fünfteiligen ZDF-Dokumentation „Geheimnisse des Zweiten Weltkriegs“, ausgestrahlt am 13. November 2012. (Aussage: Wrack von U 513 liegt auf 130 m Tiefe, dokumentiert mit Video.)Gesunkenes deutsches U-Boot vor Brasilien entdeckt. Nachricht auf t-online.de, 17. Juli 2011 (Aussage: Wrack von U 513 liegt auf 75 m Tiefe, vermutlich Verwechslung mit der Länge des U-Bootes) U 514 IX C † Nordöstlich des Kap Finisterre, durch Wasserbomben eines britischen Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 515 IX C † Nördlich Madeira, durch Raketen von Flugzeugen der Guadalcanal, sowie Wasserbomben von Pope, Pillsbury, Chatelain und Flaherty versenkt (16 Tote) U 516 IX C § Nach Kriegsende in Lough Foyle übergeben und am 2. Januar 1946 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 517 IX C † Südwestlich von Irland, von Wasserbomben eines Flugzeuges der Victorious versenkt (1 Toter) U 518 IX C † Nordwestlich der Azoren, durch Wasserbomben der USS Carter und USS Neal A. Scott versenkt (Totalverlust) U 519 IX C ? Vermisst im Golf von Biskaya U 520 IX C † Östlich von Neufundland, durch Wasserbomben eines kanadischen Flugzeuges versenkt (Totalverlust) U 521 IX C † Südöstlich von Baltimore, durch Wasserbomben der USS PC 565 versenkt (51 Tote, nur Kapitänleutnant Klaus Bargsten überlebte) U 522 IX C † Südwestlich von Madeira, durch Wasserbomben der HMS Totland versenkt (Totalverlust) U 523 IX C † Westlich von Vigo, durch Wasserbomben von HMS Wanderer und HMS Wallflower versenkt (17 Tote) U 524 IX C † Südlich von Madeira, durch Wasserbomben eines amerikanischen Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 525 IX C 40 † Nordwestlich der Azoren, durch Torpedo von Flugzeugen der Card versenkt, Totalverlust U 526 IX C 40 † Im Golf von Biskaya nahe Lorient, auf eine Mine gelaufen (42 Tote) U 527 IX C 40 † Südlich der Azoren, während des Treffens mit U 648, durch Wasserbomben eines Flugzeuges der Bogue versenkt, (40 Tote, 13 Überlebende) U 528 IX C 40 † Südwestlich von Irland, durch Wasserbomben eines Flugzeuges und der Fleetwood versenkt (11 Tote, 45 Überlebende) U 529 IX C 40 ? Wird im Nordatlantik vermisst U 530 IX C 40 § Nach Kriegsende in Mar del Plata an Argentinien übergeben, von den USA für Tests gebraucht, am 28. November 1947 während Schießübungen nordöstlich von Kap Cod mit Torpedo versenkt U 531 IX C 40 † Nordöstlich von Neufundland, durch Wasserbomben von HMS Vidette versenkt (Totalverlust) U 532 IX C 40 § Nach Kriegsende in Liverpool an die Royal Navy übergeben und am 6. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 533 IX C 40 † Im Golf von Oman, durch Wasserbomben eines britischen Flugzeuges versenkt (52 Tote, 1 Überlebender) U 534 IX C 40 † Im Kattegat nordwestlich Helsingør, durch Wasserbomben eines britischen Flugzeuges versenkt (3 Tote, 49 Überlebende) U 535 IX C 40 † Nordöstlich von Kap Finisterre, durch Wasserbomben eines britischen Flugzeuges versenkt (Totalverlust) U 536 IX C 40 † Beteiligt an Unternehmen Kiebitz (Gefangenenflucht in Kanada), Kommandant Rolf Schauenburg; nordöstlich der Azoren, durch Wasserbomben von HMS Nene, HMCS Snowberry und HMS Calgary versenkt (38 Tote, 17 Überlebende) U 537 IX C 40 † In der Javasee, durch Torpedo des U-Bootes Flounder versenkt (Totalverlust) U 538 IX C 40 † Südwestlich von Irland, durch Wasserbomben von HMS Foley und HMS Crane versenkt (Totalverlust) U 539 IX C 40 § In Bergen übergeben und am 4. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 540 IX C 40 † Östlich von Kap Farvel, durch Wasserbomben zweier britischer Flugzeuge versenkt (Totalverlust) U 541 IX C 40 § Nach Kriegsende in Gibraltar übergeben und am 5. Januar 1946 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 542 IX C 40 † Nördlich von Madeira, durch Wasserbomben eines britischen Flugzeuges versenkt (Totalverlust) U 543 IX C 40 † Südwestlich von Teneriffa, durch Wasserbomben und Torpedo eines Flugzeuges der Wake Island versenkt (Totalverlust) U 544 IX C 40 † Nordwestlich der Azoren, durch Wasserbomben und Raketen eines Flugzeuges der Guadalcanal versenkt (Totalverlust) U 545 IX C 40 † Westlich der Hebriden, durch Wasserbomben eines britischen Flugzeuges versenkt (1 Toter, 56 Überlebende) U 546 IX C 40 † Nordwestlich der Azoren, durch Wasserbomben von USS Flaherty, USS Neunzer, USS Chatelain, USS Varian, USS Hubbard, USS Janssen, USS Pillsbury und USS Keith versenkt (26 Tote, 33 Überlebende) U 547 IX C 40 A Am 13. August 1944 in der Gironde nähe Pauillac, auf Mine gelaufen und beschädigt worden. Am 31. Dezember 1944 in Stettin außer Dienst gestellt oder abgebrochen U 548 IX C 40 † Südöstlich von Halifax, durch Wasserbomben der US-Geleitzerstörer USS Reuben James und USS Buckley versenkt (Totalverlust) U 549 IX C 40 † Südwestlich von Madeira, durch Wasserbomben von USS Eugene E. Elmore und USS Ahrens versenkt (Totalverlust) U 550 IX C 40 † Östlich von New York, durch Wasserbomben von USS Gandy, USS Joyce und USS Peterson versenkt (44 Tote, 12 Überlebende)

U 551–U 600