mini|U-Boot-Ehrenmal Möltenort Die Liste deutscher U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500 behandelt die von der Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg eingesetzten U-Boote U 251 bis U 500.
Legende Zum Schicksal der U-Boote (Stichdatum 8. Mai 1945): † = durch Feindeinwirkung zerstört ? = im Einsatz vermisst § = vom Feind aufgebracht, gekapert oder erbeutet × = Unfall oder selbst versenkt A = Außerdienststellung (verschrottet, abgewrackt oder einer anderen Verwendung zugeführt)
U 251–U 300 Schiff Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung U 251 VII C † Durch britische und norwegische Flugzeuge im Kattegat versenkt (39 Tote) U 252 VII C † Durch Sloop HMS Stork und Korvette HMS Vetch südwestlich von Irland versenkt, Totalverlust U 253 VII C † nordwestlich von Island verschollen, Totalverlust U 254 VII C × Gesunken nach Kollision mit U 221, (41 Tote) U 255 VII C × Während Operation Deadlight von den Alliierten am 13. Dezember 1945 versenkt U 256 VII C U-FLAK A Ab 23. Oktober 1944 teildemontiert in Bergen U 257 VII C † Im Nordatlantik durch HMCS Waskesui und HMS Nene versenkt (30 Tote) U 258 VII C † Im Nordatlantik auf der Position von einer britischen B-24 Liberator der Sqdn. 120/P mit Wasserbomben angegriffen und mit kompletter Besatzung (49 Mann) gesunken. U 259 VII C † Nördlich von Algier versenkt, Kommandant und Besatzung gefallen U 260 VII C † Durch Grundminendetonation am 12. März 1945 so stark beschädigt, dass das Boot am 14. März aufgegeben werden musste U 261 VII C † Durch Flugzeug versenkt, Totalverlust U 262 VII C × Im Dezember 1944 in Gotenhafen durch Bombenangriff beschädigt. In Kiel am 2. April 1945 ausgemustert, 1947 verschrottet U 263 VII C † Im Golf von Biskaya auf durch Flugzeug gelegte Mine gelaufen, Totalverlust U 264 VII C † Im Nordatlantik durch Woodpecker und Starling versenkt (keine Toten) U 265 VII C † Durch Flugzeug südlich von Island versenkt, Totalverlust U 266 VII C † Im Nordatlantik durch Flugzeug versenkt, Totalverlust U 267 VII C × selbst versenkt U 268 VII C † Im Golf von Biskaya durch Flugzeug versenkt, Totalverlust U 269 VII C † Durch Wasserbomben von der Fregatte HMS Bickerton versenkt, (13 Tote). Das Wrack wurde 1951 gefunden, als man das gesunkene britische U-Boot Affray suchte U 270 VII C † Im Golf von Biskaya durch Flugzeug versenkt (10 Tote) U 271 VII C † Durch Flugzeug versenkt, Totalverlust U 272 VII C × Nach Kollision mit U 634 in der Nähe von Hela gesunken (29 Tote) U 273 VII C † Südwestlich von Island durch Flugzeug versenkt, Totalverlust U 274 VII C † Südwestlich von Island durch Wasserbomben von HMS Duncan, HMS Vidette und Flugzeug versenkt, Totalverlust U 275 VII C † Im Ärmelkanal auf Mine gelaufen, Totalverlust U 276 VII C A In Neustadt in Holstein schwer beschädigt und als schwimmender Generator weiterverwendet, 1945 abgebrochen. U 277 VII C † Vor der Bäreninsel, beim Angriff auf den Nordmeergeleitzug RA 59, durch Wasserbomben von Flugzeug der HMS Fencer versenkt, Totalverlust U 278 VII C A Während Operation Deadlight am 31. Dezember 1945 versenkt U 279 VII C † Südwestlich von Island durch Wasserbomben von Flugzeug versenkt, Totalverlust U 280 VII C † Südwestlich von Island durch Wasserbomben von Flugzeug versenkt, Totalverlust U 281 VII C A In Kristiansand-Süd erbeutet und am 30. November 1945 anlässlich Operation Deadlight versenkt. U 282 VII C † Südöstlich von Grönland durch Wasserbomben von HMS Vidette, HMS Duncan und HMS Sunflower versenkt, Totalverlust U 283 VII C † Südwestlich der Färöerinseln durch Wasserbomben eines kanadischen Flugzeug versenkt, Totalverlust U 284 VII C × Durch schwere See gesunken, Besatzung durch U 629 gerettet. U 285 VII C † Südwestlich von Island durch Wasserbomben von HMS Grindal und HMS Keats versenkt, Totalverlust U 286 VII C † In der Barentssee nördlich Murmansk durch Wasserbomben von HMS Loch Insh, HMS Anguilla und HMS Cotton versenkt, Totalverlust U 287 VII C † In Elbe auf Mine gelaufen – es wird spekuliert ob mit Absicht –, (keine Toten) U 288 VII C † In der Barentssee beim Angriff auf den Nordmeergeleitzug JW 58 durch Wasserbomben von Flugzeugen der HMS Activity und HMS Tracker versenkt, Totalverlust U 289 VII C † In der Barentssee durch Wasserbomben von HMS Milne versenkt, Totalverlust U 290 VII C × In der Kupfermühlenbucht selbst versenkt U 291 VII C A In Wilhelmshaven erbeutet und am 20. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 292 VII C41 † Westlich von Trondheim durch Wasserbomben von Flugzeug versenkt, Totalverlust U 293 VII C41 A Am 13. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 294 VII C41 A In Narvik erbeutet und am 31. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 295 VII C41 A In Narvik erbeutet und am 17. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 296 VII C41 ? Im Ärmelkanal vermisst, vermutlich auf Mine gelaufen U 297 VII C41 † Westlich von Yesnaby (Orkneyinsel) mit Wasserbomben von Flugzeug versenkt, Totalverlust. Das Wrack wurde Mai 2000 in 73 m Wassertiefe entdeckt. U 298 VII C41 A In Bergen erbeutet und am 29. November 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt. U 299 VII C41 A In Bergen erbeutet und am 4. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt. U 300 VII C41 † Westlich von Cádiz im Nordatlantik durch Wasserbomben von HMS Recruit und HMS Pincher beschädigt und am frühen Morgen des 22. Februar 1945 selbst versenkt (8+2 (Gefangenschaft) Tote darunter Kommandant und LI)
U 301–U 350 Schiff Klasse Indienststellung Außerdienststellung Bemerkung U 301 VII C † Durch britisches U-Boot Sahib im Mittelmeer versenkt, Totalverlust U 302 VII C † Westlich der Azoren durch Wasserbomben von HMS Swale versenkt, Totalverlust U 303 VII C † Durch britisches U-Boot Sickle im Mittelmeer versenkt, Totalverlust U 304 VII C † Südöstlich von Kap Farvel (Grönland) durch Wasserbomben von Flugzeug versenkt, Totalverlust U 305 VII C † Im Nordatlantik durch Wasserbomben von HMS Wanderer und HMS Glenarm versenkt, Totalverlust U 306 VII C † Westlich der Azoren durch Wasserbomben von HMS Whitehall und HMS Geranium versenkt, Totalverlust U 307 VII C † In der Barentssee vor Murmansk, beim Angriff auf den Nordmeergeleitzug RA 66, durch Wasserbomben von HMS Loch Insh versenkt (37 Tote) U 308 VII C † Nordöstlich der Färöerinseln durch Torpedo von britischem U-Boot HMS Truculent versenkt, Totalverlust U 309 VII C † In der Nordsee östlich Moray Firth durch Wasserbomben von HMCS St. John versenkt, Totalverlust U 310 VII C § In Trondheim erbeutet und im März 1947 abgebrochen U 311 VII C † Südwestlich von Irland durch Wasserbomben von HMCS Matane und HMCS Swansea versenkt, Totalverlust U 312 VII C § In Narvik erbeutet und am 29. November 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 313 VII C § In Narvik erbeutet und am 27. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 314 VII C † Südöstlich der Bäreninsel durch Wasserbomben, vom Geleitschutz des Nordmeergeleitzuges JW 56B, HMS Whitehall und HMS Meteor versenkt, Totalverlust U 315 VII C A Am 1. Mai 1945 in Trondheim schwer beschädigt, 1947 abgebrochen U 316 VII C × Nähe Travemünde selbst versenkt U 317 VII C41 † Nordöstlich der Shetlandinseln durch Wasserbomben eines Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 318 VII C41 § In Narvik erbeutet und am 21. Dezember 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 319 VII C41 † In der Nordsee südöstlich von Lindesnes durch Wasserbomben eines Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 320 VII C41 bzw. 10. Mai 1945 (†) × Westlich von Bergen durch Wasserbomben von Flugzeug am 8. Mai schwer beschädigt. Erst nach 2 Tagen war Auftauchen möglich. Nach Evakuierung selbst versenkt U 321 VII C41 † Südwestlich von Irland durch Wasserbomben eines polnischen Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 322 VII C41 † Am 24. November 1944 durch Flugzeug beschädigt, am folgenden Tag durch HMS Ascension versenkt, Totalverlust U 323 VII C41 × In Nordenham selbst versenkt U 324 VII C41 § In Bergen erbeutet, 1947 abgebrochen U 325 VII C41 † Nahe Newquay auf eine Mine gelaufen (52 Tote, Totalverlust), Wrack 2006 gefunden U 326 VII C41 † Im Golf von Biskaya westlich Brest von Torpedo eines amerikanischen Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 327 VII C41 † Im westlichen Ärmelkanal durch HMS Labuan, HMS Loch Fada und Wild Goose versenkt, Totalverlust U 328 VII C41 § In Bergen erbeutet und am 30. November 1945 anlässlich der Operation Deadlight versenkt U 329 VII C41 Am 16. Juli 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 15. Juli 1943. Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen. Das unvollendete U-Boot wurde später abgewrackt U 330 VII C41 Am 16. Juli 1942 in Auftrag gegeben, Kiellegung 3. August 1943. Bau am 30. September 1943 ausgesetzt und am 22. Juli 1944 abgebrochen. Das unvollendete U-Boot wurde später abgewrackt U 331 VII C † Nordwestlich von Algier versenkt von Flugzeugen des britischen Flugzeugträgers HMS Formidable, (32 Tote) U 332 VII C † Im Golf von Biskaya durch Wasserbomben eines Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 333 VII C † Westlich der Scilly-Inseln durch Wasserbomben von Starling und Loch Killin versenkt, Totalverlust U 334 VII C † Südwestlich von Island durch Wasserbomben von HMS Jed und HMS Pelican versenkt, Totalverlust U 335 VII C † Nordöstlich der Färöerinseln durch Torpedo vom englischen U-Boot Saracen versenkt, (43 Tote) U 336 VII C † Südwestlich von Island durch eine Lockheed Hudson Nr. 'F' vom RAF Geschwader 269 versenkt, Totalverlust U 337 VII C ? Seit dem 3. Januar 1943 im Nordatlantik vermisst U 338 VII C ? Seit dem 20. September 1943 im Nordatlantik vermisst U 339 VII C × In Wilhelmshaven selbst versenkt U 340 VII C † 3 Feindfahrten, keine Erfolge. Nähe Tanger bei durch Wasserbomben der britischen Sloop Fleetwood, der britischen Zerstörer Active, Witherington und eines Vickers-Wellington-Bomber versenkt (1 Toter; 48 Überlebende) U 341 VII C † Südwestlich von Island durch Wasserbomben eines kanadischen Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 342 VII C † Südwestlich von Island durch Wasserbomben eines kanadischen Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 343 VII C † Südlich von Sardinien durch Wasserbomben von HMS Mull versenkt, Totalverlust U 344 VII C † Nordwestlich der Bäreninsel beim Angriff auf den Nordmeergeleitzug JW 59 durch Wasserbomben eines Flugzeuges der HMS Vindex versenkt, Totalverlust U 345 VII C † In Kiel durch Luftangriff schwer beschädigt, 23. Dezember 1943 ausgemustert. Am 27. Dezember 1945 während der Überführung nach Großbritannien vor Warnemünde auf Mine gelaufen und gesunken U 346 VII C × In der Ostsee nähe Hela bei Tauchunfall gesunken (37 Tote) U 347 VII C † Westlich von Narvik durch Wasserbomben eines Flugzeuges versenkt, Totalverlust U 348 VII C † Bei Luftangriff auf Hamburg in Werft gesunken, gehoben und verschrottet (3 Tote) U 349 VII C × In der Geltinger Bucht selbst versenkt U 350 VII C † Ausbildungsboot stationiert in Gotenhafen und ab 1. März 1945 in Hamburg. Vor der ersten Feindfahrt bei einem Luftangriff ohne Besatzung an Bord in Hamburg-Finkenwerder im Werfthafen vor dem U-Boot Bunker Fink II durch Fliegerbomben gekentert und gesunken.
U 351–U 400