Der Queidersbach – so die amtliche Bezeichnung, lokal auch die Steinalb – ist ein etwa 11 km langer Bach und ein rechter Zufluss der Moosalbe in Rheinland-Pfalz. Das Tal des Queidersbachs bildet die Grenze zwischen der Sickinger Höhe im Westen und dem Naturpark Pfälzerwald im Osten.

Geographie Quellbereich Der Queidersbach entspringt im Norden der Sickinger Höhe im Landkreis Kaiserslautern. Der Bereich der Quelle westlich der Ortsgemeinde Bann an der Ziegelsteige, dem Südosthang des Kahlenbergs, wurde im Jahre 2000 neu gestaltet; in den größten der verwendeten Sandsteine ist die Inschrift „Steinalbquelle“ eingemeißelt. Bei der Quelle wurde auch ein Rastplatz eingerichtet.

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Der Bach wird ins Dorf hinunter auf einer Strecke von etwa 700 m unterirdisch geführt, deshalb tritt er erst im Wohngebiet zwischen Haupt-, Goethe- und Schillerstraße auf Höhe an die Oberfläche; diesen Punkt bezeichnen die Quell-Koordinaten, und von hier zählt amtlich die Länge.

Auf seinem Weg nach Süden parallel zur Landesstraße 363 (Landstuhl–Steinalben) durchfließt der Queidersbach im Landkreis Kaiserslautern die Ortsgemeinden Bann, Queidersbach und Linden, danach im Landkreis Südwestpfalz die Gemeinde Horbach. Der Bachlauf ist in den durchflossenen Ortschaften weitgehend kanalisiert, nur an wenigen Stellen ist er an der Oberfläche zu sehen. Kleine Nebenbäche fließen vor allem von rechts, von der Sickinger Höhe her, zu; der stärkste von ihnen ist der knapp 3 km lange Horbach.

Direkt vor der Gemarkung von Steinalben mündet der Queidersbach von rechts in die Moosalbe.

Zuflüsse Liste der Zuflüsse von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge und Einzugsgebiet nach der amtlichen Gewässerkarte, Höhe nach der amtlichen topographischen Karte. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.

Steinbach, von rechts auf etwa in Queidersbach, ca. 1,2 km und ca. 1,2 km² Rosentalbach, von links auf etwa am unteren Ortsrand von Queidersbach, 0,6 km oder glaubhafter 0,8 km und 4,4 km² Gabelsbach, von rechts auf etwa unterhalb des Weiherhofs von Linden, 1,2 km und 3,5 km² Eimerbach, von rechts auf etwa in Linden, ca. 1,2 km und ca. 1,4 km² Horbach, von rechts auf etwa in Horbach, 2,6 km und 6,5 km² Bach vom Rößborn, von links auf etwa im Horbacher Tal, 1,8 km und 2,3 km² Weselbergertalbach, von rechts auf etwa im Horbacher Tal, ca. 1,4 km und 1,6 km² Dreibrunnenbächel, von links auf etwa im Horbacher Tal, 0,8 km und 0,5 km²

Sehenswürdigkeiten Mühlen Früher mit dem Wasser des Queidersbachs als Mühlen betrieben wurden die Lindener Mühle unterhalb von Linden und die Horbacher Mühle unterhalb von Horbach. Die letztgenannte ist als Kulturdenkmal eingestuft.

Andere Kulturdenkmäler

Siedlungskerne am Queidersbach entstanden vor allem an den flachen Gleithängen auf der linken Seite des Flusslaufs. Dort stehen auch fast alle in den Denkmallisten erfassten Objekte, beispielsweise die Antoniuskirche und das Friedhofskreuz von Queidersbach sowie die Peterskirche und die beiden Wegekreuze von Horbach.

Weblinks

Einzelnachweise und Anmerkungen LANIS Amtliche topographische Karte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet des Queidersbachs Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: Höhe abgefragt mit dem Menüpunkt Werkzeuge → Koordinaten und Höhe. Länge abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte farbe. EZG abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte farbe. Naturraum nach dem Layer Landschaftsplanung in Rheinland-Pfalz → Landschaften. Auf der LANIS-Karte ist fälschlicherweise der Queidersbach-Unterlauf als „Horbach“ beschriftet. Auf der LANIS-Karte ist fälschlicherweise der Horbach-Mittellauf als „Weselbergertalbach“ beschriftet.

WW Gewässergrößen von Länge nach dem Layer Gewässer → Gewässereinzugsgebiete ganz. Länge nach dem Layer Gewässer → Gewässernetz 2017. Einzugsgebiet nach dem Layer Gewässer → Gewässereinzugsgebiete ganz. Länge erhöht um ein kleines, auf der Gewässerkarte nicht berücksichtigtes Anfangsstück, das auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte farbe von LANIS abgemessen wurde.

Sonstige

Kategorie:Gewässer in der Westpfalz Kategorie:Gewässer im Landkreis Südwestpfalz Kategorie:Sickinger Höhe