Minas ist die Hauptstadt des Departamento Lavalleja in Uruguay.
Geographie Die Stadt liegt, in einem Tal eingeschlossen, nordöstlich von Montevideo in 122 km Entfernung. In der Nähe befindet sich etwa der 305 Meter hohe Cerro Arequita. Etwa 20 km nordöstlich vom Minas liegt der Parque Salto del Penitente.www.saltodelpenitente.com Siedlungen in der näheren Umgebung von Minas sind Campanero nördlich, Barrio La Coronilla südwestlich, San Francisco de las Sierras südöstlich und die etwas weiter entfernt liegenden Villa Serrana im Ostnordosten und Estación Solís im Westen. Durch die Stadt führt am Süd- bzw. Westrand der Arroyo San Francisco, in den dort der Arroyo La Plata mündet.
Einwohner Die Stadt hat 38.446 Einwohner (Stand: 2011), davon 18.289 männliche und 20.157 weibliche. des Instituto Nacional de Estadística de Uruguay, abgerufen am 27. September 2012
Jahr Einwohner 1853Biographie Alfredo Vidal y Fuentes' (PDF; 1,4 MB) 1.925 1963 31.805 1975 35.225 1985 34.658 1996 37.146 2004 37.925 2011 38.446 Quelle: Instituto Nacional de Estadística de Uruguay (DOC; 78 kB)Statistische Daten des Instituto Nacional de Estadística de Uruguay (PDF; 628 kB)
Herkunft des Namens In der Umgebung der Stadt gibt es viele Minen und Stollen, auf die der Name „Minas“ zurückzuführen ist.
Geschichte Gegründet wurde die Stadt 1783, als sich hier 152 Siedler aus Asturien und Galicien niederließen. Berühmt ist die Stadt für ihr kulturelles Erbe.
Im Jahr 1960 wurde das Bistum Minas errichtet. Bischofskirche des Bistums ist die Catedral de la Inmaculada Concepción, die 1892 eingeweiht wurde.
Wirtschaft und Infrastruktur Wirtschaft Rund fünf Kilometer östlich von Minas existieren Gold-Vorkommen. Dort befindet sich die Goldmine Mina Arrospide.Prof. Ulises Rubens Grub: Atlas geografico de la República Oriental del Uruguay, Montevideo 1980, S. 35
Die Firmen Cementos Artigas und ANCAP haben jeweils Zementwerke in oder bei Minas.
Verkehr Minas liegt an der Ruta 8. Zudem endet in Minas die Bahnstrecke Sayago–Minas, die derzeit nur im Güterverkehr betrieben wird. Anfang der 2020er Jahre wird der Bahnhof zu einem sozialen, sportlichen und kulturellen Komplex umgebaut. Einrichtungen für Fahrgäste sind auch vorgesehen.Pressemitteilung AFE
mini|hochkant=1.1|Blick auf den Salto del Penitente
Bildung Minas beherbergt mehrere Bildungseinrichtungen, wie das Liceo Nº 2 Molino ViejoLiceo Nº 2 Molino Viejo, das Colegio y Liceo San José oder die Escuela Nº 102.
Sehenswürdigkeiten In Minas auf dem Cerro Artigas steht die größte Pferdestatue der Welt in Erinnerung an General José Gervasio Artigas.
In der Umgebung von Minas, 24 Kilometer Wegstrecke östlich, befindet sich der 60 Meter hohe Wasserfall Salto del Penitente, ein beliebtes Ausflugsziel mit touristischer Infrastruktur im gleichnamigen Naturpark.
Städtepartnerschaften Santa Ana de Coro, Venezuela
Söhne und Töchter der Stadt Horacio Espondaburu (1855–1902), Landschaftsmaler Alfredo Vidal y Fuentes (1863–1926), Politiker und Mediziner Humberto Correa (1904–1964), Gitarrist und Tangokomponist, Autor und Schauspieler Aníbal Barrios Pintos (1918–2011), Historiker Raúl Ballefín (1923–2013), Basketballspieler, -trainer und Journalist Santos Inzaurralde (1925–2013), Schriftsteller und Politiker Baudilio Jáuregui (* 1945), Fußballspieler und Trainer Adriana Peña (* 1964), Politikerin Gabriel Cedrés (* 1970), Fußballspieler Sebastián Abreu (* 1976), Fußballspieler Manuel Abreu (* 1977), Fußballspieler Sebastián Britos (* 1988), Fußballspieler Álvaro Márquez (* 1990), Fußballspieler Germán Ferreira (1991–2022), Fußballspieler Álvaro Villete (* 1991), Fußballspieler Leonardo Pais (* 1994), Fußballspieler
Weblinks
Stadtplan von Minas (PDF; 198 kB)
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Departamento Lavalleja