mini|250px|Fahrt mit dem entlang der Küste des
Der ist eine zur Region gehörende Verwaltungseinheit in Neuseeland. Der Rat des Distrikts, (Distriktrat) genannt, hat seinen Sitz in der Stadt , ebenso wie die Verwaltung des Distrikts.
Geographie Geographische Lage Der verfügt über eine reine Landfläche von 2047 km² und ist damit der kleinste Distrikt der Region . Zum Census im Jahr 2013 zählte der Distrikt 3552 Einwohner und ist 1,7 Einwohner pro km² der Distrikt mit der drittgeringsten Bevölkerungsdichte der Region.
Der Distrikt wird im Norden und Westen vom umschlossen und im Süden grenzt der an. Im Osten bildet eine rund 90 km lange Küstenlinie zum Pazifischen Ozean die natürliche Grenze.
Der gesamte Distrikt ist von einer Berglandschaft geprägt, in der die und zur Hälfte die bestimmend sind. Höchster Berg im Distrikt ist der Manakau mit einer Höhe von . Größter und wichtigster Fluss im Distrikt ist der / , der zwischen den Bergketten der und der gut 32 km nordöstlich von in den Pazifischen Ozean mündet.
Der größte und einzige Ort über 1000 Einwohner ist mit 1971 Einwohnern.
Klima Durch den Einfluss der Bergen liegen die Niederschlag zwischen 800 und 1400 mm pro Jahr. Dementsprechend variieren die durchschnittlichen Tagestemperaturen im Sommer zwischen 16 °C und 22 °C je nach Höhenlage und im Winter entsprechend zwischen −2 °C und 4 °C. Die Sonnenscheindauer variiert um 2000 Stunden pro Jahr in den Gipfellagen reduziert auf rund 1700 Stunden.
Bevölkerung Bevölkerungsentwicklung Von den 3552 Einwohnern des Distrikts waren 2013 600 Einwohner -stämmig (16,9 %). Damit lebten 0,1 % der -Bevölkerung des Landes im . Das durchschnittliche Einkommen in der Bevölkerung lag 2013 bei 26.400 NZ$, gegenüber 28.500 NZ$ im Landesdurchschnitt.
Herkunft und Sprachen Die Frage nach der Zugehörigkeit einer ethnischen Gruppe beantworteten in der Volkszählung 2013 87,7 % mit Europäer zu sein, 17,8 % gaben an, -Wurzeln zu haben, 1,1 % kamen von den Inseln des pazifischen Raums und 2,3 % stammten aus Asien (Mehrfachnennungen waren möglich). 13,1 % der Bevölkerung gab an in Übersee geboren zu sein. 4,2 % der Bevölkerung sprachen als zweithäufigste Sprache nach Englisch, unter den 20,4 %.
Politik Verwaltung Der ist nicht noch einmal in unterschiedliche unterteilt, so wie wir es von anderen Distrikten Neuseelands her kennen. Die sieben (Ratsmitglieder), die des gesamten Distrikt vertreten, bilden zusammen mit dem (Bürgermeister) den (Distriktrat) und werden alle drei Jahre neu gewählt.
Wirtschaft Der Distrikt, aber vor allem die Stadt profitiert von einer Art Ökotourismus. Besonders für das ist bekannt und beliebt. Um auch Touristen beherbergen zu können, wurde auf der eine 180 Hektar große Zone eingerichtet. Neben der klassischen Landwirtschaft hat auch der Fischfang in der Region eine Bedeutung.
Infrastruktur Straßenverkehr Verkehrstechnisch angeschlossen ist der Distrikt durch den , der von Süden kommend den Distrikt an der Küste entlang nach Norden durchquert.
Schienenverkehr Ebenfalls an der Küste entlang verläuft die Eisenbahnlinie des , der den Distrikt mit , und im Süden und die nördlichen Landesteilen der Südinsel verbindet. Auf dieser Eisenbahnstrecke werden aber lediglich Güter transportiert.
Flugverkehr Ein kleiner Flughafen befindet sich rund 7 km südwestlich von .
Erdbeben vom November 2016 mini| im Februar 2017 mini|Eisenbahngleise nördlich von Stadt Am 14. November 2016 zerstörte ein Erdbeben der Stärke 7,8, das sich vom Epizentrum 63 km südwestlich von über 150 km nach Norden ausbreitete und den Distrikt durchlief, große Teile der Infrastruktur des Distriktes. An zahlreichen Straßen brach die Fahrbahndecke auf oder Erdrutsche blockierten die Fahrbahn. Am schlimmsten betroffen war der an der Küste nach Norden, der über Monate hin nicht befahrbar war. Auch Teile der Strecke nach Süden und Straßen ins Inland waren betroffen. Der Schienenverkehr kam wegen Schäden an der Trasse und durch Erdrutsche verursacht komplett zum Erliegen. Wann im Jahr 2017 die Streckenführung des wieder passierbar ist, konnte zu Anfang des Jahres noch nicht geklärt werden. Neben den Schäden an der Transportinfrastruktur waren auch zahlreiche Stromleitungen und Telefonleitungen von Unterbrechungen betroffen. Obwohl die meisten Häuser im Distrikt dem Erdbeben standgehalten hatten, führten aber strukturelle Schäden an einzelnen Gebäuden bis zu deren Beseitigung zur Schließung oder mussten abgerissen werden.
Siehe auch Liste der historischen Stätten im Distrikt Kaikōura Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Canterbury (Region)