Ingbert Koppermann (* 21. Dezember 1945 in Lübeck; † 24. März 2026) war ein deutscher Basketballspieler und ein seit 2010 pensionierter Beamter der Bundesagentur für Arbeit, der zuletzt für seine Behörde, seit 2005, als Gründungsgeschäftsführer der ARGE Paderborn (Arbeitsgemeinschaft für Arbeit im Kreis Paderborn, seit 1. Januar 2011 Jobcenter Kreis Paderborn.) tätig war.Sind leider Reparaturbetrieb – Ingbert Koppermann, Arge-Geschäftsführer sagt „Tschüss“. Website NW-News – Neue Westfälische, Interview Andreas Götte, 24. Dezember 2010. Abgerufen 30. Dezember 2012. Website hochstift-live.de Magazin. Abgerufen 4. Juli 2013. Website hochstift-live.de Magazin. Abgerufen 4. Juli 2013.Über Grenzen hinweg. (PDF; 286 kB) Mitarbeiter des Jobcenters Paderborn informieren sich über Projekt in Ysselsteyn. Website Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Abgerufen 4. Juli 2013.Hinweis an Westerwelle Was Ingbert Koppermann im Sozialausschuss über Langzeitarbeitslose berichtete. Website Neue Westfälische. Artikel von Wolfgang Stüken, 19. März 2010. Abgerufen 4. Juli 2013.Am 4. Mai 2010 wurde die ARGE Paderborn mit der Anerkennungsplakette des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., durch die Bezirksvorsitzende Marianne Thomann-Stahl, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Detmold, für die Begründung und Ermöglichung des Projektes „Über Grenzen hinweg“ ausgezeichnet. Die Projektmaßnahme wurde unter Beteiligung des ARGE-Geschäftsführers Ingbert Koppermann auf den Weg gebracht und bis dahin zum vierten Mal finanziell im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten durch ein Förderprogramm der ARGE gefördert. Projektpartner waren das Kreisjugendamt Paderborn und die Paderborner RELUM-Recycling gemeinnützige GmbH. Die Auszeichnung erfolgte wegen des außerordentlichen Vorbildcharakters des sehr kreativen Projektes. Junge arbeitslose Bürger überwinden auf Kriegsgräberstätten in Belgien und in den Niederlanden Grenzen: die zu den Nachbarländern, die Grenze zwischen den Ereignissen in der Vergangenheit und der selbst erlebten Gegenwart, die Grenzen in den Köpfen und ihrer Vorstellungskraft etc. Entwickelt werden Einstellung und Haltung, erlernt werden neue Fähigkeiten. Weiter kann von den Projektmitarbeitern Mut für die schwierige Suche nach einer Arbeitsstelle aus dem ganz besonderen Engagement geschöpft werden.Bundesweite Aufmerksamkeit fand ein Bericht des ARGE-Geschäftsführers Ingbert Koppermann, vor dem Sozialausschuss des Paderborner Stadtrates, dass es 3.311 Frauen und Männern im Kreis Paderborn im Jahr 2009 gelungen sei, den Übergang aus der Langzeitarbeitslosigkeit in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu vollziehen. Wobei drei Viertel der Arbeitslosen sich die Arbeitsstelle selbst gesucht hätten. Koppermann, „Das kennzeichnet die hohe Motivation der Langzeitarbeitslosen. Sie wollen arbeiten.“ Brigitte Tretow-Hardt, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Paderborner Stadtrat, wünschte sich in der folgenden Diskussion vom ARGE-Geschäftsführer, mit Blick auf die vom FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle losgetretene heftige Kritik an den Arbeitslosen in der Hartz-IV-Debatte, dass er „dem Mann der FDP“, bitte die berichtete wohltuende Information nahebringen solle.
Koppermann stand seit 2013 als hauptamtlich tätiger geschäftsführender Vorstand der Diakonie Paderborn-Höxter e. V. in der Verantwortung. Engagement für Bildungschancen. Website Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG. Abgerufen 3. November 2014.
Leben und Karriere Koppermann gehörte zehn Spielzeiten zum Erstligakader des VfL Osnabrück. Als Stammspieler spielte Koppermann seit 1964/1965 für das Osnabrücker Team, zunächst in der Oberliga Nord, der damals höchsten deutschen Spielklasse des Deutschen Basketball Bundes. Als A-Jugendspieler des VfL wurde er bereits 1962 und 1963 im VfL-Oberligateam, mit dessen Spielerkader er damals ständig trainierte, eingesetzt – besonders in vorab absehbar „schwierigen Spielen“. An den zum Jahreswechsel in den 1960er und 1970er Jahren stattfindenden internationalen Turnieren der US-Streitkräfte in Bremerhaven-Weddewarden nahm er drei Mal teil, mit dem VfL-Oberligateam und als Spieler von B-Nationalmannschaften des DBB (Das VfL-Team konnte sich 1966 in die Liste der Turniersieger „eintragen“.).„II. Internationales Basketballturnier des Post-SV Koblenz am 17./18. September 1966“ in Koblenz – zweiundzwanzigseitige Informationsbroschüre für Teilnehmer und Zuschauer, herausgegeben von der Turnierleitung des Veranstalters.„III. Intern. Basketball-Turnier des Post-SV Koblenz am 9./10. September 1967“ in Koblenz – zweiundzwanzigseitige Informationsbroschüre für Teilnehmer und Zuschauer, herausgegeben von der Turnierleitung des Veranstalters.
Nach Gründung der Basketball-Bundesliga (BBL) im Jahr 1966, wurde er mit dem Basketball-Meister-Team des VfL Osnabrück 1967 erster Pokalsieger des Deutschen Basketball Bundes und 1969, mit dem Prager Headcoach Miloslav Kříž, Deutscher Basketball-Meister. Insgesamt stand er mit dem Team des VfL Osnabrück sieben Mal in einem „großen Finale“ des Deutschen Basketball Bundes.Deutsche Basketball-Meisterschaften und DBB-Pokalsieger – Ergebnisse VfL Osnabrück. Sport-Komplett – Sportarten und Sportereignisse, Daten Basketball. Abgerufen 20. Dezember 2010. Live-Kommentar des Radio-Reporters Hans-Joachim Rauschenbach (MP3 1,6 MB). Website Gießen 46ers, Historie. Abgerufen 4. November 2014.Klaus Manthey: Vorhang auf zur Basketball-Bundesliga: VfL in Oldenburg – Osnabrücker haben Sorgen: Dr. Yahya und Dieter angeschlagen. Im „OT“ – Osnabrücker Tageblatt, 30. September 1966.Wilhelm Heckmann: VfL Basketballer mit 85:73 am MTV Gießen gescheitert. In „NT“ – Neue Tagespost – Sport am Montag, Osnabrücker Sportzeitung, Nr. 101, 1. Mai 1967.Wilhelm Heckmann: Yakovos Bilek: „VfL fehlt ein Trainer“. In „NT“ – Sport am Montag, Osnabrücker Sportzeitung, Nr. 101, 1. Mai 1967.Klaus Manthey: VfL-Basketballer erster DBB-Pokalsieger – 86:74 gegen ATV Düsseldorf krönt die erste Bundesligasaison. Im „OT“ – Osnabrücker Tageblatt, 12. Juni 1967.Nach der Vize-Meisterschaft: VfL DBB-Pokalsieger, 86:74-Erfolg im Basketball-Endspiel gegen ATV Düsseldorf. In „NT“ – Neue Tagespost – Sport am Montag, Osnabrücker Sportzeitung, 12. Juni 1967.Hartwin Kiel, Jürgen Bitter und Bernd Stühlmeyer: VfL-Basketballer wieder Vize-Meister – Gießen gewann 79:69. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, Sport Report, 29. April 1968, S. 11.Zum vierten Male MTV 1846 gegen VfL Osnabrück – Gelingt dem MTV 1846 erneut der Griff zu Meisterkrone? In Gießener Allgemeine Zeitung, Nr. 90, 18. April 1969, S. 9.Die VfL-Basketballer sind Deutsche Meister. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, 3. Jahrgang, Nr. 42, 21. April 1969, S. 1.Henner Gramsch: Souveräner VfL holte den Meister vom Thron – 69 Gießen : 76 VfL. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, Sport Report, 21. April 1969, S. 15.Henner Gramsch: 74:75 Sieben Sekunden fehlten – VfL-Basketballer verloren Finale um DBB-Pokal. In „NOZ“ – Neue Osnabrücker Zeitung, Sport Report, 16. Juni 1969, S. 9.
170px „Starting Five“ VfL OsnabrückDM-Finale gegen den MTV Gießen am 20. April 1969 in Gießen
mini|hochkant=0.8|Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Gold, verliehen am 16. Januar 1970
Dreimal nahm er mit dem „legendären VfL-Meister-Team“ am FIBA Europapokal der Landesmeister beziehungsweise am FIBA Europapokal der nationalen Pokalsieger teil und spielte dabei gegen Solna Stockholm, TJ Slavia VS Prag, Budapesti Honvéd SE und Panathinaikos Athen. 1968 konnten die VfL-Spieler im europäischen Wettbewerb der nationalen Pokalsieger das Achtelfinale erreichen.
Ingbert Koppermann (1,99 Meter) gehörte zu dem fünfköpfigen Kernteam des VfL Osnabrück, dessen Spieler bereits am ersten BBL-Spieltag, im Herbst 1966, im VfL-Team spielten und die an allen Meisterschafts- und Pokalerfolgen des Bundesligateams, in den Jahren 1966 bis 1969, beteiligt waren: der A-Nationalspieler Klaus Weinand (2,00 Meter), der aus Palästina stammende syrische Nationalspieler Rassem Yahya (1,75 Meter), der in den 1970er Jahren in Madrid (Spanien) verstorbene Wilfried „Wiwi“ Böttger (1,95 Meter) sowie der A-Nationalspieler, wie Koppermann ebenfalls aus der eigenen VfL-A-Jugend, Egon Homm (1,96 Meter).VfL Osnabrück wird in Gießen Meister. Höfig überreicht Kapitän Uhlig Meisterschild. In Basketball – amtliches Organ des Deutschen Basketball-Bundes, Nr. 9, 30. April 1969.
Ingbert Koppermann war mit annähernd zwei Meter Körpergröße ein überaus talentierter und technisch gut ausgebildeter Spieler aus der „Osnabrücker Basketballschule“. Als jugendlicher Spieler wurde er von Klaus Manthey, mit Förderung durch regelmäßiges Individualtraining, trainiert. Teamkameraden in der A-Jugend des VfL waren unter anderem die Jugend-National- und Auswahlspieler Eckhard von Bock, Rolf Dieter, Volkmar Gaber, Egon Homm, Eckhard Husemann und Volker Mentgen. Der reboundstarke Spieler spielte auf der zweiten Center-Position oder als ein stets in die Zone drängender Flügelspieler. Seine außerordentliche Wurfstärke war sehr von seiner jeweiligen Tagesform abhängig.„Das Basketballspiel in Osnabrück. Darstellung der Entwicklung eines Sportspiels in einer Großstadt.“ Bodo Bernhardt, Semesterarbeit Sport. Sommersemester 1968, bei Hermann Westerhaus.
Im Herbst 1968 wurde Koppermann vom Bundestrainerrat des DBB, unter Vorsitz des damaligen Vize-Präsidenten und Sportwart des Deutschen Basketball Bundes Anton Kartak, mit Veröffentlichung der „Kartak-Liste“ für den fünfzigköpfigen „Olympiakader 1972“ nominiert. Koppermann kam für den DBB, unter den DBB-Bundestrainern Yakovos Bilek, Günter Hagedorn und Kurt Siebenhaar in einer Reihe von Länderspielen beziehungsweise bei internationalen Turnieren in der B-Nationalmannschaft sowie im Februar 1969, in Gießen, bei einem internationalen Turnier des DBB in der A-Nationalmannschaft, berufen von Bundestrainer Miloslav Kříž, zum Einsatz. Nach den Olympischen Sommerspielen 1972 gehörte Koppermann zum A-Nationalmannschaftkader von DBB-Bundestrainer Pascal Ezguilian.Schreiben von Anton Kartak, Vizepräsident des Deutschen Basketball Bundes und Vorsitzender des Bundestrainerates, am 10. Oktober 1968, an die fünfzig nominierten Basketballspieler des „Olympiakaders 1972“.Nominierung des fünfzigköpfigen Spielerkaders für die Olympischen Sommerspiele 1972 am 10. Oktober 1968 durch den Bundestrainerrat des DBB (Schreiben von Vize-Präsident Kartak an die Spieler, Abschrift.) Website VereinsWikia. Abgerufen am 12. Dezember 2013.
Nach den Endspielerfolgen, 1967 DBB-Pokalsieger und 1969 Deutscher Meister des DBB, wurde Ingbert Koppermann zusammen mit seinen jeweiligen Teamkameraden vom Osnabrücker Oberbürgermeister Wilhelm Kelch (1959 bis 1972), jeweils im Rahmen einer gesonderten Ehrung im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses, „als Zeichen besonderer Anerkennung für hervorragende sportliche Leistungen“, die Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Gold verliehen. Nach den Endspielen in den Jahren 1968 und 1970 wurde den erfolgreichen VfL-Spielern die Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Silber verliehen. Ingbert Koppermann gehört zu den Sportlern des VfL Osnabrück, Basketball- und Tischtennis-Bundesligaspieler, die für eine „Goldene Ära des Osnabrücker Sports“ (Oberbürgermeister Kelch, im Januar 1970), in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre, stehen.Ehren-Urkunde Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Silber, Osnabrück, 10. Januar 1969, Oberstadtdirektor Joachim Fischer und Oberbürgermeister Wilhelm Kelch.Ehren-Urkunde Sportehrenplakette der Stadt Osnabrück in Gold, Osnabrück, 16. Januar 1970, Oberstadtdirektor Joachim Fischer und Oberbürgermeister Wilhelm Kelch.100 Jahre VfL: Lila-weiße Geschichte(n) Abschied von VfL-Präsident Friedel Schwarze. Website NOZ – Neue Osnabrücker Zeitung. Abgerufen 4. Juli 2013.