Erythropsie (umgangssprachlich auch Rotsehen) ist eine erworbene Farbsehstörung (Dyschromatopsie), bei der die vom Auge fixierten Gegenstände rötlich erscheinen. Die Störung wird meistens durch eine starke Blendung und damit einhergehende Überreizung der Netzhaut verursacht, kann aber auch durch Linsenverlust bei Staroperationen und Schneeblindheit eintreten.

Literatur Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch. Mit klinischen Syndromen und einem Anhang Nomina Anatomica. 253., um einen Anhang „Nomina anatomica“ erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin u. a. 1977, ISBN 3-11-007018-9.

Weblinks Erythropsie von Professor H. Snellen der Universität Utrecht, 1897 Definition von Erythropsie auf Französisch und Englisch in der UNESDOC Datenbank der UNESCO (PDF-Datei; 404 kB) Popular Science Monthly Volume 61.djvu/73

Einzelnachweise

Kategorie:Krankheitssymptom in der Augenheilkunde