King’s X ist eine amerikanische Rockband aus dem Bereichen Hard Rock und Progressive Rock, bestehend aus Ty Tabor (Gitarre, Gesang), Doug Pinnick (Gesang, Bass) und Jerry Gaskill (Schlagzeug, Gesang).

Geschichte Die drei Musiker fanden bereits 1980 zusammen und versuchten sich in verschiedenen Bands, in denen sie unter anderem Coversongs von den Beatles, U2 oder The Police spielten. 1983 wurde die Band zu einem festen Trio. Unter dem Namen Sneak Preview erschien noch im selben Jahr ein gleichnamiges Studioalbum, von dem aber keiner der Beteiligten besonders begeistert war. Zwei Jahre später traf die Band den Manager und Produzenten Sam Taylor (ZZ Top), der sie davon überzeugte, sich in King’s X umzubenennen.

1988 wurde das Debüt-Album Out of the Silent Planet veröffentlicht. Der Nachfolger Gretchen Goes to Nebraska erschien 1989 und verschaffte der Band Präsenz im Radio und auf MTV. In der Folge trat das Trio unter anderem als Vorgruppe von AC/DC auf der Tour „The Razors Edge“ auf. Auch die folgenden Alben erreichten die Top 100 der amerikanischen Charts. Der kommerzielle Durchbruch blieb allerdings aus und interne Probleme zerrütteten die Band Mitte der neunziger Jahre.

Im Jahr 1996 endete ihre Zusammenarbeit mit der bisherigen Plattenfirma Atlantic Records. Die drei Bandmitglieder gingen ihren jeweiligen Soloprojekten nach. Nach zwei Jahren ohne Veröffentlichung (bis auf das Best Of-Album) erschien 1998 das in Eigenregie produzierte Album Tapehead. Auch bei den folgenden CDs verzichtete die Band auf einen externen Produzenten. 2005 entstand Ogre Tones in Zusammenarbeit mit dem deutsch-amerikanischen Hard-Rock- und Metal-Spezialisten Michael Wagener, mit dem 2008 dann auch das bisher letzte Studioalbum XV aufgenommen wurde.

Am 2. September 2022 erschien das bislang letzte Studioalbum Three Sides Of One – das erste seit 14 Jahren.

Stil mini|King’s X (2018) Der charakteristische Stil von King’s X vereint Merkmale verschiedener Musikrichtungen: Der dreistimmige Gesang, der ein Beatles-artiges Flair erzeugt, wird durch Gitarrenarbeit untermalt, die Elemente des Progressive Rock, des Hard Rock sowie des Grunge und des Soul aufweist.

Diskografie

Alben

Weitere Alben 1983: Sneak Preview (als Sneak Preview) 1998: Tape Head 2000: Please Come Home...Mr. Bulbous 2001: Manic Moonlight 2003: Black Like Sunday 2005: Ogre Tones

Livealben 2004: Live All Over the Place 2007: Live & Live Some More 2009: Tales From the Empire 2010: Live Love in London 2012: Burning Down Boston

Kompilationen 1997: Best of King’s X

Singles

Weitere Singles 1988: Goldilox 1988: King 1988: Shot of Love 1989: Over My Head 1989: Summerland 1990: I’ll Never Get Tired of You 1990: We Are Finding Who We Are 1991: Junior’s Gone Wild 1992: Black Flag 1992: Dream In My Life 1992: World Around Me 1994: Dogman 1994: Fool You 1994: Pillow 1994: Pretend 1996: Sometime 1996: A Box 1996: Looking for Love 1998: Fade 2000: Marsh Mellow Field 2001: False Alarm 2005: If/Alone

Videoalben 2008: Gretchen Goes to London 2010: Live Love in London

Weblinks Offizielle Homepage King’s X bei indiepedia.de mit ausführlicher Bandhistorie und Alben-Diskografie Gitarren-Workshop – Video-Special – King’s X auf Bonedo.de

Einzelnachweise

Kategorie:US-amerikanische Band Kategorie:Hard-Rock-Band Kategorie:Progressive-Rock-Band