mini|Siegerehrung beim Pokalfinale 2015 im Gerry-Weber-Stadion mini|Siegerehrung beim Finale 2008 Der DVV-Pokal ist der nationale Pokalwettbewerb des deutschen Volleyballs. Der Veranstalter war bis einschl. 2022 der Deutsche Volleyball-Verband (DVV). Aufgrund der Insolvenz der DVV eigenen Marketingtochter DVS führt seit 2023 die Volleyball-Bundesliga GmbH (VBL) als Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem DVV durch. Die Endspiele werden seit 2016 in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen. 2026 gewann die SVG Lüneburg im Endspiel gegen den VfB Friedrichshafen ihren ersten Titel. Bei den Frauen siegte der VfB 91 Suhl im Finale gegen Allianz MTV Stuttgart.

Aktueller Modus Die Bundesligisten sind automatisch für das Achtelfinale qualifiziert. In dieser ersten Hauptrunde stehen außerdem die Sieger der Qualifikation. Die Qualifikation wird in acht regionalen Wettbewerben (Nord, Nordwest, Nordost, West, Ost, Südwest, Südost, Süd) ausgespielt, deren Sieger die Teilnehmer an der Hauptrunde ausspielen. Der Wettbewerb wird im K.-o.-System bis zum Finale fortgesetzt. In den ersten beiden Runden hat jeweils die Mannschaft aus der niedrigeren Klasse Heimrecht. Die Teams des VC Olympia Berlin, in denen die Junioren-Nationalmannschaften spielen, nehmen nicht am DVV-Pokal teil.

Geschichte mini|rechts|Die SAP Arena war von 2016 bis 2026 Austragungsort der Finalspiele. Der DVV-Pokal wird seit 1973 ausgetragen. Sein ostdeutsches Pendant war der FDGB-Pokal unter Leitung des Deutschen Sportverband Volleyball der DDR (DSVB), der zwischen 1953 und 1991 durchgeführt wurde.

Von 2006 bis 2015 fanden die Endspiele im Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westf.) statt. Im April 2015 verkündete der DVV, dass es einen neuen Austragungsort gibt. Seit 2016 finden die Endspiele in der SAP Arena in Mannheim statt. Im März 2018 einigten sich der Deutsche Volleyball-Verband, die Volleyball-Bundesliga und die Betreiber der SAP Arena auf die Verlängerung des zwei Jahre laufenden Vertrages um zwei weitere Jahre bis 2020.stadionwelt.de: Artikel vom 6. März 2018 Der 2020 auslaufende Vertrag wurde im Februar des Jahres bis mindestens 2025 verlängert.

Seit dem DVV-Pokal 2025/26 findet das Pokalfinale auf Wunsch der Clubs an einem Samstag und nicht wie bislang an einem Sonntag statt, verbunden mit dem Wunsch, die Auslastung zu erhöhen.

Ab 2027 wird das Finale in der Lanxess Arena in Köln ausgetragen, die mit bis zu 20.000 Zuschauern eine deutlich größere Kapazität als die SAP Arena hat. Außerdem ist bereits ab dem DVV-Pokalfinale 2026 das Stuttgarter IT-Beratungsunternehmen zoi Namenspartner der Veranstaltung.

Pokalsieger JahrMännerFrauen1973 TSV 1860 München USC Münster1974 Hamburger SV USC Münster1975 TSV 1860 München USC Münster1976 USC Münster USC Münster1977 Hamburger SV 1. VC Schwerte1978 TSV 1860 München 1. VC Schwerte1979 TSV 1860 München USC Münster1980 TSV 1860 München 1. VC Schwerte1981 VBC Paderborn TG 1862 Rüsselsheim1982 VC Passau SV Lohhof1983 Hamburger SV SV Lohhof1984 USC Gießen SV Lohhof1985 Hamburger SV TG Viktoria Augsburg1986 VdS Berlin SV Lohhof1987 SC Fortuna Bonn SG/JDZ Feuerbach1988 Bayer 04 Leverkusen CJD Feuerbach1989 Hamburger SV CJD Feuerbach1990 TSV Milbertshofen CJD Feuerbach1991 Moerser SC USC Münster ab hier Teilnahme der ehemaligen DSVB-Mannschaften1992 1. VC Hamburg CJD Berlin1993 Moerser SC CJD Berlin1994 SCC Berlin CJD Berlin1995 SV Bayer Wuppertal CJD Berlin1996 SCC Berlin USC Münster1997 ASV Dachau USC Münster1998 VfB Friedrichshafen VEW Telnet Schwerte1999 VfB Friedrichshafen Dresdner SC2000 SCC Berlin USC Münster2001 VfB Friedrichshafen Schweriner SC2002 VfB Friedrichshafen Dresdner SC2003 VfB Friedrichshafen SSV Ulm Aliud Pharma2003/04 VfB Friedrichshafen USC Münster2004/05 VfB Friedrichshafen USC Münster2005/06 VfB Friedrichshafen Schweriner SC2006/07 VfB Friedrichshafen Schweriner SC2007/08 VfB Friedrichshafen VfB 91 Suhl2008/09 Generali Haching Rote Raben Vilsbiburg2009/10 Generali Haching Dresdner SC2010/11 Generali Haching Smart Allianz Stuttgart2011/12 VfB Friedrichshafen Schweriner SC2012/13 Generali Haching Schweriner SC2013/14 VfB Friedrichshafen Rote Raben Vilsbiburg2014/15 VfB Friedrichshafen Allianz MTV Stuttgart2015/16 Berlin Recycling Volleys Dresdner SC2016/17 VfB Friedrichshafen Allianz MTV Stuttgart2017/18 VfB Friedrichshafen Dresdner SC2018/19 VfB Friedrichshafen SSC Palmberg Schwerin2019/20 Berlin Recycling Volleys Dresdner SC2020/21United Volleys Frankfurt SSC Palmberg Schwerin2021/22 VfB Friedrichshafen Allianz MTV Stuttgart2022/23 Berlin Recycling Volleys SSC Palmberg Schwerin2023/24 Berlin Recycling Volleys Allianz MTV Stuttgart2024/25 Berlin Recycling Volleys Dresdner SC2025/26 SVG Lüneburg VfB 91 Suhl

Zuschauerzahlen SAP Arena Von 2016 bis 2026 wurden die Pokalfinals in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen. Zuvor fanden die Endspiele in der OWL Arena (ehemals Gerry-Weber-Stadion) in Halle/Westfalen statt. Bis zum Jahre 2022 wurde das Finale von der DVS, einer Vermarktungstochter des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) durchgeführt. Das Unternehmen ging jedoch wegen Zahlungsunfähigkeit im Jahre 2022 in die Insolvenz, weshalb das Finale nun von der Volleyball-Bundesliga (VBL) in Zusammenarbeit mit dem DVV veranstaltet wird. Bei der letzten Ausgabe in Mannheim im Jahr 2026 war die SAP Arena mit 12.508 Zuschauern erstmals ausverkauft.Pokalfinale in Mannheim zum Abschied erstmals ausverkauft. In: sport.de, 16. Februar 2026.

JahrZuschauer2016 12.0002017 10.0002018 11.3542019 10.2872020 10.6892021 0 (keine Zuschauer zugelassen wegen Corona-Pandemie)2022 3.4252023 9.1752024 10.8872025 10.2672026 12.508

Medien Seit der Saison 2023/24 wird der DVV-Pokal auf Dyn übertragen.Neues Zuhause für Volleyball-Fans: Streaming-Plattform Dyn überträgt alle Spiele der 1. Bundesliga. In: volleyball-bundesliga.de, 3. Juli 2023, abgerufen am 12. September 2023

Weblinks

Website des DVV-Pokalfinales

Einzelnachweise

Kategorie:Erstveranstaltung 1973