Rudolf Suter (Rudolf Suter-Oeri; * 1871 in Basel; † 3. August 1932 ebenda) war ein Schweizer Architekt.
Leben Suter arbeitete als Bauzeichner bei Rudolf Linder in Basel. Nach Vollendung seiner Studien an der Hochschule für Technik Stuttgart und der Technischen Universität Berlin war Suter Adjunkt des Stadtbauamtes Bern. In dieser Eigenschaft baute er das Monbijou-Schulhaus und unternahm Reisen durch Frankreich, Spanien, Marokko und Italien. 1901 etablierte er sich mit Otto Burckhardt in Basel als Architekt beim Büro Suter + Suter. Suter war auch in Südamerika beruflich tätig. Nach seinem Tod beteiligte sich sein Sohn Hans Rudolf (1908–2001) an der Firma. Rudolf Suter war Mitglied der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK), der Stadtplandelegation und gehörte dem Vorstand des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) an. Zudem war er als Mitglied der liberalen Partei drei Jahre im Grossen Rat Basel tätig.
Werke (Auswahl) Geschäftshaus Freie Strasse, Basel (1907) Hauptsitz Schweizerischer Bankverein, Basel (1909) Privatklinik Zum Sonnenrain, Basel (1913) Fabrikationsbauten Hanro, Liestal (1918) Nationalbank Nordwestschweiz, Basel (1926) Erweiterung Kinderspital, Basel (1930) Geschäftshaus Schweizerische Bankgesellschaft, Basel (1931) Kraftwerk Augst Anlagen der Bell AG, Basel massgebliche Beteiligung Friedhof am Hörnli, Basel
Weblinks † Architekt Rudolf Suter-Oeri Der Bund, Band 83, Nr. 362, 5. August 1932 Ausgabe 02, S. 2 Kleine Mitteilungen Neue Zürcher Zeitung, Nr. 1454, 5. August 1932 Ausgabe 02, S. 2 Architekturbibliothek «Rudolf Suter 1871–1932»
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