Hans-Günter Burbach (* 1933 oder 1934Ute Berkeschus: Der „Elfte“ und Andreas feierten Geburtstag. ND-Gespräch mit Hans-Günter Burbach, Bürgermeister von Hellersdorf. In: Neues Deutschland. 10. Juni 1987, Seite 8.Karl-Heinz Audersch: Vorschläge der Bürger für die Kommunalpolitik genutzt. In: Neues Deutschland. 25. Mai 1989, Seite 8.) ist ein früherer deutscher Kommunalpolitiker (SED).
Leben Burbach ist gelernter Landwirt und Diplom-Gesellschaftswissenschaftler. Er war bis 1986 stellvertretender Oberbürgermeister von Ost-Berlin und zuständig für die Land-, Forst und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR-Hauptstadt.Berlins Bauern bereit für die Getreideernte. In: Neues Deutschland. 2. Juli 1982, Seite 8.Die Unterzeichner des Briefes an den Generalsekretär. In: Neues Deutschland. 22./23. Januar 1983, Seite 4.Gisela Funke: Kleingärtner stellen in der Hermann-Duncker-Straße aus: Ab 16. September wieder Leistungsschau in Karlshorst. In: Neues Deutschland. 6. September 1983, Seite 8. Im Juni 1984 berichtete das Neue Deutschland, dass Burbach als Vorsitzender der Bezirksplankommission zum koopierten Mitglied der SED-Bezirksleitung und zum Mitglied des Sekretariats der Bezirksleitung gewählt wurde.Oswald Meyer: Berliner vollbringen hohe Leistungen im 35. Jubiläumsjahr der Republik: Bezirksleitung der SED tagte / Dank an Kollektive für die guten Wettbewerbsergebnisse. In: Neues Deutschland. 22. Juni 1984, Seite 8.
Im Juni 1986 wurde Burbach zum ersten Bürgermeister des neuen Stadtbezirks Berlin-Hellersdorf gewählt,Karl-Heinz Audersch: Oberbürgermeister übergab Hellersdorfs Geburtsurkunde. In: Neues Deutschland. 26. Juni 1986, Seite 8. sodass er aus der Bezirksplankommission und der SED-Bezirksleitung ausschied. Bis März 1987 geschah der Aufbau der Stadtbezirksverwaltung mit etwa 230 Mitarbeitern sowie der Kommunale Wohnungsverwaltung (KWV) mit 420 Arbeitern und Angestellten. Während seiner Amtszeit wuchs der Bezirk Hellersdorf von 54.300Oswald Meyer: Mit Hellersdorf entsteht ein neuer Stadtbezirk für 150 000 Berliner. In: Neues Deutschland. 30. Mai 1984, Seite 8. auf über 120.000 Einwohner. Neben dem umfassenden Wohnungsbauprogramm sowie der Errichtung von Infrastruktureinrichtungen wurde Hellersdorf in dieser Zeit an das Berliner U-Bahn-Netz angeschlossen.Ute Bekeschus: Große Bauvorhaben im jüngsten Stadtbezirk. In: Neues Deutschland. 11. Dezember 1986, Seite 8. Burbach mahnte wiederholt an, dass die Schaffung gesellschaftlichen Einrichtungen und die Gestaltung der Freiflächen im Bezirk nicht mit dem rasanten Wohnungsbau und dem Anwachsen der Bevölkerung mithalte.Waldemar Hain: Wo täglich 40 Familien einziehen. In: Neues Deutschland. 16. Februar 1989, Seite 8.
Im Nachgang der Kommunalwahl 1989 erklärte Burbach im Februar 1990, dass er keine Weisung zur Wahlfälschung gegeben habe; dennoch erging gegen ihn eine Strafanzeige.Ute Berkeschus: Räte und Abgeordnete wollen bis zur Wahl im Mai arbeitsfähig bleiben. In: Neues Deutschland. 8. Februar 1990, Seite 8. Im März 1990 erklärte er per Brief, dass er sich der Manipulation schuldig bekenne und blinder Parteidisziplin gefolgt sei. Er bat um Entschuldigung. Am 5. März habe er gegenüber der Staatsanwaltschaft die Wahlmanipulation eingeräumt und es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eröffnet. Sein Nachfolger als Bezirksbürgermeister wurde Jan Jacob (PDS).Abgeordnete der Stadtbezirksversammlungen Lichtenberg und Hellersdorf tagten: Mehrheit für Bürgermeister. In: Neues Deutschland. 8. März 1990, Seite 8.
Burbach ist verheiratet und hat einen Sohn.
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