mini|Pablo Zalaquett, 2010 Pablo Antonio Zalaquett Said (* 9. Juli 1963 in Santiago) ist ein chilenischer Wirtschaftsingenieur und Politiker der Unión Demócrata Independiente (UDI). Von 2000 bis 2008 war er Bürgermeister von La Florida, anschließend von 2008 bis 2012 Bürgermeister der Hauptstadtgemeinde Santiago.

Familie und Ausbildung Zalaquett wurde 1963 in Santiago geboren. Seine Schwester Mónica Zalaquett ist ebenfalls Politikerin und war unter anderem Abgeordnete sowie Ministerin für Frauen und Geschlechtergleichstellung.

Er besuchte die The Grange School in Santiago und studierte anschließend Wirtschaftsingenieurwesen (Ingeniería Comercial) an der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile. Darüber hinaus studierte er an der Universität Navarra in Spanien.

Vor seiner politischen Laufbahn war Zalaquett in verschiedenen Unternehmen und Organisationen tätig. Unter anderem arbeitete er als Geschäftsführer und in leitenden Funktionen in den Bereichen Verlagswesen und Kommunikation.

Politische Laufbahn

Bürgermeister Bei den Kommunalwahlen 2000 trat Zalaquett in La Florida an und wurde zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt. Er folgte damit Gonzalo Duarte im Amt nach. 2004 wurde er für eine weitere Amtszeit gewählt. Insgesamt stand er der Gemeinde von 2000 bis 2008 vor.

Während seiner Amtszeit gehörte Zalaquett unter anderem der Bildungskommission des chilenischen Gemeindeverbands an. 2006 war er Mitglied eines von der Regierung eingesetzten Beratungsgremiums zur Qualität des Bildungswesens.

Zur Kommunalwahl 2008 kandidierte Zalaquett nicht erneut in La Florida, sondern für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Santiago. Dort setzte er sich gegen den früheren Bürgermeister und Minister Jaime Ravinet durch. Zalaquett übernahm das Amt im Dezember 2008 und folgte Raúl Alcaíno nach.

Bei der Kommunalwahl 2012 bewarb er sich um eine zweite Amtszeit, unterlag jedoch Carolina Tohá vom Partido por la Democracia. Seine Amtszeit endete im Dezember 2012.

Weitere Kandidaturen Nach seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt kandidierte Zalaquett bei der Parlamentswahl 2013 für die UDI für einen Sitz im Senat in der damaligen Wahlkreisregion Santiago Poniente. Mit rund 18 Prozent der Stimmen gelang ihm der Einzug in den Senat nicht.

Im Jahr 2020 versuchte Zalaquett ein politisches Comeback und nahm an der Vorwahl des Mitte-rechts-Bündnisses Chile Vamos für das Bürgermeisteramt von Vitacura teil. Er erreichte 22,7 Prozent der Stimmen und belegte hinter Camila Merino und Maximiliano del Real den dritten Platz.

Weblinks

Einzelnachweise

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