Kühe vom Nebel geschwängert ist ein Dokumentarfilm mit Spielhandlung von Rosa von Praunheim aus dem Jahr 2002.
Handlung Im Mittelpunkt des Films steht die reale Berliner Obdachlosen-Theatergruppe Ratten 07. In der Spielhandlung lädt eine fiktive Schlossbesitzerin die Gruppe zur Kunsttherapie nach Mecklenburg auf ihren Besitz ein. Die Situation eskaliert, als die Gäste sie als Geisel nehmen. Dazwischen zeigt der Film dokumentarische Szenen aus dem echten Leben der Mitwirkenden und ihrer Theaterarbeit. Die Spielszenen wurden größtenteils auf Schloss Wrodow gedreht.
Notizen Der Film feierte 2002 seine Uraufführung bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig. Nach der Deutschland-Premiere bei den Hofer Filmtagen im selben Jahr kam der Film in die deutschen Kinos.
Rezeption Die Besprechungen von Kühe vom Nebel geschwängert heben vor allem Rosa von Praunheims Blick auf die Mitglieder des Obdachlosentheaters Ratten 07 hervor. Die Tageszeitung lobt im Besonderen, dass der Film den Menschen Raum für ihre Geschichten und Improvisationen gäbe. Gerade weil die Spielszenen nah an den Erfahrungen der Darsteller blieben, schaue man ihnen gespannt zu. Ebenso wird Rosa von Praunheims behutsame Suche nach menschlichem Ausdruck und Formen der Gemeinschaft gewürdigt.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2002 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Rosa von Praunheim