Die Alte Poste ist ein ca. 4 km langes Trockental am Westrand der Sächsischen Schweiz. Dieses Tal liegt in den Gemarkungen von Mockethal, Doberzeit, Stadt Wehlen und Lohmen. Laut Götzinger kommt der Name Alte Poste von den an der Elbe gelegenen Dorf Posta da er vermutet, dass früher ein Teil dieses Dorfes an dieser Stelle gestanden habeW. L. Götzinger, Schandau und seine Umgebungen oder Beschreibung der sächsischen Schweiz, 2. Auflage, Dresden 1812, Fotomechanischer Neudruck der Originalausgabe, Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik, Leipzig 1973, Seite 56/57.
Der Weg bzw. die Straße durch die Alte Poste trägt den Namen Herrenleite, was wahrscheinlich auf die im südöstlichen Teil (jetzt ehemaligen) Steinbrüche adliger Grundbesitzer hinweist. alternativtext=Steinbruch|zentriert|mini|Ehemaliger Steinbruch in der Alten Poste In der Alten Poste befindet sich die stillgelegte Bahnstrecke Pirna-Herrenleite, die als Stichbahn 1904 zum Transport, der in der Alten Poste gebrochenen Steine gebaut wurde, und das Feldbahnmuseum Herrenleite. Das Feldbahnmuseum befindet sich auf einem ehemaligen Armeegelände (Tanklager) auf dem 1944 eine Kleinstraffinerie zur Herstellung von Kraftstoffen errichtet wurde, die bis 1964 Benzin produzierte.
Der Sandstein in der alten Poste gehört zur Sandsteinstufe d (nach LambrechtKletterführer Elbsandsteingebirge – Sächsische Schweiz Westteil. Sportverlag Berlin 1981, S. 21–23.). Der Postaer Sandstein ist sehr hart, geeignet z. B. für Brückenbauten aber nicht für Bildhauer. alternativtext=Steinbruch|zentriert|mini|Aktiver Steinbruch in der Alten Poste Stand 09/2026 befinden sich im Bereich der Alten Poste noch zwei aktive Steinbrüche.
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