Werner Grote (* 17. April 1938; † 16. Januar 2025 in Flemhude) war ein deutscher Humangenetiker und Hochschullehrer.Almuth Caliebe u. a.: In memoriam Prof. Dr. Werner Grote (1938-2025). In: Christiana Albertina, N.F., Bd. 86 (2025), S. 181–183 (mit Foto); Werner Grote. In: Kieler Gelehrtenverzeichnis (online) (beides abgerufen am 24. September 2026).

Leben und Wirken Werner Grote studierte Medizin an der Universität Münster und promovierte dort 1965 zum Dr. med. mit einer Dissertation über die „Störung der Embryonalentwicklung bei erhöhtem CO2- und O2-Partialdruck und bei Unterdruck“. Nach mehrjähriger ärztlicher Tätigkeit und Habilitation im Jahre 1971 wurde er 1975 ordentlicher Professor für Humangenetik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Diese Professur hatte er bis zu seiner Emeritierung 2006 inne. Er war Direktor des Instituts für Humangenetik an dieser Universität und war von 1992 bis 2006 ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Kiel. Er arbeitete und forschte vor allem über Tumorgenetik und Teratogenese.

Veröffentlichungen (Auswahl) Humangenetik und Präventivmedizin. In: Christiana Albertina, N.F., Bd. 6 (1977), April, S. 67–76.

Krebs und genetische Disposition. In: Christiana Albertina, N.F., Bd. 30 (1990), April, S. 5–10. Humangenetik – Fluch oder Segen? In: Christiana Albertina, N.F., Bd. 36 (1993), April, S. 17–23. (Mitautor): Detection of chromosome aberrations in paraffin sections of seven gonadal yolk sac tumors of childhood. In: Human genetics, Bd. 96 (1995), H. 6, S. 644–650.

Außerdem weitere Aufsätze in medizinischen Fachzeitschriften.

Einzelnachweise

Kategorie:Humangenetiker Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) Kategorie:Krankenhausleiter Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1938 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Mann