Jutta Nentwig (* 8. Juni 1925 in Luzern) ist eine deutsche Schmuck-, Email- und Metallgestalterin.
Leben und Werk Jutta Nentwig studierte von 1942 bis 1946 in der Fachklasse für Buchgrafik an der heutigen Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (die Schule wechselte in dieser Zeit drei Mal ihren Namen). Danach arbeitete sie in Halle (Saale) mit eigener Werkstatt freischaffend als Email- und Metallgestalterin. Sie heiratete Dieter Nentwig, mit dem sie von 1951 bis 1989 in Leipzig eine gemeinsame Werkstatt führte.
Jutta Nentwig war Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und nahm 1963 an der Ausstellung Kunst und Sport und 1965, 1974 und 1979 an den Bezirkskunstausstellungen Leipzig teil. 1989 zog sie mit ihrem Mann in die Bundesrepublik nach Memmingen.
Werkbeispiele
Siegernadel als Sportpreis (Silber und Email, Zellenschmelz; 1963 auf der Ausstellung Kunst und Sport) Dose (Kupfer mit Email; 1963 auf der Ausstellung Kunst und Sport) Schale (1964, Kupfer, emailliert, Höhe 7,2 cm, Ø 16 cm; mit Dieter Nentwig; Grassimuseum; Inv. Nr. 66.10) Gefäß (Kupfer mit Zellenschmelz)Abbildung in Walter Funkat: Kunsthandwerk in der Deutschen Demokratischen Republik. Verlag der Nation, Berlin, 1970, S. 33
Literatur
Walter Funkat: Kunsthandwerk in der Deutschen Demokratischen Republik. Verlag der Nation, Berlin, 1970, S. 33 Fritz Kämpfer, Klaus G. Beyer: Kunsthandwerk im Wandel. Aus dem Schaffen dreier Jahrzehnte in der Deutschen Demokratischen Republik. Verlag der Nation, Berlin, 1984 Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 655
Einzelnachweis
Kategorie:Schmuckdesigner Kategorie:Metallkünstler Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1925 Kategorie:Frau