Gabriele Cobet (* 29. November 1934 in Seefeld (Oberbayern); † 2008) war eine deutsche Schmuckkünstlerin, Metall- und Email-Gestalterin.
Leben und Werk Gabriele Cobet machte in München das Abitur und studierte von 1956 bis 1961 in der Fachrichtung, Schmuck, Metall, Email der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein. 1961/1962 arbeitete sie als Industrieformgestalterin in den Komet-Werkstätten KG Waltershausen, und 1962 war sie in Bohnsdorf künstlerische Mitarbeiterin in der Werkstatt des bedeutenden Kunstschmieds Fritz Kühn. Danach arbeitete sie als freischaffende Schmuck- und Metall-Email-Künstlerin in Berlin und ab 1995 in Pasewalk.
Sie war von 1961 bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.
Werkbeispiele
Wanderpreis der Schmuckindustrie (Silberkassette; Zellenschmelz)Abbildung in Walter Funkat: Kunsthandwerk in der Deutschen Demokratischen Republik. Verlag der Nation, Berlin, 1970, S. 330 Gliederarmband (1967; Steg-Email auf Silber, Zellenschmelz blau und weiß, Höhe 4,7 cm, Breite geöffnet 18,3 cm; Grassimuseum Leipzig) Tisch-Altarkreuz (1973; Bronze, Glas, Emaille, Höhe ca. 30 cm; für die Malche-Kirche in Bad Freienwalde)Tisch-Altarkreuz der Kirche der Malche Bad Freienwalde :: Oderbruch Museum Altranft :: museum-digital:deutschland
Ausstellungen (unvollständig)
1967/1968: Dresden, VI. Deutsche Kunstausstellung 1976 und 1985: Berlin, Bezirkskunstausstellung (Kunsthandwerk/Design) 1982: Berlin, Studio Bildende Kunst Berlin-Baumschulenweg (Kollektivausstellung Pankower Künstler)
Literatur
Walter Funkat: Kunsthandwerk in der Deutschen Demokratischen Republik. Verlag der Nation, Berlin, 1970, S. 330/331 Cobet (-Haeusler), Gabriele. In: Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin, 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 132
Einzelnachweise
Kategorie:Schmuckdesigner Kategorie:Metallkünstler Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1934 Kategorie:Gestorben 2008 Kategorie:Frau