Heinrich Lüken oder Lueken (* 15. Februar 1815 in Brual; † 22. September 1882 in Groß Fullen) war ein deutscher Gymnasiallehrer und Schriftsteller.

Leben Lüken studierte zunächst Theologie an der Hochschule in Münster. Dort erhielt er 1839 die Priesterweihe. Anschließend studierte er Philologie an der Universität Bonn, bevor er in Göttingen das Lehrerexamen bestand. Er wurde zum Doktor der Philosophie promoviert.

Lüken wurde 1842 Lehrer am Gymnasium in Meppen, an dem er 1856 zum Oberlehrer und 1866 zum Konrektor aufstieg. Er trat als Schriftsteller und Verfasser von Heimatgedichten in Erscheinung. 1880 trat er in den Ruhestand.

Lüken erhielt von der Universität Freiburg im Breisgau die theologische Ehrendoktorwürde.

Werke (Auswahl) Die Einheit des Menschengeschlechts und dessen Ausbreitung über die ganze Erde, Hahn, Hannover 1845. Die Traditionen des Menschengeschlechts oder die Uroffenbarung Gottes unter den Heiden, Aschendorff, Münster 1856. Die sibyllinischen Weissagungen, ihr Ursprung und ihr Zusammenhang mit den afterprophetischen Darstellungen christlicher Zeit, Woerl, Würzburg 1875. Die Stiftungsurkunde des Menschengeschlechts oder die mosaische Schöpfungsgeschichte, erläutert und bestätigt durch die Sagen der Völker und die Naturwissenschaft, Herder, Freiburg 1876.

Literatur

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